Umbau FritzBox Netzwerk auf OpnSense

Ich bin aber auch nicht der Typ, der regelmässig viele Daten durch die Gegend schaufelt und falls es doch mal so ist, juckt es mich auch nicht, ob es 1 oder 5 Stunden dauert, da sowas i.d.R. sowieso im Hintergrund abläuft 🙃

Seitenhieb verstanden :)

Wenn du auf das zentrale Controller Teil verzichten kannst, die Geschwindigkeit keine Rolle spielt...gehen tun die einfachen TP link natürlich. Also auch die ganz kleinen vlanfähigen für (damals) ca 20 Euro mit 5 Ports und 1 GB LAN und managed.
Je nach Port-Bedarf dann eben größer werde

Sehe ich genauso - die können dann halt nicht über Omada SDN gesteuert werden.

Welche Switche würdet ihr dann empfehlen? Budget für alles habe ich mir ca. 1200 € für alles gesetzt (Hardwarecontroller ist raus, mache ich über Docker).

Als Erstes würde ich mir überlegen, ob nicht mit 2 Switches an einem Ort auskomme (1x Access-Switch, 1x PoE-Switch) und dafür mehrere Leitungen lege. Cat6A aufwärts würde dich zukunftssicher machen. Alle 4 Switches, die du wählst, haben zusammen auch nur 28 Ports. Heißt 1x SG3428 gibt dir auch 24x 1Gbit Ports für knapp über 200€ inkl 10G Uplinks.

Als Nächstes würde ich mir überlegen, ob 5 APs wirklich sinnvoll sind.

Als Alternative könnte man auch die kleinen Switches, die VLAN-Tags durchreichen können, aber selbst nicht VLAN-Fähig sind. So könntest du das Nebenhaus zusammen an einen günstigen Switch bündeln, der dann an einen Switch geht, der am Port nur das VLAN10 akzeptiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieder ganz viel Input, der mich extrem weiter bringt.

Bei den switchen bin ich mir noch nicht sicher, evtl. würde ich da wirklich auf die Möglichkeit verzichten von SDN, dann reine 1Gb Switche mit VLAN Möglichkeit. Zb. 2x die TL-SG116E mit einem Poe Injector für die Access Points und 2x die TL-SG108PE für Kameras. Beide können wohl VLAN.

Eine Frage nur noch: brauche ich für die Mesh Funktion unbedingt den Omada Controller oder kann ich das auch nativ auf den AccessPoints steuern? Aus der Website von TPlink werde ich nicht richtig schlau
 
Eine Frage nur noch: brauche ich für die Mesh Funktion unbedingt den Omada Controller oder kann ich das auch nativ auf den AccessPoints steuern? Aus der Website von TPlink werde ich nicht richtig schlau
wenn du die APs kabelgebunden anbindest, gibt es keinen Grund für Mesh. Mesh brauchst du immer, wenn du diese mit Kabel nicht untereinander anbinden kannst.

Mit einem Controller würde Fast Roaming mehr Sinn machen. Schließt Mesh nicht aus, aber damit wechseln deine Geräte automatisch auf den AP mit dem besten Netz und die IP wird vom DHCP zentral vergeben. Die Ip wird so auch immer beibehalten (innerhalb der Lease Time)
 
Seitenhieb verstanden :)
So war's nicht gemeint 😄 Ich sag mal so: Ich sage definitiv nichts gegen ein Upgrade. Grade im Bereich Netzwerk sind es ja eher langfristige Investitionen und sowas kann durchaus mehrere Generationen von anderweitigen Geräten (Smartphone, Rechner, NAS, etc.) überdauern. Kommt halt auch immer darauf an, wie die individuellen Bedingungen und Wünsche sind 🙃
 
wenn du die APs kabelgebunden anbindest, gibt es keinen Grund für Mesh. Mesh brauchst du immer, wenn du diese mit Kabel nicht untereinander anbinden kannst.

Mit einem Controller würde Fast Roaming mehr Sinn machen. Schließt Mesh nicht aus, aber damit wechseln deine Geräte automatisch auf den AP mit dem besten Netz und die IP wird vom DHCP zentral vergeben. Die Ip wird so auch immer beibehalten (innerhalb der Lease Time)
Vielen Dank, alle werden kabelgebunden angebunden. Das Fast Roaming kannte ich bisher nicht, dachte immer das ich Mesh brauche. Wieder was dazu gelernt :)

Als Switch direkt in der Sense werde ich das TL-SG116E nehmen, an dem brauche ich nur 1x PoE für einen AP, da nehme ich einen vorhandenen Injector. Als Hauptswitch für das Nebengebäude ebenso das TL-SG116E, auch da habe ich noch einen Injector für eine Kamera.

Für die restlichen 3 Kameras nehme ich das TL-SG108PE in der Garage, da kann ich dann auch noch einen AP anschließen über PoE. Dazu das gleiche dann nochmal für das Büro im Nebengebäude, wo PCs und Drucker dran sind. Omada Controller dann wie gesagt über Docker.

Als AP nehme ich den EAP770. Werde jetzt erstmal von jeder Hardware einen Artikel bestellen und als Testnetzwerk hinter der Sense aufbauen und mit den VLANs und FW Regeln experimentieren.

