Hilfe erbeten Alle Energiedashboard Werte weg seit heute Nacht

Barry Ricoh

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Hallo Forum,
wie ihr oben schon lest, sind alle meine Werte im EnergieDashboard weg.

Was ich schon rausgefunden habe, ist es wohl ein Problem mit der Datenbank.
Ich habe im Verzeichnis 4 Dateien der Datenbank:
home-assistant_v2.db
home-assistant_v2.db-shm
home-assistant_v2.db-wal
home-assistant_v2.db.corrupt.2026-06-27T02:12:01.4156934+00:00

Ich denke mal diese corrupt Datei vmit dem Datum ist wohl die alte defekte Datenbank, denn die hat auch eine Größe von 1.498.288 KiB
Und die neue aktuelle ist nur 19.136 KiB groß.

Auch habe ich Backups auf meinem OneDrive.

Bevor ich nun aber irgendwas falsch mache würde ich mich über ein paar Tips freuen wie ich am besten wieder an die alten Daten komme.

Vielen Dank im Voraus.
 
Nun ja, wenn die Datenbank kaputt gegangen ist, würde ich als erstes mal die Festplatte bzw. SD Karte prüfen, ob die noch in Ordnung ist.
Wenn ja, dann das Backup zurück spielen und im Auge behalten, was die nächsten Tage passiert.
Eventuell auch mal Überlegen, was hat man als letztes alles gemacht. Updates eingespielt, was neues Installiert.

Tja, und wenn die Platte Fehler hat, dann ist eh klar, denke ich.
 
Kurioser Weise ist mein HA auch diese Nacht gecrasht, dabei hat es die HACS.repository und die SQLite-DB bei mir auch korrumpiert.
Ich habe die Chance genutzt von SQLite auf MariaDB umzusteigen. Die SQLite war schon etwas größer geworden und ich denke, mein System hat mittlerweile eine Größe, bei der MariaDB besser ist.
 
Da ist manchmal ein Fehler in der DB, der nicht auffällt und beim Aufräumen vor dem Backup geht sie kaputt. Auf alle Fälle soll man die nicht im laufenden Betrieb kopieren o.ä., immer erst HA beenden.
Es gibt irgendwo SQL-Befehle, womit man die Daten aus der korrupten oder vorherigen Version als SQL exportiert und in eine neue DB schreibt. Hat bei mir neulich funktioniert.
 
Also mein HA läuft auf einem Raspi 5 mit SSD.
Egal welcher Thin Client, der braucht mehr Strom.
Und über mangelnde Leistung kann ich mich beim Pi5 wirklich nicht beklagen.
Für mich gibt es keine bessere Lösung.

Ich habe jetzt aus einem Backup die Datei "home-assistant_v2.db" extrahiert.
Dann per Terminal "ha core stop" HA gestoppt.
Anschließend die "neue kleine" ha bd datei vom PC aus gelöscht (habe das SAMBA Share laufen).
Dann die extrahierte Datenbank Datei aus den Backup über den Samba Share wieder hin kopiert und anschließend
HA neu gestartet.
Jetzt fehlen theoretisch nur die paar Std seit dem Backup. Das waren bei mir ca. 16 Std.
Aber im Gesamtverbrauch entsteht da keine Lücke, da so ja nach den 16 Std dann eben nur die Differenz auf den Zeitpunkt des Einspielens gebucht wird im EnergieDashboard.

Vielen Dank für die Antworten.
Ich hatte mir hier eher eine Anleitung erhofft, die ich dann doch per Google gefunden habe und hier einfach mal kurz skizziert habe.
Falls das noch mal jemand braucht.

Ich bin bei SQLite geblieben da auch die SQLite mittlerweile deutlich schneller geworden ist und die Dateigröße wohl deutlich kleiner ist als bei MariaDB. Simon42 empfiehlt mittlerweile auch den Umstieg nicht mehr. Da ich bisher keine Probleme gehabt bin ich bei SQLite geblieben.


Weiß jemand wie ich die SSD prüfen kann im Raspi (auf Fehler im Dateisystem) oder Hardwareproblemen?
 
