heimnetzwerk aufbauen

micky

New member
Hallo
möchte ein neues heimnetzwerk aufbauen.
Situation zur Zeit:
OG Router fritz 6670 cable mit devolo dlan 550
EG dlan 550
UG dlan 550 wifi

Möchte die veralteten devolo durch fritz repeater
(ggf fritz powerline) ersetzen. (bislang mehrfach Abbrüche, instabil , Internet Aussetzer , Bildschleier im TV)
Bin kein gamer. Stabiles Internet insbesondere für TV sind mir wichtig.
Welche Geräte sind zu empfehlen und wo zu platzieren? (fritz 2700 , 1700....?)
Danke im voraus.
 
Meine ganz klare Empfehlung... leg Netzwerk-Kabel!

Die gibt es als Flach-Kabel oder Glasfaser-Kabel... da sind maximal 2 mm. Da passt hinter jede Fußbodensockelleiste und unter (fast) jedem Türrahmen durch. Es mag dann zwar nicht der kürzeste Weg sein, weil man "Umwege" geht, um den leichteren aber längeren Weg zu gehen. Aber hey... das LAN-Kabel darf bei Kupfer 100m lang sein zwischen zwei Geräten.

Weder mit PowerLAN (dlan oder Fritz Powerline) noch mit WLAN-Repeater wird man / Du auf Dauer glücklich. Das sind alles in meinen Augen temporäre Notlösungen.

Und dann, wenn Du ein Kabel auf jede Etage gelegt hat, kannst Du dort nach Herzenslust AccessPoints (Fritz Repeater im LAN-Brücken Modus) anstatt Repeater (Fritz Repeater im WLAN-Brücken Modus) installieren. Du wirst eine nie gekannte Art von MESH-Stabilität und Performance erleben.

Alles andere... PowerLAN oder WLAN-Repeater ist "Flickschusterei".
 
Danke für deinen Vorschlag, aber aufgrund der komplizierten Situation in meinem Haus präferiere ich lieber die " beste Notlösung ".
Nur welche die ist, bin ich mir noch nicht im Klaren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kabel möchte ich zur Zeit nicht verlegen, da demnächst?? Glasfaserkabel in unserer Straße verlegt wird und ich noch nicht weiß, was dann auf mich zukommt.
Vom OG zum UG müsste ich auch durch 2 Decken (mit Fliesen) bohren.
Es muss doch eine einfachere Lösung geben.
Meine Anforderungen sind doch nicht besonders hoch. Und jahrelang lief es ja ganz gut.
 
Hallo!

Es gibt keine andere Lösung.
Der Glasfaseranschluss der kommt hat damit nichts zu tun.
Wie die Kollegen schon gesagt haben, Kabel legen ist das einzig richtige.
Alles andere kann auch ich nicht empfehlen.

Gruß
sven
 
Die bevorstehende Glasfaseranbindung deines Hauses hat mit der Infrastruktur deines hausinternen Netzwerkes nur wenig zu tun.
Ich vermute, dass der Anschluss an ähnlicher Stelle sitzen wird. ;)

Auch ich würde als vernünftigste Lösung empfehlen in jede Etage Netzwerkkabel zu verlegen.
So habe ich es bei mir auch gelöst.

Ich habe allerdings auch schon Netzwerke ohne Kabel bei Bekannten aufgebaut, welche partout kein Kabel verlegen wollten.

In Preis/Leistung unschlagbar ist dafür die alte 7490, welche man bei Kleinanzeigen.de um die 20 € gebraucht erwerben kann.
Als wLan-Repeater eingerichtet macht sie ordentliche Figur im Fritz!Mash, wenn die Position des Repeaters gut gewählt und alles richtig eingerichtet ist. Immerhin macht sie wenigstens noch 3x3 MIMO. Für die meisten Kleinanwender sollte das genügen.

2026-06-06_121912_1.png

Ansonsten habe ich je nach Anwendungsfall auch mit den Repeater 2400, 1200 AX und 2700 sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch die 7590 eignet sich sehr gut als Repeater. Das A und O ist auf jeden Fall die Position des Repeaters. Verbindungen unter 500 Mbit/s würde ich da lieber vermeiden, um noch gute Reserven zu haben.

2026-06-06_121912.png

Man kann auch die 7490 (besser 7590) als Repeater für jede Etage einsetzen und ab da weiter mit Netzwerkkabel verteilen.
Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an:

Besser NETZWERKKABEL verlegen.
 
Dass Kabelverbindungen am stabilsten sind, steht ausser Frage. Aber das WLAN
Mist sein soll, so hab ich das zumindest so verstanden, kann ich nicht nachvollziehen.
Aber ich bin Laie.
 
