Hallo!
Ich habe nicht gesagt, dass WLAN Mist ist. Es hat seine Berechtigung für Mobile Geräte oder kleinste IoT-Sensoren.
Mist ist mit WLAN-Repeatern (WLAN-Brücken) zu arbeiten! Da legt man ein Kabel hin und betreibt keien WLAN-Repeater sondern AccessPoints (LAN-Brücken).
Das ist genau der Punkt. Das man z.B. ein Smartphone, Tablet oder auch Notebook per WLAN anbindet ist logisch.
Aber niemals zwischen 2 Punkten eine WLAN Brücke. Das ist immer eine Krücke.
Ich halte auch nichts von den Fritz!Repeatern. Warum: Weil die Dinger an eine Steckdose müssen.
Da brauche ich also neben der Steckdose eine Netzwerkdose. Wo sitzen Steckdosen? Ach ja, die sitzen unten an der Wand und davor steht meistens noch etwas. Accesspoints gehören aber oben an die Wand oder unter die Decke.
Und dann arbeite ich mit POE um eben kein extra Stromkabel hinziehen zu müssen.
Was ich z.B. bei mir im Wohnzimmer gemacht habe:
Netzwerkdose und Steckdosen sind auch unten hinterm Schrank. Also POE Switch hintern Schrank und den TP-Link OMADA Accesspoint oben auf den Schrank gelegt. Geht perfekt und man sieht kaum was davon.
Aber vor allem kann er frei abstrahlen.
Das mit den Antennenkabeln habe ich bei mir vor ewigen Jahren genutzt. Und zwarg gabs kein Netzwerkkabel ins Dachgeschoss.
Was es aber gab war ein Leerrohr mit einem Koaxkabel vom Keller bis zum Dachboden.
Da das Koaxkabel nicht mehr benötigt wurde, habe ich das rausgezogen und ein Netzwerkkabel rein gelegt.
Vom Dachboden aus konnte ich dann recht einfach in mein Wohnzimmer mit dem Netzwerkkabel.
Bevor man durch Fliesen etc. bohrt, sehe ich es auch so, das man dann mal schauen sollte ob es einen einfacheren Weg gibt. Auch wenn der länger ist. Mit den dünnen Kabel kommt man fast überall lang.
Manchmal ist es auch eine Option einen kleinen Kabelkanal auf die Wand zu dübeln.
Die Aussenwand, wie hier schon gesagt wurde, kann auch der Gamechanger sein.
Bei nem Mietshaus würde ich gemeinsam mit dem Vermieter eine Lösung suchen.
Für den Vermieter kann es doch nur von Vorteil sein. Und wenn man als Mieter dann noch die Arbeit und die Kosten übernimmt, was will der denn mehr?
Gruß
sven