USB Stick als NAS im Heimnetzwerk - wird nicht angezeigt

Lohenstein

New member
Ich habe vier Computer im gleichen Netzwerk. Am Router habe ich einen USB Stick als NAS angesteckt. Zwei Computer zeigen den Stick an, bei den anderen zwei finde ich das NAS nicht.
Irgendwie bin ich ratlos.
 
Wir auch. Keine Angabe zum Router, keine Angabe zum Dateisystem des USB-Sticks, keine Angabe zum Betriebssystem der Computer.
 
Stimmt, sorry.

Windows 11
LTE Router: TP-Link Archer 600
Router mit USB Anschluß: GL-AR300 Mini Router der hat den USB Anschluss und wurde mittels Netzwerkkabel via WAN-Port mit dem LTE Router verbunden.
Alle Rechner sind mittels Netzwerkkabel angeschlossen.
Am GL-AR 300 angeschlossener USB Stick: NTFS formatiert

Wie gesagt, an zwei Rechnern kann ich den USB Stick ohne Probleme via dem Mini Router GL-AR300 verbinden.
Unbd auf den anderen beiden Rechnern finde ich den Mini Router überhaupt nicht.

ich hatte übrigens auch schon mit einem Raspberry pi und openmediavault probiert. Da habe ich das gleiche Problem.

 
Bei den Computern die unterstützte SMB Version schon verglichen?
Häufig sind die Freigaben noch mit SMBv1 aktiv, Windows hat die SMBv1 Unterstützung deaktiviert.

Gruss
 
Vielen Dank für den Tipp - das wars!
Interessant, bei allen vier Computer wurden die gleiche Windows 11 Version installiert. Bei zwei war SMB1 aktiviert, bei zwei nicht.
Dazu aber noch eine Frage: wenn SMB1 deaktiviert ist, gibt es eine andere Möglichkeit eine Raspberry PI als NAS ins Heimnetz einzubinden?
 
Dazu aber noch eine Frage: wenn SMB1 deaktiviert ist, gibt es eine andere Möglichkeit eine Raspberry PI als NAS ins Heimnetz einzubinden?
SMBv1 sollte überhaupt nicht mehr benutzt werden und alle aktuellen Systeme (auch auf einem Raspberry Pi) kommen mit SMBv3 klar. Hier läuft jedenfalls ein Pi4 mit Raspberry Pi OS, der problemlos mit SMBv3 mit meinem Mac kommuniziert. Und auch mit iOS/iPadOS Geräten kann ich die Freigabe problemlos mounten.
Wenn man noch ein uraltes System betreibt, das nur SMBv1 hat, dann kann man eventuell eine Ausnahme machen oder sollte das System eben ersetzen.
 
Yup. 😄
Bei meinem Pi 4B war SMBv1 per default auch nicht aktiv, das habe ich zum Testen extra aktivieren müssen.
Der Pi kommt problemlos mit SMB v2/3 zurecht.
Deswegen verstehe ich die Frage nicht ganz. Der USB Stick war doch am Router, wie kommst Du jetzt auf den Pi?
Oder soll das heissen, der Pi soll jetzt auch auf den USB Stick zugreifen?

Gruss
 
Das liegt an seinem Router , oder das USB Stick ist zu exotisch das es nicht erkannt wird oder der Router
unterstützt kein Nas ?
ich habe gelesen das SMBv1 bei Windows 11 deaktiviert ist,
ich habe SMBv1 im Router Firtzbox eingeschaltet weil ein TV Receiver nur SMBv1 unterstützt ,
bei mir geht Nas mit USB an der Fritzbox problemlos auch mit dem Notebook über Wlan ,
es muss aber im Router aktiviert sein die USB Nas Funktion sonst geht das nicht .
Bei AVM heißt die Funktion :
Speicher-(NAS)-Funktion von FRITZ!Box 7530 AX aktiv,
werden 2 Nas LW angehzeigt 1 x das Interne und der USB Stick .
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, (bin neu hier)

ich möchte einen 1TB USB-Stick als NAS Erweiterung meiner 7590 nutzen.
Zugriff erfolgt ausschließlich über WLAN oder online.
Welche Schreib-Lesegeschwindigkeiten sollte der Stick mitbringen?

Danke im Voraus
 
Der Flaschenhals ist hier die Fritzbox, die schafft maximal 95 MB/s (FAT32, FTP) bzw. 35 MB/s (NTFS, SMB) - laut AVM.
Zudem mußt Du (kann passieren, nicht: muß passieren) mit WLAN- und DECT-Störungen bei Verwendung von USB3.0 rechnen.
 
OK. Also ist es unnötig bei den Schreib-Lesegeschwindigkeiten weit jenseits der 150 Mbit zu gehen (letztendlich auch aus Kostengründen)?
Da die Preisspannen bei den USB-Stick ja exorbitant auseinander klaffen - gibt es ´ne vernünftige (Preis/Leistung/Qualität) Empfehlung?