Kabel möchte ich zur Zeit nicht verlegen,
Hast du evtl. ungenutzte Leitungen/Kabel, wie für Telefon oder Antenne/Fernsehen, zwischen den Etagen liegen? Wenn die im Rohr liegen könnte man statt der Kabel oder mit in das Rohr ein LAN-Kabel legen. Bei einem Antennenkabel gibt es evtl. auch die Möglichkeit, mittels Konverter, von LAN auf Antennenkabel und in der nächsten Etage wieder zurück auf LAN zugehen.
 
Aber das WLAN
Mist sein soll, so hab ich das zumindest so verstanden, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich habe nicht gesagt, dass WLAN Mist ist. Es hat seine Berechtigung für Mobile Geräte oder kleinste IoT-Sensoren.
Mist ist mit WLAN-Repeatern (WLAN-Brücken) zu arbeiten! Da legt man ein Kabel hin und betreibt keien WLAN-Repeater sondern AccessPoints (LAN-Brücken).

Vom OG zum UG müsste ich auch durch 2 Decken (mit Fliesen) bohren.
Auch das kann ich nicht verstehen. Ich habe eingangs geschrieben, dass nicht der kürzeste Weg sondern der einfachste Weg der beste sei. Wenn es um nachträgliche Verkabelung geht. Und das heißt nicht unbedingt durch gefließte Böden zu bohren.
Sondern in meinen Augen z.B. an Sockelleisten verborgen, unter Tüuren durch das Treppenhaus herunter.
 
Lege ein LAN-Kabel vom Router im Keller in Jedes Stockwerk. Dort je einen Access Point, z.B. einen 1200AX + ggf. zusätzlich einen kleinen 5er Switch, falls LAN-Geräte existieren. Und alles was einen Ethernet Anschluss hat, sollte auch mit Kabel angebunden werden!
Man kann Kabel auch mit einem Schutzrohr aussen an der Fassade hochlegen.
Ich habe es auch schon Mal durch einen Regenfallrohr gezogen. Funktioniert heute immer noch.
 
Hallo!

Ich habe nicht gesagt, dass WLAN Mist ist. Es hat seine Berechtigung für Mobile Geräte oder kleinste IoT-Sensoren.
Mist ist mit WLAN-Repeatern (WLAN-Brücken) zu arbeiten! Da legt man ein Kabel hin und betreibt keien WLAN-Repeater sondern AccessPoints (LAN-Brücken).

Das ist genau der Punkt. Das man z.B. ein Smartphone, Tablet oder auch Notebook per WLAN anbindet ist logisch.
Aber niemals zwischen 2 Punkten eine WLAN Brücke. Das ist immer eine Krücke.

Ich halte auch nichts von den Fritz!Repeatern. Warum: Weil die Dinger an eine Steckdose müssen.
Da brauche ich also neben der Steckdose eine Netzwerkdose. Wo sitzen Steckdosen? Ach ja, die sitzen unten an der Wand und davor steht meistens noch etwas. Accesspoints gehören aber oben an die Wand oder unter die Decke.
Und dann arbeite ich mit POE um eben kein extra Stromkabel hinziehen zu müssen.
Was ich z.B. bei mir im Wohnzimmer gemacht habe:
Netzwerkdose und Steckdosen sind auch unten hinterm Schrank. Also POE Switch hintern Schrank und den TP-Link OMADA Accesspoint oben auf den Schrank gelegt. Geht perfekt und man sieht kaum was davon.
Aber vor allem kann er frei abstrahlen.

Das mit den Antennenkabeln habe ich bei mir vor ewigen Jahren genutzt. Und zwarg gabs kein Netzwerkkabel ins Dachgeschoss.
Was es aber gab war ein Leerrohr mit einem Koaxkabel vom Keller bis zum Dachboden.
Da das Koaxkabel nicht mehr benötigt wurde, habe ich das rausgezogen und ein Netzwerkkabel rein gelegt.
Vom Dachboden aus konnte ich dann recht einfach in mein Wohnzimmer mit dem Netzwerkkabel.

Bevor man durch Fliesen etc. bohrt, sehe ich es auch so, das man dann mal schauen sollte ob es einen einfacheren Weg gibt. Auch wenn der länger ist. Mit den dünnen Kabel kommt man fast überall lang.
Manchmal ist es auch eine Option einen kleinen Kabelkanal auf die Wand zu dübeln.
Die Aussenwand, wie hier schon gesagt wurde, kann auch der Gamechanger sein.
Bei nem Mietshaus würde ich gemeinsam mit dem Vermieter eine Lösung suchen.
Für den Vermieter kann es doch nur von Vorteil sein. Und wenn man als Mieter dann noch die Arbeit und die Kosten übernimmt, was will der denn mehr?

Gruß
sven
 

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