@MarcSenn Die meisten "Cyberkriminellen" wollen nicht die Daten eines Privatnutzers, die sind eigentlich nicht von Interesse. Die kann man ggf. noch als "Nebenprodukt" im Darknet verkaufen. Also Login-Daten, Account-Daten, Identitäts-Daten, usw. dafür greift keiner Deine Infrastruktur gezielt an, das nimmt man als "Beifang" mit.
Was interessanter ist für Cyberkriminelle ist in der Tat Deine Infrastruktur...
Die kann man z.B. herrlich in Bot-Netze integrieren. Auf die Art kann man z.B. DDoS-Angriffe orchestrieren, die von dutzenden IP-Adressen kommen.
Oder man kann ein "eigenes" VPN-Netz errichten, das nicht als eines der "großen VPNs" bekannt ist, um dieses für weiterführende Angriffe zu nutzen. So würde z.B. in den System des eigentlichen Ziels Deine IP-Adresse auftauchen. Stell Dir einfach mal vor, der böse Hacker greift das Deutsche Außenministerium an und in deren Logs taucht dann Deine IP auf... ich sag mal Hausdurchsuchung incomming.
Ein anderes Beispiel wäre, dass man Deine Rechenleistung klaut... und somit verteilte Rechenoperationen auf tausenden Geräten von unbedarften Nutzen durchführt.
Oder aber auch der Versand von SPAM-Mails über Dich .... mir fallen noch andere Dinge ein; aber ich höre mal auf.