.... oder doch besser eine SSD?
 
Moinsen,
wenn du ernsthaft auf der Suche nach zusätzlichem netzwerkgebundenen Speicher bist (NAS), dann würde ich von der Funktion der Fritzbox eher absehen (siehe Einschränkungen im Post von @Stationary.
Die Fritzbox schafft es einfach nicht schneller, egal, was du da dran hängst.
Möchtest du höhere Geschwindigkeiten und das Thema NAS ernsthafter angehen, dann rate ich eher zu einem stand-alone NAS (wie zB von Synology, QNAP, usw). Kostet natürlich etwas und ist zu Beginn auch einzurichten...
Alternativ tut es auch ein Raspi4, der als NAS arbeitet. Wäre dann günstiger.
Die Fritz NAS Funktion...nunja, ist eben sehr sehr rudimentär bzgl. Leistung...
;)
 
Ich kann da auch keine Ratschläge geben. Bei uns laufen auch nur „echte“ NAS (Synology); an den Fritzboxen hängen nur kleine SanDisk Nanosticks mit maximal 64 GB, als eventuelles Zwischenlager, aber praktisch nicht genutzt.
 
Moinsen,
wenn du ernsthaft auf der Suche nach zusätzlichem netzwerkgebundenen Speicher bist (NAS), dann würde ich von der Funktion der Fritzbox eher absehen (siehe Einschränkungen im Post von @Stationary.
Die Fritzbox schafft es einfach nicht schneller, egal, was du da dran hängst.
Möchtest du höhere Geschwindigkeiten und das Thema NAS ernsthafter angehen, dann rate ich eher zu einem stand-alone NAS (wie zB von Synology, QNAP, usw). Kostet natürlich etwas und ist zu Beginn auch einzurichten...
Alternativ tut es auch ein Raspi4, der als NAS arbeitet. Wäre dann günstiger.
Die Fritz NAS Funktion...nunja, ist eben sehr sehr rudimentär bzgl. Leistung...
;)
Raspi4 kannte ich bis eben nicht. Da braucht man dann quasi die Platine (eigentl Raspi4), Gehäuse, Netzteil und ein/welches Speichermedium?
Anschluss per Ethernet oder WLAN oder wie anders?
 
Moinsen,
ja, du benötigst den Raspi4 selber (Platine plus Netzteil plus Gehäuse...die Preise normalisieren sich gerade wieder). Dazu dann eben ein Speichermedium, hier dann eine SSD. Im Vergleich zur Fritzbox hast du da dann auch mehr von.
Ist dann eben noch ein wenig Konfiguration nötig.
Wenn du langfristig mit einem netzabhängigen Speichermedium arbeiten willst, dann sind eben aber ggf. die NAS der bekannten Hersteller meist noch komfortabler...
Ich selber schließe eigentlich gerne alles per LAN Kabel an, WLAN ist für die Mobilen Clients...wenn etwas einen Ethernetzugang hat, dann bediene ich den gerne.
 
Gehäuse, Netzteil und ein/welches Speichermedium?
Anschluß per kurzes LAN-Kabel an die Fritzbox über eth0, als Gehäuse eignet sich bei Verwendung mit SSD ein Argon One M.2, dazu eine M.2 SSD. Als Raspi einen Raspi4 mit 8 GB.
Problem aus meiner Sicht: kann man machen, wenn man gerne bastelt (ich habe auch ein halbes Dutzend Raspi4 für verschiedene Aufgaben im Einsatz): die Kosten. Raspi4 8 GB: ca. 80 Euro, Netzteil: 8 Euro, Gehäuse 50 Euro.
Synology Diskstation 120j: unter 100 Euro mit komplettem professionellen Softwarepaket.
SSD kommen bei beiden noch dazu.
 
Wollte grade noch sagen... Statt einem Raspi (wo man viel selbst machen muss und eigentlich auch halbwegs wissen muss, wo es lang geht), könnte man auch einfach ein 1-Bay-NAS nehmen 😁

Synology DS120j auf Amazon (allerdings scheint das Leergehäuse grade irgendwie nicht verfügbar zu sein, sondern nur irgendwelche Bundles - die Bundles halt schon direkt mit Festplatte), oder alternativ einfach beim nächsten Mediamarkt um die Ecke https://www.mediamarkt.de/de/product/_synology-ds120j-2606864.html (grade reduziert von 120€ auf 99€), da muss dann halt noch eine Festplatte beschafft werden, da würde sich z.B. sowas hier anbieten: https://www.mediamarkt.de/de/product/_western-digital-red-1000-gb-hdd-intern-94004498.html.
 

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