Aber wie gesagt, ich muss das nicht haben, und eine Nonstop-Aufnahme auch nicht - meine Frau hält mich so ja schon für einen Kontrollfreak
Darum geht es ja auch garnicht. Du kannst mit solchen Lösungen auch einfach nur Bilder machen (wenn etwas ist, z.B. bei Bewegungsmeldung), oder kurze Clips aufnehmen, niemand sagt, dass Du 24/7 aufnehmen musst
Was das NAS angeht... ich sag mal so: "Naaajaaaa....alsooo......"

Also grundsätzlich müsstest Du Dir erstmal einen Überblick über das Thema NAS verschaffen. Vorreiter sind hier ganz klar Synology und QNAP. Bei Synology finden die Software alle toll, die Hardware blöd. Bei QNAP ist es genau andersrum

Relativ frisch mit dabei wäre noch UGreen, allerdings finde ich das Betriebssystem persönlich noch "zu jung". Wenn Du nun hingehst und sagst: Ok, das und das sind meine Anforderungen (z.B. Festplattengrösse, Anzahl Festplatten) und ich möchte X und Y damit machen... dann wird die Wahl erstmal auf Modell Z fallen. Nun hast Du das Ding Zuhause stehen und richtest es initial ein. Danach wird es nicht lange dauern, bis Du über das Paket-Center stolperst. Ein Haufen an Apps! Das NAS als lokale Medienburg! vom TV auf Aufnahmen zugreifen... vom Handy auch.. und auf Bilder und Dateien und überhaupt und sowieso und die Surveillance-Station will man sich ja vielleicht doch mal anschauen.
Frage wäre: Bist Du ein "einmal aber richtig"- oder "lieber erstmal günstig, wenn es mir zusagt, geb ich halt nochmal Geld aus"-Typ?
Ich sag mal wie es für mich ist: Ich bin beruflich in der IT beheimat und kenne meine persönlichen Anforderungen "sehr" genau. Mein NAS ist für mich mein Datengrab. Ich mache nicht ständig neue Fotos mit dem Handy, es kommt nicht ständig etwas neues auf das NAS. Alle Jubeljahre vielleicht mal ein Backup vom Handy/Computer, ganz selten mal etwas anderes. Ich "arbeite" damit nicht ständig, die Daten... naja... "liegen da halt so rum". Einmal im Jahr (oder so?) greife ich vielleicht auch mal darauf zurück. Ich fahre seit Ewigkeiten - für meine Ansprüche gut mit der DS2xxJ-Serie. J ist eigentlich das kleinste was angeboten wird (früher gab es mal kurz SE, ist aber schnell wieder verschwunden). Die initiale "2" bedeutet, dass 2 Festplatten verbaut werden können (läuft hier im Raid1, sprich Spiegelung).
Das Ding ist sicherlich keine Performance-Sau und wenn man viele Daten durch die Gegend schaufelt, macht es definitiv auch keinen Spass (das sei an dieser Stelle mal ganz deutlich erwähnt!

). Wenn man aber sehr genügsam mit solchen Dingen ist (wie ich), dann kann man darauf sogar noch die Surveillance-Station laufen lassen (habe 2 Cams dran). Ist halt nicht "flott", ist halt "gemächlich", muss man mit Leben können.
Wenn Du also das NAS-Thema ernsthaft in Betracht ziehst, würde ich Dir empfehlen, dass Du Dich erstmal grob mit den beiden großen Playern, die schon eine geraume Zeit auf dem Markt vertreten sind, bekannt machst (Synology/QNAP). Leider ein bisschen blöd, dass beide mittlerweile doch stark in Richtung Enterprise-Bereich gehen, aber die "kleinen" Lösungen gibt es auch noch nach wie vor. Musste grade selbst etwas suchen, aber hier mal ein Link zum Synology-Betriebssystem:
https://www.synology.com/de-de/dsm (gibt auch
Demo-Zugänge).
Überleg erstmal, was Du Dir eigentlich so vorstellst (in erster Instanz), schau Dir die beiden Hersteller an (Synology + QNAP, ggf. auch noch UGreen und Asustor), grade auch im Hinblick auf den Funktionsumfang. Danach überlegst Du nochmal was Du eigentlich alles davon nutzen willst (bei "schwergewichtigeren" Dingen, sollte man ggf. auch ein performanteres/ausbaufähiges NAS nutzen) und danach schaust Du einfach mal die NAS-Modelle durch, was da ggf. theoretisch für Dich in Frage kommen würde.
Fakt ist einfach:
Letztlich ist es bei mir auch viel Spielerei
Das genau DAS auch der Punkt bei einem NAS ist. Spielkinder sind wir ja vermutlich alle (die einen so, die anderen so) und grade die heutigen NAS-Lösungen kommen mit etlichen Apps daher und bieten auch noch anderweitige Vorteile sich mal so richtig ordentlich auszutoben (Docker/Virtualisierung), das hebt das ganze dann sowieso nochmal auf ein ganz anderes Niveau.
Von daher würde ich a) ....(das hört sich grade total nach KI an

)... erstmal mit einem anderen Gerät lokal die Speicherung via Netzwerk testen (ggf. mit dem eigenen Rechner, sofern nix anderes zur Verfügung steht) und b) mir mal einen Überblick bei den NAS-Herstellern verschaffen und was so an Lösungen angeboten wird. Einfach "nur" Remote-Speicher bieten sie sowieso alle an (NAS = Network Attached Storage), aber vielleicht hast Du ja doch Interesse an der ein oder anderen Lösung eines Herstellers.
Testen (Remotespeicher), anschauen (NAS-Lösungen) und dann sehen wir weiter
