Akku-Pflege APC Back-UPS RS 900G

Fidibus

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Moin,
ich habe gerade festgestellt, dass sich die Sensoraausgabe hier geändert haben - daher hatte meine Benachrichtigung über HA halt nicht funktioniert.
Egal, ist gefixt, aber beim Test ist die USV sofort von angezeigten 100% auf 70% Akkustand gefallen.
Würde es Sinn machen, den Akku öfter mal zu nutzen und dann wieder voll zu laden?
Ich stelle mir da in der Zuleitung einfach einen Shelly vor, der wird in regelmäßigen Abständen geschaltet, so dass die USV die Versorgung übernimmt. Ladezustand abfragen und bei xy% einfach wieder den Shelly wieder zuschalten.
 
Würde es Sinn machen, den Akku öfter mal zu nutzen und dann wieder voll zu laden?
Das sollte eine USV eigentlich in Ihrem Programm haben. Der rapide Abfall des Akkustandes kann zweierlei Ursachen haben:
a) Die Last ist sehr hoch.
b) Der Akku lässt nach.
Prüfe vielleicht mal Akkukapazität und angeschlossene Last bzw. wie lange die USV durchhält.
 
Das sollte eine USV eigentlich in Ihrem Programm haben.
Danke für deinen Hinweis. Aber wie hat dieses, nennen wir es mal Consumer-Modell, so etwas drin?
Die Last ist - ne anders rum, ich habe diese USV an Hand der gegebenen Last gewählt. Es war auch bei der Installation anders, ist ca. 1,5-2 Jahre her. Nun ist diese Funktion "Speisung meiner Netzgeräte" lange nicht genutzt worden. Un d dann heute zum Test: Stecker raus und von angezeigten 100% sofort auf 75% gefallen.
Ich kenne eine Verbesserung eines solchen Verhaltens aus der PV-Anlage, indem der Akku halt genutzt wird. Ist aber ein LiFePo4, die USV hat da wohl eine andere Akku-Technologie.
Daher die Überlegung, den Akku sozusagen über eine Automation zu "konditionieren".
 
Du kannst es ja mal probieren, aber wenn es Bleigel Akkus sind bringt das nicht viel. Nach 2 Jahren kannst Du einen neuen Satz spendieren. Wenn es Bleigel ist, dann bekommst Du die günstig im Versandhandel. Es gibt extra welche für USV's.
 
Moment, du hast eine APV USV, die eigentlich mit AGM Akkus läuft, entsprechend ist auch der Spannungsverlauf eingestellt.
Wenn du jetzt also einen Lithiumakku in ein Gerät packst, was eigentlich mit Blei arbeiten sollte,
dann machst du dir im Grunde den Akku kaputt. Die USV hat eine Erhaltungsspannung, was bei LiFePo4 unnötig ist (und auch schädlich).
Ansonsten hat der LiFePo Akku eine minimal andere Spannungskurve, das weiß die USV aber nicht.
Sobald also die Erhaltungsspannung wegfällt, sieht die USV nur noch die Akkuspannung und die ist niedriger. Die 75% sind also korrekt.Wenn es um Zuverlässigkeit geht, nimm lieber wieder AGM.

PS.:
Bei mir ist seit 6 Jahren ein und derselbe Akku drin und der hält immer noch so lange, wie beim ersten Mal.
Die Kalibrierungsfunktion, die den Akku regelmäßig entlädt, mag es nicht,
wenn WÄHREND der Kalibrierung die Last sich ZU SEHR verändert, dann bricht sie ab.
Sorg also dafür, dass die Last einigermaßen gleich bleibt und sich nicht schlagartig ändert.
Bei unserem TV reicht es schon, dass das Bild von taghell auf ein dunkles wechselt und das Ding bricht einfach ab.
 

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