Separates Smarthome Verstärkernetz

Heide

New member
Moin,

Ich möchte gern aus Stabilitätsgründen, ein separates WLAN Netzwerk für mein Smarthome aufbauen. Dies würde ich durch eine kleine vorgeschaltete Fritzbox vor meine 6690 cable tun. Jetzt ist die Frage gibt es eine möglichkeit meine Lampen so wie Thermostate auszulagern (Gateway). Ohne die App Anbindungen und Alexas Steuerfähigkeit zu beeinträchtigen? Es geht nicht um die Sicherheit. Sondern nur um die Stabiltät des Primären Heimnetzes! Danke im Voraus 😁
 

the other

Well-known member
Moinsen,
Das Problem ist, dass dir die fritzboxen nur zwei Netzwerke zur Verfügung stellen...LAN und Gast LAN (bzw WLAN).
Du könntest also dein smart home im Gast Netzwerk unterbringen.

Wie meinst du es mit 2. Fritzbox VOR der cable? Wenn du 2 router hintereinander nutzt (Stichwort Routerkaskade) wird es friemelig, denn dann musst du genau überlegen, was ind das Netz von Router 1 und was ins Netz von Router 2 kommen soll.
Wenn du einen der beiden Router nur als IP client einrichtest hast du wiederum kein gertrenntes Segment.

Mehr als 2 Netze kann die fritzbox nicht, wlan läuft trotzdem über 1 Gerät, das macht es vermutlich nicht stabiler...
 

Barungar

Well-known member
Hallo Heide,
Ich möchte gern aus Stabilitätsgründen, ein separates WLAN Netzwerk für mein Smarthome aufbauen.
Das müsstest Du für mich mal bitte etwas konkretisieren. Was für eine Stabilität erhoffst Du Dir durch ein separates WLAN? Reden wir von Layer 1 (physical layer) also dem Funk? Das Funkspektrum in Deinem Haus/Wohnung wird nicht stabiler, nur weil noch ein Sender (und damit eine Störquelle) hinzukommt.

Hier haben wir nämlich den typischen Gedankenfehler, den viele machen. Noch ein WLAN-Reapter mehr, noch ein AccessPoint mehr... das macht die Situation nicht (wirklich) besser. So hat das 2,4 GHz Band zwar 11 (in Europa 13) Kanäle, aber die sind nicht überlappungsfrei. Kanal 1 z.B. stört grundsätzlich bis in/an den Kanal 5! Daher gibt es z.B. die (best practise) Regel Kanäle 1, 6 und 11 zu nutzen.

Oder reden wir von Layer 2 (data link layer) also dem Datenaustausch unterhalb der IP-Ebene, wo z.B. zu viele Broadcasts oder Kollisionen einem das Leben schwer machen könnten? Dazu hilft es in der Regel die Teilnehmerzahl in einem Teilbereich (Segment) zu kontrollieren und letztlich zu begrenzen?

Grundsätzlich stellt sich mir auch die Frage, weshalb man auf dei Idee kommt dazu SOHO-Router zu kaskadieren? Da fängst Du Dir noch mehr Probleme ein mit doppeltem NAT, DHCP-Konkurrenz, usw. Sprich Du holst Dir nur mehr Aufwand und potenzielle Fehlerquellen ins Netz. Einfach wäre es da einfach einen zusätzlichen AccessPoint hinter der vorhandenen FritzBox zu betreiben, der eine eigene SSID austrahlt.

Wobei wir wieder am Anfang wären, dass das Funkspektrum nicht "größer" oder breiter wird, je mehr AccessPoints man an die Wand hängt.

Ohne die App Anbindungen und Alexas Steuerfähigkeit zu beeinträchtigen?
Ob man Smarthome bzw. IoTs in ein eignes "getrenntes" VLAN/WLAN auslagern kann hängt davon ab, wie diese Dinger kommunizieren. Arbeiten sie auf Basis von Cloud-Diensten, was bei der Mehrheit der mir bekannten Produkte der Fall ist. Kann man sie getrost in ein eigene Netz packen und maximal vom restlichen Netz abschotten. Hier läuft die Kommunikation zwischen Alexa/Siri/Bixby oder der App so oder so über Cloud-APIs und es findet keine direkte Kommunikation zwischen den beiden Geräten statt.

Hat man ein Smarthome bzw. IoT Gerät, dass lokal über seine Bridge mit den Geräten im Netz kommuniziert, sieht das Spiel anders aus. Dann muss natürlich sicher gestellt sein, dass das smarte Gerät, seine Bridge und der Steuerpunkt (z.B. App) miteinander lokal kommunizieren können. Da fällt mir z.B. spontan SONOS oder HUE ein ...
 
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