Starlink -> FB7590 / VoIP-Anbieter (wer?), Übernahme vorhandener Festnetz-Nummern

TubeHead

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Hallo liebe Forengemeinde,

wir tragen uns, nach Ankündigung der Telekomiker, die Grundgebühr zu erhöhen, mit dem Gedanken, das ganze DSL-Geraffel zu entsorgen und auf StarLink umzustellen. Da ich aber nicht so ganz in der Materie drin stecke, wie so manch andere hier, hoffe ich natürlich auf Unterstützung bei der Planung und Vorbereitung.

Was ich im StarLink-Router umstellen muss, um dann an den WAN-Port der Fritze gehen zu können, konnte ich inzwischen ermitteln. Weiterhin sollte es, den allgemeinen Aussagen im Netz folgend, kein Problem sein, weiterhin die an der Fritze angeschlossenen "Festnetztelefone" nebst Telefax zu betreiben.

Nun aber kommt mein Unwissen zum Vorschein...

  • Anschlussart
    Was genau muss ich denn bei den diversen Anbietern für VoIP als Anschlussart wählen? Bei vielen gibt es nur Cloud-Telefonanlagen und Trunking
  • Rufnummernportierung
    Ist es (bei wem?) möglich, 5 Rufnummern (vier von der Telekom, eine uralte bei SipGate) zu portieren?
  • Empfehlung
    Kann jemand (bei 5 RN) eine Empfehlung zu einem Anbieter aussprechen?

Das war es erst einmal...
 
Hängst du an der Fritzbox?
Um wie viele Festnetztelefone geht es denn?
Warum keine IP-Telefone nehmen, die kosten auch nicht mehr die Welt (ab 36€ geht es los) ...
 
Hallo!

Auch IP Telefone würde ich in der FB konfigurieren.
Die FB ist dann Telefonanlage.

Da Telefone vorhanden sind, gibt’s keine Grund die nicht zu nutzen.

Ecotel ist ganz ok für Siptrunks.
Du hast doch eine bei Sipgate. Dann bleib da doch und Portiere den Rest auch dorthin.

Gruß
sven
 
Hängst du an der Fritzbox?
Um wie viele Festnetztelefone geht es denn?
Warum keine IP-Telefone nehmen, die kosten auch nicht mehr die Welt (ab 36€ geht es los) ...
- Ja, wie im Beitrag und im Thread-Titel beschrieben
- Da verstehe ich die Frage nicht, aber wenn es hilft: 69 aktuell (meine ich)
- Zum einen will ich keine funktionierende Infrastruktur sinnfrei zerschlagen, zum anderen nicht noch zusätzlich einige 100,-€ für neue Telefone ausgeben.

Um es noch mal zusammenzufassen:
  1. Telekom-DSL soll gegen Starlink getauscht werden
  2. Vorhandenen Festnetznummern auf einen VoIP-Anbieter zur weiteren Verwendung portiert werden.
  3. Nicht an der vorhandenen Infrastruktur gerüttelt werden
 
Wie sieht denn die Telefon Infrastruktur aus?
Sind wohl kaum 69 Telefone an der Fritzbox angeschlossen ...

Da es hier aber um eine gewerbliche Anwendung geht, ist das glaube ich das falsche Forum.
 
Auch IP Telefone würde ich in der FB konfigurieren.
Die FB ist dann Telefonanlage.
So dachte ich mir das auch. Da hängen ja nicht nur die DECT dran, sondern auch ein Fax, via Granstream einige Wählscheiben direkt oder per Relais-Nebenstellenanlage dran... Das ist gewachsen und nicht mal eben umzubauen...
Ecotel ist ganz ok für Siptrunks.
Du hast doch eine bei Sipgate. Dann bleib da doch und Portiere den Rest auch dorthin.
Ecotel kenne ich noch gar nicht; schaue ich mir an.
Bei Siptel habe ich heute mal geschaut. Die bieten gar keine Tarife mehr für Private an, sondern nur noch für Unternehmen (zumindest habe ich nichts gefunden).