Die Tools nutzen nur nichts, wenn die Disk im Raspi verbaut ist (und dort auch bleiben soll). Sofern vorhanden könnte man ggf. mit smartctl nach den Smartwerten schauen bzw. via smartd regelmässig nachschauen (s. dazu z.B. hier).
 
Zum Stromverbrauch: Der Raspberry pi benötigt deutlich weniger Strom als ein Thin Client (mein Modell mit SSD und Ventilator max. 5 Watt). Die Rechenleistung ist auch in Ordnung. Außer bei der höheren Rechenleistung (die aber nicht benötigt wird) sehe ich keinen Vorteil in einem thin Client.
Meine Meinung - aber das muss jeder selbst entscheiden.
 
Die Tools nutzen nur nichts, wenn die Disk im Raspi verbaut ist
Stimmt. Aber man kann ja erst einmal ein Backup machen und dann die SSD testen. Meistens kommt man ganz leicht an die SSD heran via USB. Wenn die SSD defekt ist, dann muss man sowieso notfalls alles zerlegen für den Austausch.
 
guck morgen nach, ob der Fehler wieder auftritt, weil
beim Aufräumen vor dem Backup geht sie kaputt.
Habe da schon Tage verbracht, immer eine noch ältere zu probieren.

Dafür braucht man sqlite auf seinem PC (oder man muss es alles im HA cli machen):

Korrupte Datenbank wiederherstellen​

- Locate and copy your corrupted DB from HA to your laptop/PC
- Open cli in the directory the DB is in
- Run this command (on 1 line, don’t split it, the “|” is correct) and
then WAIT and in my case, ignore the error messages you see (important
I’ll explain why this threw me off)
Code:
    - `sqlite3 ./home-assistant_v2.db ".recover" | sqlite3 ./home-assistant_v2.db.fix`
Where `./home-assistant_v2.db` is your corrupted DB and `./home-assistant_v2.db.fix` the name of your new fixed DB
- Once this is done, you know because you can enter a new CMD line, you should have a new DB in your folder
- Before you delete your corrupted DB in HA and replace it with the fixed one, you should stop HA Core. `ha core stop`
- Now using SAMBA I copied the fixed DB to the HA Folder, deleted the corrupted one and renamed the fixed DB to `home-assistant_v2.db`
- restarted `ha core start`
 
Ich bin bei SQLite geblieben da auch die SQLite mittlerweile deutlich schneller geworden ist und die Dateigröße wohl deutlich kleiner ist als bei MariaDB. Simon42 empfiehlt mittlerweile auch den Umstieg nicht mehr. Da ich bisher keine Probleme gehabt bin ich bei SQLite geblieben
Ich bin vor Jahren auf Maria db und vor paar Monaten wieder zurück zu Standard sqlite. Weil das simon42 so empfiehlt . Mariada braucht man jetzt nicht mehr , das bringt kein Vorteil. Wenn man eine kleinere Datenbank will, kann man entitäten auszuschließen, die nicht kurz und Langzeit gespeichert werden brauchen. Da gibt es einiges total unnützes was in ha mitgezogen wird, wenn man das nicht manuell ausschließt. Wetter Daten und device_tracker zum beispiel

Zum Stromverbrauch: Der Raspberry pi benötigt deutlich weniger Strom als ein Thin Client (mein Modell mit SSD und Ventilator max. 5 Watt
Ist schon richtig. wenn man das von raspi zu think Client vergleicht. 5 W und 15 W , oh je , das ist ja 200 Prozent mehr.
Wenn man das dann absolut ausrechnet, was man mehr an Strom bezahlt und das mit den aktuellen Lebenshaltungskosten vergleicht, spielen die 200 Prozent keine Rolle mehr. Ich vergleiche vieles mit den Lebensmittel Kosten, die meine Familie jede Woche hat. Die 200 Prozent sind 10 Watt. Das sind 7,2 kWh im Monat bei 24h Betrieb. Kostet 2,16 Euro bei 30 Cent pro kWh. Ich benötige pro Woche 150 Euro für Lebensmittel, also 600 Euro im Monat. Was sind da 2,16 Euro für Strom ? Weil nicht jeder ein BKW oder PV Anlage hat, rechne ich das nicht mit ein. Die Sonne stellt keine Rechnung aus.
 
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