EMail-Zugang auf allen Geräten

Freddy86

New member
Hallo Freunde,
ich hatte kürzlich eine Bedrohungs-Mail auf dem PC und habe ihn beim Hersteller zurücksetzen lassen. Seitdem arbeite ich auf dem Tablet, das dadurch überlastet wurde mit Speichermangel. Ich habe auf 3 Geräten den gleichen EMail-Provider; aber auf dem Tablet funktioniert der Zugang mit Paßwort nicht mehr. Ich habe es alternativ mit meinem 2.Provider versucht, den ich zur Wiederherstellung angemeldet hatte. Auf dem Smartphone läuft alles wie gewohnt; aber es ist schwieriger zu lesen.
1.Frage: Wie komme ich wieder an meine EMail auf dem Tablet? Vermutlich muß ich die entsprechende APP neu installieren?
2.Frage: Gilt eine geplante Paßwortänderung dann für alle 3 Geräte im Heimnetz?
Gruß!
F.Nolte
 
Hallo @Freddy86,

wenn es das gleiche Postfach ist (nur auf 3 verschiedenen Geräten eingerichtet), sind die Zugangsdaten für das Postfach auf allen 3 Geräten die gleichen. Was das Tablet angeht, so müsste theoretisch in der Mail-App nur das Passwort für die ein- und ausgehenden E-Mail-Server-Einstellungen korrigiert werden, danach sollte es wieder funktionieren. Alternativ kannst Du das betroffene Mailkonto auch mal aus der Mail-App entfernen und neu einrichten.
 
hallo Freddy,
viele Angaben, leider alle sehr vage :-/

ich hatte kürzlich eine Bedrohungs-Mail auf dem PC und habe ihn beim Hersteller zurücksetzen lassen.
Beide Satzteile sagen .... nichts Konkretes. Rätselraten pur.

Seitdem arbeite ich auf dem Tablet, das dadurch überlastet wurde mit Speichermangel.
Hier stelle sich die Frage, wie du dein Mail-Postfach auf dem Tablet eingerichtet hast: bei Abruf per POP3 werden die Mails vom Mailserver geladen und lokal auf dem Gerät gespeichert.
Je nach Einstellung werden sie bei/nach Abruf vom Server gelöscht oder nicht.

Die andere Option wäre IMAP: hier bleiben die Mails standardmäßig auf dem Server des Anbieters und der Mailclient zeigt beim Verbinden zum Server dessen Stand an, also in welchem Ordner wieviele Mails liegen. Wirklich heruntergeladen werden die Mails nur, wenn du sie öffnest, dann kannst du sie auch lesen.

Nun gibt es noch Mailclients wie Thunderbird, welche auch bei IMAP eine lokale Kopie (im Sinne von Cache) vorhalten, denn die entsprechende Option "Lokales Bereithalten" ist standardmäßig aktiv. Kann man aber deaktivieren, dann hat man lokal fast nichts liegen, was nicht gerade aktiv geladen wurde (also eine Mail zu Lesen).

1.Frage: Wie komme ich wieder an meine EMail auf dem Tablet? Vermutlich muß ich die entsprechende APP neu installieren?
Vermutlich ja - und schauen, wie du das Mailkonto in der App einrichtest. POP oder IMAP

2.Frage: Gilt eine geplante Paßwortänderung dann für alle 3 Geräte im Heimnetz?
Wenn du hier das Kennwort beim Mailanbieter meinst, dann musst du das zuerst dort ändern und danach natürlich auch in den Mailclients, mit welches du auf das Konto zugreifen willst.
Wenn du hingegen ein anderes Kennwort meinst, müsstest du deutlich werden, was genau du planst ...
 
Tut mir leid, wenn ich von jungen Leuten nicht verstanden werde; altersbedingt habe ich die heutige Jugendsprache nicht gelernt. Glücklicherweise ist mein Accountproblem gelöst, meine Tochter hat es hingekriegt. Für mich ist manches noch unklar, z.B. brauche ich auf dem Smartphone nur die Mail-APP anzutippen, damit ich die Mails sehen kann - ohne Paßwort.
Mein neuer PC ist wieder zurück vom Hersteller, und ich werde bald sehen, wie die Mail-APP darauf einzurichten ist. Die letzten 40 Jahre war das total easy.
 
Hallo Freddy,

Vorab: Auch ich gehöre zu den Älteren hier im Forum. Und ich gehe davon aus, dass wir eine gemeinsame Sprache finden.