@Cephalopod
Sorry wenn ich frage, aber was hast Du nur immer mit der Anzahl der Telefone? Oder denkst Du vielleicht, jedes einzelne Telefon hat eine eigene Rufnummer von Extern? Dem ich beileibe nicht so.
Es geht hier um die Portierung der z.Z. bei der Telekom vorhandenen Rufnummern zu einem VoIP-Anbieter, welcher über Starlink funktioniert und darum, was ich denn bei wem auswählen muss, damit die Fritze als Telefonanlage weiterhin wie bisher ihren Dienst verrichten kann.
Und ja: Alle derzeit 69 Telefone sind direkt und indirekt an der Fritze angeschlossen...
 
Leute, vergesst es einfach.
Ich habe keinen blassen Schimmer, wie man auf die Idee kommt, hier eine gewerbliche Anwendung und diverse andere Dinge zu unterstellen, aber so ist das halt manchmal in solchen Foren ...
 
Ach so... Man darf also in diesem Land, in diesem Forum keine Kommunikationstechnik sammeln, keine fünf Rufnummern (eine davon Fax) haben und auch sonst nicht irgendwie den Eindruck erwecken, man hätte mehr als eine Rufnummer und ein Telefax?
 
Bevor das hier weiter eskaliert...
aus der Luft gegriffenen
Faktisch ist es so, keine Frage. Auf der anderen Seite mutet es aber auch seltsam an, dass ein "Privathaushalt" mit stolzen "69"(!) Telefonen aufwartet. Soviele habe auch ich noch nie in Privathaushalten gesehen (und ich komme schon viel rum) und selbst viele Firmen nennen so eine Anzahl nicht ihr eigen. Wie dem auch sei: Es gibt sicherlich auch Menschen, die sowas als Hobby betreiben, oder wie auch immer...
Anschlussart
Was genau muss ich denn bei den diversen Anbietern für VoIP als Anschlussart wählen? Bei vielen gibt es nur Cloud-Telefonanlagen und Trunking
Was Du brauchst, damit alles wie bisher ist, wäre ein SIP-Trunk. Dieser wird dann (wie es beim vorherigen Anbieter auch schon der Fall war) in der Fritz!Box eingerichtet und fertig. Anzahl Gesprächskanäle je nach Wunsch (oder vorherigem Stand), ggf. erstmal mit einer Testrufnummer testen (lässt sich dann auch vorerst parallel zum vorhandenen betreiben), wenn alles funktioniert wie gewünscht, restliche Rufnummern umziehen, fertig.
 
Danke @blurrrr ! Das ist doch mal eine Sachliche Aussage zu einer meiner Fragen.

Und ja. Ich sammle, repariere restauriere alte Kommunikationstechnik, seien es nun Röhrenradios, Sendeempfänger mit Röhren, Plattendreher, Nebenstellenanlagen mit Relais, uralte Telefone & Co. Ist also nichts außergewöhnliches (für mich).
 
Hallo!

69 Telefone sind echt stattlich. Glaube da würde ich ne richtige TK-Anlage nehmen.

Stimmt, bei Sipgate geht privat nichts mehr. Hatte ich ganz vergessen. Dann scheiden die aus.
Ecotel kam mir in den Sinn, weil wir bei denen für eine kleine Nebenstelle auf der Arbeit auch nen Siptrunk haben.

Gruß
sven
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
69 Telefone sind echt stattlich. Glaube da würde ich ne richtige TK-Anlage nehmen.
Naja, sind mehrere TK-Anlagen, allerdings alles uralte Anlagen mit Relais, die bei bestimmten "Weiterleitungen im Haus" schon ordentlich Krach machen und Strom saugen :cool:
Daher sind die meisten Telefone und Anlagen im Keller untergebracht, um den WAV nicht unnötig zu provozieren und i.d.R. offline (Stromverbrauch, Wärmeentwicklung). Nur die hübschen Elfenbein- oder Mahagoni-Telefone stehen vereinzelt in der Wohnung.
Und nur, wenn mal Freunde oder Funkkollegen aufschlagen und was sehen wollen, fahre ich auch schon mal alles hoch...
 