Werde dann weiter berichten :) Vielen herzlichen Dank nochmal an alle für die extrem hilfreichen Informationen und Anregungen!
 
Ich habe jetzt den Omada-Controller auf einem Pi4 installiert und die Ersteinrichtung gemacht. Hab ihm per DHCP Reservierung die 192.168.2.20 verpasst (siehe Bild).
DNS.png

Pingen per IP kann ich ihn vom Laptop aus dem Infrastruktur-LAN wunderbar, eine DNS Pings über omadactl.home.internal scheitert aber.

NSLOOKUP scheitert ebenso.
NSLOOKUP.png

Was muss ich da noch konfigurieren?
 
Nur weil Du einen fancy name auf dem Ding einträgst klappt der doch nicht im Netzwerk.
Du müsstest den Namen zumindest bei Deinem DNS-Server registrieren.
 
Hm... hat der Controller - seit Deiner o.g. Änderung - seine IP nochmal via DHCP bezogen? Falls nicht, starte das Ding evtl. mal neu und probier es dann nochmal. Bin mir aber auch nicht sicher, ob der eigene Resovler der OPNsense sowas dann schon regelt, oder ob nicht doch ggf. noch etwas in Richtung unbound installiert werden muss (bzgl. Cache Manipulation). Das was Du da aktuell bearbeitest, ist eigentlich eher etwas in Richtung DHCP. Darüber "kann" sicherlich auch eine Registrierung im DNS vorgenommen werden, aber die Frage ist halt, ob das "einfach so" schon funktioniert, oder ob man halt z.B. unbound installieren muss.

Unbound ist auch kein authoritativer Nameserver (also die Server, welche die DNS-Zonen in ihrem Besitz haben und dafür verantwortlich sind), sondern einfach nur ein Resolver (also etwas, was sich um die Namensauflösung kümmert und auch nur bei anderen nachfragt), hat aber die Möglichkeit, seinen eigenen Cache zu manipulieren, so dass entsprechende Einträge einfach dort im Cache gesetzt werden und die Auflösung dann entsprechend funktioniert.

Aber mal abseits von unbound... Normalerweise hast Du 2 Komponenten: 1) DHCP, 2) DNS. Wenn ein Client ins Netz kommt, brüllt er um sich und verlangt nach IP-Informationen. Da greift der DHCP-Dienst, welcher diese Dinge bereitstellt. Dem DHCP-Dienst kann man aber auch noch weitere Anweisungen mitgeben (z.B. MAC-Adresse XY -> IP-Adresse a.b.c.d zuweisen). Wenn eine entsprechende Schnittstelle vorhanden ist, kann der DHCP-Dienst einen neuen Client auch im DNS registrieren. Hostname ABC hat eine IP via DHCP bezogen, die Domain lautet home.internal, also sagen wir dem DNS-Dienst jetzt bestimmt, dass es unter der DNS-Zone einen neuen Kandidaten namens ABC gibt, womit der Record ABC im Kontext der Domain home.internal erstellt wird, mit z.B. einem A-Record (IP dahinter ist dann die von DHCP-Dienst vergebene).

Für PTR-Records müsste die entsprechende Zone (in-addr.arpa) auch erstmal vorhanden sein, wobei für "ein bisschen Bequemlichkeit Zuhause" sowas auch nicht zwingend erforderlich ist. Forword-Lookup (FQDN zu IP) reicht da meiner Meinung nach auch völlig aus.

Die Frage ist halt aber auch, ob man diese DHCP-DNS-Integration überhaupt haben möchte. Ich zitiere mich nochmal kurz selbst, damit es nicht untergeht:
Hm... hat der Controller - seit Deiner o.g. Änderung - seine IP nochmal via DHCP bezogen? Falls nicht, starte das Ding evtl. mal neu und probier es dann nochmal.
Wenn das Gerät eine statische IP (am Gerät selbst konfiguriet) bekommen hat, wird das Gerät nicht hingehen und beim DHCP-Dienst irgendwas anfordern, es ist dann einfach "da". Somit hat der DHCP-Dienst darüber keine Kenntnis und wird vermutlich auch in Sachen DNS nichts weiter unternehmen.

Wenn man auf diese DHCP-DNS-Integration verzichten möchte/kann (ich mache sowas z.B. nicht), kannst Du auch einfach auf Deiner Syno einen authoritativen Nameserver laufen lassen (ist sogar als Paket mit dabei "DNS-Server"), oder das ganze über z.B. Docker lösen. Alternativ kann man auch auf vollwertige Nameserver verzichten und einfach nur zu etwas wie pi-Hole / Adguard / etc. greifen, was im Kern nur Cache-manipulierende Resolver sind. Sprich: Eigentlich holen sich diese Resolver ihre Antworten auch nur woanders her, haben aber die Möglichkeit ihren eigenen Cache zu manipulieren, so dass z.B. "omadactl.home.internal" einfach in den Cache geschrieben wird und wenn eine Abfrage danach kommt, die Antwort nicht von extern geholt wird, sondern einfach aus dem Cache.
 

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