Was deine "Bedrohungs-Mail" betrifft, da vermute ich mal, dass du mit gewisser Wahrscheinlichkeit "nur" auf einen böswilligen Scherzbold hereingefallen bist. Allein der Empfang bzw. das Lesen einer böswilligen E-Mail führt in der Regel nicht dazu, dass bereits Schadcode ausgeführt wird. Vermutlich war die kostenpflichtige Reparatur deines Rechners der eigentliche eingetretene Schaden.
Es gibt auch für die Angreifer eine Wichtung zwischen Aufwand und "Nutzen". Bei einem unbekannten und "unbedeutenden" Privatnutzer wird kaum der Aufwand wie bei einer Behörde, einer großen Firma oder einem Krankenhaus betrieben.

Der eigentliche Schadensfall tritt in der Regel erst dann ein, wenn der neugierige oder unbedarfte User auf einen eingebetteten Link klickt oder gar eine Datei, welche mit der Mail empfangen wurde, gestartet wird oder auf einer sich geöffneten weiteren Seite irgendwas angeklickt oder eingetragen wird. Oder anders gesagt: Wenn der User das macht, was der böswillige Versender der Mail psychologisch gut versteckt, mit seiner Mail beabsichtigt hat.
Neben dem Veranlassen des Klicks zum Start eines Schadprogramms gibt es natürlich auch das Veranlassen zur Eingabe deiner Zugangsdaten auf einer echt aussehenden, in Wirklichkeit aber gefälschten Webseite. Die (d)einer Bank, beispielsweise.

Ich weiß (auch aus sehr langer beruflicher Tätigkeit im Bereich der IT-Sicherheit), dass im Internet das Böse hinter jedem Baum lauert. Wir hatten täglich eine große Anzahl an Angriffsversuchen! Und neben einem bewussten "Härten" seines Rechners (was in der Regel nur sehr fachkundige Laien bzw. Fachleute können) ist immer ein gewisses Maß an Misstrauen gefragt.

Sollte also wieder einmal derartiges passieren, dann zuerst einmal gründlich nachdenken. Was habe ich zuletzt getan? Auf irgend etwas geklickt oder gestartet? Zeigt der Rechner irgendwelche ungewöhnliche Symptome? Also keine Hektik und keine unüberlegte Handlungen! Ruhe bewahren!

Und dann noch keine Schnellschüsse (Rechner zurücksetzen usw.) loslassen!
Erst einmal Fakten sammeln. Was du selbst getan hast und auch die o.g. Symptome mit Screenshots dokumentieren. Und dann hier im Forum dein Problem, einschließlich der Symptome usw. ausführlich schildern. Anhand der beschriebenen Fakten wird sich garantiert einer der Helfer deines Problems annehmen.
Was er dir dann empfiehlt (Sicherung aller deiner wichtigen Daten, Scannen des Rechners mit einer "besonderen Art" eines AV-Scanners, bis hin zur Empfehlung einen fachkundigen User vor Ort zu kontaktieren oder gar eine Werkstatt aufzusuchen) hängt in erster Linie von deinen gesammelten und uns geposteten Fakten ab.

Nun zurück zu deinem E-Mail-Problem.
Bei irgend einem Verdacht ist es fast immer gut und richtig, eventuell kompromittierte Zugangsdaten zu ändern. Und zwar, bevor es der Angreifer tut - denn dann hat er dich ja schon ausgesperrt. (Dann kann dich nur der Provider wieder reinlassen - und das ist auch gut so!) Also zuerst einmal einen Zettel nehmen und dort den Namen des Providers und dahinter ein neues und gutes Passwort notieren. Selbstverständlich niemals das gleiche PW verwenden! Dann mit dem Browser am Webfrontend deines bzw deiner Mailprovider anmelden. Und dort eine Änderung des vereinbarten (alten) Passworts in das neue durchführen. Und dieses überall, wo eventuell ein PW gekapert sein könnte.

Dann nimmst du dir deinen Rechner und die anderen Geräte vor, und änderst die dort gespeicherten (und jetzt nach der Änderung ungültigen!) Zugangsdaten in die eben geänderten Werte. => Testen.
Wenn alles wieder funktioniert, hast du einen eventuellen Angreifer erfolgreich ausgesperrt.
Hinweis: es gibt einige Provider, welche ein unterschiedliches Passwort für das Webfrontend und für die Nutzung eines Mailprogramms oder neudeutsch einer "Mailapp" verlangen. Wenn du die Namen deiner Mailprovider postest, können wir dich darauf hinweisen und dir gezielt helfen.
In allen gängigen Mailprogrammen, wie bspw. dem sehr guten Thunderbird, wird das einmal dort eingetragene Passwort (+ dem Benutzernamen) dauerhaft gespeichert - das PW wird also danach (bis zur nächsten Änderung) nicht mehr verlangt. Trotzdem meldet sich das Mailprogramm immer wieder mit den von dir eingetragenen Zugangsdaten am Server an.