Naja, neben Sipgate gibt es ja auch noch etliche andere Anbieter (Easybell, NFON, etc.), da muss man sich einfach nur mal ein bisschen durch's Netz wühlen.

EDIT: Auf der anderen Seite geben ich aber auch zu bedenken, dass ein eigenständiger SIP-Trunk (inkl. Flatrates, die man ja i.d.R. heutzutage dabei hat) auch nicht zwingend günstiger ist, als eine erhöhte Grundgebühr bei der Telekom. Normalerweise bucht man einen externen SIP-Trunk, um entsprechende Flexibilitäten zu haben (z.B. für eine Cloud-TK-Anlage, welch an einem anschlussgebundenen SIP-Trunk nicht genutzt werden kann). Meist stehen da aber auch die Features der Cloud-TK-Anlage im Vordergrund, so dass man den höheren Kosten für den SIP-Trunk schon eher in Kauf nimmt. Also wenn wir von 5-20 Euro im Monat reden (inkl. Flatrates!), würde ich definitiv bei der Telekom bleiben, denn viel günstiger wird's mit einem externen SIP-Trunk vermutlich auch nicht
 
Lass Dich dabei aber nicht von den initialen Preisen blenden, kostet halt immer alles extra. Wenn Du noch zusätzliche Gesprächskanäle brauchst... Flatrates sind preislich oftmals "pro Gesprächskanal" angegeben, wobei Du eine Flat dann aber immer für "alle" Gesprächskanäle buchen musst, etc. Ich würde mir erstmal einen Plan machen, was denn genau benötigt wird und dann mal die einzelnen Anbieter durchgehen. Bei Easybell (weiss grade garnicht, ob die überhaupt noch die klassischen Flatrates haben) gibt es z.B. "Pakete" (mit Kontingent), welche man buchen kann. Je nach Telefon-Nutzung kann man mit sowas ggf. auch schon ganz gut hinkommen, etc. :)
 
Ja, EasyBell scheint mir aktuell eine gute Option. Brauchen tue ich maximal zwei Kanäle. Es ist eher selten, dass meine Holde und ich gleichzeitig telenieren; tun wir im Allgemeinen sowieso wenig. Nur sporadisch, wenn mal wieder ein Problemhund aufzunehmen ist oder unsere MiniZicke mal wieder ihr Auto oder Krad geschrottet hat, glühen hier manchmal die Leitungen...
Ob sich da eine Flat lohnt, glaube ich nicht. Ich muss es halt alles einmal durchrechnen.

BTW: Aktuell bietet StarLink die ganze Sache für 35,-€ (100er) zzgl. 10,-€ Gerätemiete (oder so was ähnliches) an. Was ich noch nicht herausfinden konnte ist, ob die Schüssel+Router dann irgendwann abgezahlt und somit die 10,-€ extra entfallen, oder, wenn nicht, ob man die Hardware auch direkt einkaufen kann. Die Webseite schweigt sich da doch ziemlich aus...
 
Aktuell bietet StarLink die ganze Sache für 35,-€ (100er)
Da kriegst Du bei Easybell auch direkt eine 100er DSL-Strippe für den gleichen Preis und da wäre die Telefonie (inkl. Festnetz-Flatrate) dann schon inkludiert. Wie gesagt, so eine Trennung der Telefonie "kann" durchaus Sinn machen, sehe ich in Deinem Szenario aber ehrlich gesagt nicht, ausser natürlich bei Dir ist kein 100+ DSL drin, dann wäre es halt noch eine Überlegung wert. Aber... schau Dich erstmal ein bisschen auf dem Markt um und verschaff Dir einen Überblick :)
 

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