Umbau FritzBox Netzwerk auf OpnSense

fmeyer84

Member
Hallo zusammen,

ich möchte gerne mein Heimnetz umbauen - aus diversen Gründen...

Folgender Status Quo ist vorhanden:

Internet (DSL) <-> FritzBox 5690 Pro (inkl. Tel-Anlage und WLAN-Mesh + 4x Repeater) <-> LAN (192.168.1.0/24) <-> Synology NAS, PC's, Smarthome Dinge (WLAN Steckdosen, Drucker, Proxmox Host mit LXCs -> Verbindung ins I-Net per Portfreigabe über die FB - z. B. für meinen Vaultwarden, NPM als Reverse Proxy für die öffentliche Erreichbarkeit von meiner Synology etc, Rustdesk Server)

Mein Wunschziel wäre:

Internet <-> DSL-Modem <-> OpnSense <-> LAN (192.168.1.0/24 - PC's, Synology NAS, Smarthome Dinge)

Des Weiteren hinter der OpnSense:
1. Eine DMZ für den Proxmox Host (für Vaultwarden, Rustdesk etc.) -> Backups des Hosts sollten aber ins LAN (Synology NAS) möglich sein
2. FritzBox als Mesh-Master und die weiteren Repeater inkl. Telefonanlage

Ich weiß, wahrscheinlich sind diese Info bestimmt wieder zu wenig - trotzdem die Frage:

Wie würdet ihr vorgehen?

LG
Fabian
 
Hi, mal von der DMZ abgesehen hab ich das gerade erst gemacht, nur halt mit ´ner FB7690 (plus zwei Repeater) und einem QNAP-NAS.

Die OPNsense hab ich eine gute Weile vorher installiert und konfiguriert - und viel gelernt! - und lange hing sie also hinter der FritzBox.
Die Umstellung auf DSL-Modem vor und FritzBox hinter die OPNsense hab dann letzte Woche vorgenommen (am Samstag vergeblich versucht, aber am Sonntag dann hinbekommen).

Seitdem sieht es mir schon sehr ähnlich zu deiner Ziel-Konfig aus: Internet <-> DSL-Modem <-> OpnSense <-> Switch <-> PCs, NAS, Proxmox-Server sowie FritzBox samt WLAN-Mesh
(Offen sind der Ersatz meiner beiden FritzRepeater 6000 durch zwei heute bestellte Zyxel-Access-Points sowie die DECT-Telefonie; für Letzteres hab ich noch eine FB7530 und die 7690 wird dann frei. Aktuell arbeite ich mich in WireGuard ein ...)

Sofern du wie ich auch noch keine Kenntnis von OPNsense hast, würde ich empfehlen, dich erstmal dort einzuarbeiten. Das ist wirklich nicht trivial! Meines Erachtens solltest du das Ganze erst umstellen, wenn du diese wesentliche Komponenten halbwegs durchschaust. Nicht nur dort, aber ziemlich viel des nötigen Wissens habe ich mir im opnsense-Forum angelesen.
Nebenbei (ist wohl nicht wirklich eilig) schau mal, welches DSL-Modem du ggf. nutzen kannst oder beschaffen willst. Bei mir wurde es ein Draytek Vigor 167, um die 100 Euro bei kleinanzeigen.de erworben.
 
Moinsen,
ganz allgemein gibt es da zB eine Grundsatzfrage zu klären:
Variante 1, dann steht die Fritzbox VOR dem eigentlichen LAN (das hinter der *sense beginnt). Das ist easy gemacht, die *sense macht dann das eigentliche Routing im LAN, die Fritzbox davor ist "nur" Internetrouter. Nachteil: das WLAN der Fritzbox (und der Repeater) ist NICHT im Netzwerk hinter der *sense...du benötigst dann für zB WLAN, dass auch VLANs zugeordnet wird, eher neue APs (bzw je nach Gegebenheit vor Ort nur einen), die dann auch VLAN-fähig sein müssen.

Variante 2: du nutzt ein Modem, dahinter dann die *sense. Im LAN der *sense dann die Fritzbox (und Repeater). Dein WLAN wäre damit schon mal hinter der *sense, du kannst mit einer Fritzbox aber kein VLAN, es bieten sich also maximal 2 Netzwerkbereiche.

Falls du also wirklich vorhaben solltest, dein Heimnetzwerk zu segmentieren (mit VLANs), dann wäre imho der einfachere Und sinnigere) Weg, beim Entwerfen auch neue APs mitzudenken.

Hier zb so:

Fritzbox als Internetrouter. > Dahinter (im LAN der FB) eine pfsense (am WAN Interface angeschlossen). Damit ist für die *sense alles davor wie das Internet (auch die Fritzbox)...

Hinter der pfsense dann das eigentliche LAN, unterteilt (du benötigst wie gesagt auch VLAN-fähige hardware, also switch und AP) in VLANs (zB für IoT, home-office, NAS,...).
An der pfsense dazu hier einen zyxel switch, dahinter dann die Endgeräte / weiterer switch / APs.
Funktioniert bestens. Telefonie macht weiter die FB.
 

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