Und noch zwei Hinweise:
1. Es wäre gut, wenn du bei der Meldung des Verdachts ... auch mitteilst, welches Betriebssystem du benutzt. Nicht alle nutzen eine WinDOSe ... .
2. Auch die Nennung der von dir genutzten Mailprogramme oder -Apps macht Sinn.


Viel Erfolg!
vy 73 de Peter
 
Ich habe den Eindruck, daß ein paar Details über mein Netzwerk und die Umstände mit der Erpressungsmail erwartet werden. Also dann:

2021 kaufte ich ein Tablet mit Windows 11 zum Musiknoten-Lesen auf der Kirchenorgel, 08/2025 einen PC mit WIN11 als Vorsorge für das drohende WIN10-Ende. Da de alter WIN10-PC noch gut lief, aktivierte ich den neuen erst 03/2026. Während der Einrichtungsphase kam besagte Bedrohungsmail in den Yahoo-Maileingang; die aber glücklicherweise von Yahoo durch Neutralisierung aller Links in der Mail unschädlich gemacht wurde. Zur Verdeutlichung der Bedrohungslage wurde eines meiner Paßwörter präsentiert. Ich zog sofort das Ethernetkabel heraus und schaltete den PC ab. Die Bedrohung bestand aus einer Geldforderung. Da das vom BSI empfohlene Zurücksetzen mit dem mitgelieferten Notfallstick nicht anweisungsgemäß klappte ("zu alt"), habe ich den neuen WIN11-PC auf Garantie kostenlos beim Hersteller zurücksetzen lassen – das ist bei SSD-Laufwerken und AMD-Prozessoren nicht so einfach. Jetzt hoffe ich auf erfolgreiche Wiederinbetriebnahme mit neuen Paßwörtern.
Weil ich das standardmäßig installierte Onedrive Backup nicht mag, installiere ich normalerweise alles lokal. Fürs Backup hatte ich bisher monatliche Datenkopie auf ext. Festplatte, möchte aber zukünftig 2x wöchentlich auf private Anbieter setzen, wie es User „the other“ in seiner Backup-Übersicht empfiehlt. Könnt ihr mir eine Fa. Dafür empfehlen?
 
Also bevor Du irgendwo Dein Geld lässt, wäre es vielleicht nicht verkehrt, wenn man die Optionen mal überdenkt. Heutzutage haben sehr viele Leute ein NAS (Network Attached Storage) Zuhause stehen, z.B. von Synology, QNAP oder UGreen. Sowas kann dann auch der zentrale Datenspeicher im Heimnetzwerk sein, oder eben "nur" als Backup-Appliance dienen.

Ich persönlich habe z.B. sowas hier https://www.synology.com/de-de/products/DS223j, allerdings ein älteres Modell. Reicht für meinen Anwendungsfall (Datengrab) völlig aus. 2 Festplatten eingebaut (Raid1, Spiegelung) und zusätzlich noch eine Sicherung auf USB-HDD (die nach der Sicherung aber auch wieder abgezogen wird). Alternativ geht natürlich auch ein 1-Bay-Gerät: https://www.synology.com/de-de/products/DS124. Dort kann man halt nur 1 Festplatte einbauen. Sowas wäre halt ein lokaler Netzwerkspeicher, auf welchen Du Deine Daten z.B. mittels Synchronisationssoftware einfach regelmässig abgleichen könntest. USB-HDD dazu um diese Daten auch nochmal zu sichern und offline in der Schublade zu lagern (Blitzeinschlag, etc.).

Alternativ gibt es auch etwas höherwertigere Geräte, damit könntest Du dann deren eigene Sicherungssoftware nutzen (ActiveBackup for Business). Über die entsprechenden Mobil-Apps (Smartphone/Tablet) hast Du dann - wenn gewünscht - auch Zugriff auf die Daten auf dem Gerät. Am PC könnte man sowas auch einrichten, z.B. in Form von einem Netzlaufwerk (eigenes virtuelles Laufwerk, über welches man dann auf das NAS zugreifen kann).

Wenn Du auf sowas keine Lust hast und Deine Daten lieber in irgendeiner Cloud sichern möchtest, geht sowas natürlich auch. Was hast Du denn ungefähr an Datenbestand (in GB oder TB)?
 

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