Probleme mit Switchanbindung an Fritzbox

Und was den PC direkt an dem Ethernetkabel betrifft, da hatte ich auch keine saubere Verbindung. Manchmal ging es, manchmal nicht. Hab dann die Stecker nochmal demontiert und montiert da ich dachte es würde daran hängen. Denkst du es bringt was wenn ich den Schirm einseitig vom Netzwerkstecker trenne?
 
Keine Ahnung! Auf der einen Seite ist der Schirm über den Stecker mit dem LAN- Port des Routers und auf der anderen Seite über den Stecker mit dem Port des Switch verbunden. Den Switch hab ich nicht extra geerdet da er ja über die Erdung des 230V Zuleitungssteckers normalerweise ausreichend geerdet ist!
 
Cat7 ist nicht Cat7. Herstellerseitig wird da manchmal nicht ganz die optimale Materialkomposition oder Verarbeitung genutzt um noch mehr Gewinn zu generieren 😅 - hatte selber dies aber noch nicht gehabt und ich kauf meine Kabel meistens fertig konfektioniert bei Amazon.

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Wäre eventuell was für Glasfaser? Da hast keine Störung mehr :sneaky:
 
Die Erdung korrekt auszuführen ist billiger
Wie man es nimmt... das gezeigte Kufper-Kabel kostet bei Amazon 66,90 € ... 100m LWL-Kabel kosten bei Amazon 43,99 €.
Damit wäre das LWL-Kabel günstiger als das Kupfer-Kabel... Kupfer ist ein teures Metal...

Was die Rechnung ein wenig kippen lässt sind die GBIC-Module, die noch mal 32,99 € kosten.
Allerdings hat man dann auch eine Verbindung, die schneller und weniger störanfällig ist.

Ich verlege seit Jahren eigentlich nur noch Glasfaser.
 
Jetzt hab ich mich mal der Erdungssache angenommen. Laut Internet verfügen die LAN- Buchsen der Fritzbox über keine Erdung. Die Portbuchsen des Switch schon, da sie mir dem PE des Zuleitungssteckers verbunden sind. Letzteres hab ich auch gemessen und das passt. Somit hätte ich ja nur auf der Switchseite eine Erdung was ja wünschenswert wäre da es dann ja keine Potentialverschiebungen gibt.. Ziehe ich aber das Cat7 Kabel auf beiden Seiten ( Switch + Router) ab, dann messe ich vom Steckergehäuse des Kabels zur Erde dennoch 0 Ohm. Wie kann das sein?
 
Ziehe ich aber das Cat7 Kabel auf beiden Seiten ( Switch + Router) ab, dann messe ich vom Steckergehäuse des Kabels zur Erde dennoch 0 Ohm. Wie kann das sein?

Möglichkeit 1 ... Multimeter defekt.
Möglichkeit 2 ... es gibt an einer unerwarteten Stelle eine galvanische Erde.
(Theoretisch denkbar wäre, dass beim Einziehen der Leitung in den Kanal die Ummantelung beschädigt wurde und es nun eine galvanische, unbeabsichtigte Verbindung zur Erde gibt.)
 
Hab ich das richtig gelesen, das Kabel liegt neben einer 400KV Leitung?

1. Ist das Verlegen im gleichen Kanal nicht erlaubt.
2.Schon die erste Suche beim G ergab:
Elektromagnetische Störung (EMI): Das starke elektromagnetische Feld der 400-kV-Leitung induziert hohe Störspannungen in Kupfer-Netzwerkkabeln (Cat 5e/6/7/8). Dies führt zu massivem Paketverlust oder dem totalen Zusammenbruch der Datenübertragung.
Wenn dann noch ein starker Verbauchen z.B. alter Wassboiler drann hängt wundert das nicht.
Verlegekabel können da dann auch keine Wunder vollbringen.

Wenn das wirktlich so ist, dann würde ich bei diesem Weg, wie schon geschrieben auf eine Glasfaser gehen.
Denke sonst bekommst Du das Thema nicht in den Griff.
 
Hab ich das richtig gelesen, das Kabel liegt neben einer 400KV Leitung?

Durch ein Wohnhaus legt niemand 400 kV... Er sagte 400VAC, das ist eine andere Bezeichnung für einen 3-phasigen 230V Wechselstrom, nennt man manchmal auch Drehstrom. Das ist ein Kabel mit 5 Leitern... L1, L2, L3, N und E. Das ist üblich um z.B. einen Elektroherd, einen Durchlauserhitzer, eine (kleine) PV-Anlage oder eine Wallbox anzuschließen.

Davon ab kann auch schon eine "normale" 230V Leitung, die über eine lange Strecke parallel zu einem Cat.6/.7-Kupferkabel liegt schon für genug Störungen sorgen, da braucht es nicht einmal eine 400VAC, die macht es nur schlimmer.

Zum Glück ist sowas (mir) egal, da ich eigentlich nur LWL verlege.
 
OK, dann falsch gelesen.
Selbst da würde ich kein Kabel verlegen, wie schon geschrieben, je nach Verbraucher und Länge können da schon ordentlch Störungen entstehen.
Da dann auf Glas wechseln.
 
Ihr habt sicher alle Recht, aber das ist anscheinend nicht das Problem. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich Gestern ein ungeschirmtes CAT 6 quer durch das Haus gelegt habe und das ganze Gebilde dann mit Switch und PC am Switch funktionierte. Das spricht ja für eure Vermutung mit den Störfrequenzen. Jetzt habe ich eben mal ein gleiches CAT 7 auch quer durchs Haus bis in den Keller zum Switch gelegt und angeschlossen um das mit den Störeinflüssen zu prüfen. Das Kabel liegt also ohne jegliche Störeinflüsse. Aber auch da funktioniert es nicht. Nutze ich aber das jetzt gezogene Kabel und nutzte es als Verbindung vom Switchport zum PC und das ungeschirmtes Kabel vom Router zum Switch funktioniert die Internetverbindung am PC einwandfrei. Sorry, aber das ist mir zu hoch!
 
Ihr habt sicher alle Recht, aber das ist anscheinend nicht das Problem. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich Gestern ein ungeschirmtes CAT 6 quer durch das Haus gelegt habe und das ganze Gebilde dann mit Switch und PC am Switch funktionierte. Das spricht ja für eure Vermutung mit den Störfrequenzen. Jetzt habe ich eben mal ein gleiches CAT 7 auch quer durchs Haus bis in den Keller zum Switch gelegt und angeschlossen um das mit den Störeinflüssen zu prüfen. Das Kabel liegt also ohne jegliche Störeinflüsse. Aber auch da funktioniert es nicht. Nutze ich aber das jetzt gezogene Kabel und nutzte es als Verbindung vom Switchport zum PC und das ungeschirmtes Kabel vom Router zum Switch funktioniert die Internetverbindung am PC einwandfrei. Sorry, aber das ist mir zu hoch!
Klingt für mich nach Kabelbruch oder falsch angeschlossen, mit welchem Messmittel prüfst Du ob alles richtig an den Dosen/Stecker verkabelt ist?
Nicht das die Codes unterschiedlich angelegt hast:
IA/TIA-568A oder EIA/TIA-568B.

Im schlimmsten Fall ist das Kabel minderwertig.
 

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