Projekt neues homelab...erste Ergebnisse

the other

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Moinsen,
Weil Sommerloch und zum Wochenende mal ein kleines feedback aus dem neuen homelab:
ich habe jetzt seit ein paar Wochen proxmox laufen und habe ein paar erste Schritte gemacht...läuft soweit alles gut.
Wie es so ist...nachdem die Krabbelzeit vorbei ist, habe ich die letzten Tage mal mein homelab etwas angefasst und umgestellt.

Die eigentlich Netzwerkstruktur ist geblieben, für die VM mit den Containern (docker) ist ein eigenes zusätzliches VLAN entstanden. Arbeit war vor allem, das neue Geraffel einzupflegen (IP, DNS, Regeln).
Auch hinzugekommen ist: ein LXC für den unifi controller (weg vom cloudkey), ein LXC für pihole als zusätzlichen dns-Filter zu pfblockerNG), ein LXC für nginx proxy manager als Reverse Proxy (auch wenn nur rein intern genutzt!).

Die anderen Neuerungen betrafen dann den „Spassteil“: also alle Dienste (idR per docker container in einer VM unter proxmox), die nicht für die Netzwerkstruktur wichtig sind, sondern eher „nice-to-have“. Da ist einmal das übliche wie Portainer (zur Verwaltung von containern), paperlessngx, filebrowser (für die container), usw.

Bookstack (https://www.bookstackapp.com) ist eingerichtet als WIKI im Heimnetz (vor allem für die IT Dinge), denn all die neuen Sachen (und auch die alten) wollen dokumentiert sein. Das habe ich eh bereits, aber hiermit dann schicker und schneller. ;)

Ich habe mir noch ein paar Gedanken zum Monitoring gemacht: große Geschütze wie checkMK oder Grafana/influxdb oder oder wollte ich für meinen Streichelzoo nicht (weil too big), daher habe ich mir etwas mit den kleinen Dingen des Lebens gebastelt:
unter einer VM (auf proxmox) als container eine uptimekuma (https://uptimekuma.org) Instanz, die alle Geräte/Dienste im Netzwerk monitored (und per email warnt bei Ausfall).
Sollte aber nun die VM (oder der ganze proxmox Server) mit dieser Instanz selber ausfallen...tja, dann warnt die 2. uptimekuma Instanz als container auf dem NAS darüber. Diese checkt rein den Proxmox Server, die LXCs (Ping) und die VM per ping sowie per Portcheck die container. Fällt hier etwas aus: Warnung per Mail.
Außerdem lasse ich mir den Status der beiden Instanzen auch noch in die uptimekuma Integration auf Home Assistant schicken...der mich dann per notification warnt, sollte da etwas ausfallen (oder aber das NAS). :) Also gegenseitiges Überwachen. Mit Benachrichtigung. Über Mail und Home Assistant App. Läuft auch super, allerdings sollte bedacht werden, vor Wartungsarbeiten auch wirklich unter uptimekuma „Wartung“ oder „Pause“ zu aktivieren, denn sonst hagelt es natürlich Warnungen…;)

Dazu kommt noch das kleine beszel (https://beszel.dev), das NAS#1, home assistant auf Pi sowie die VM überwacht. Auch hier werde ich ebenfalls per Mail gewarnt, sollte etwas ausfallen.
Und zur Not schlägt netdata auf dem Proxmox Server und auf der VM alles mit Infos und Graphen tot. ;)

Damit ich nun aber nicht den ganzen Tag irgendwelchen Status-Seiten hinterher laufen muss...was tun?
WIKI-Doku ist erledigt, Monitoring auch...Dokumente werden beim Scannen direkt gespeichert und digitalisiert. Es fehlt ein zentraler Ort, wo dann alles zusammenkommt: mein PC.
Nach einigem hin und her habe ich also das alte Heimdall (als container in der VM) als Info- und Startseite im browser ergänzt (und bald vermutlich abgelöst) durch eine eigene Homepage (https://gethomepage.dev) Instanz (unter docker laufend).

Die homepage wird in dem (coding? i hate it) aus home assistant bekannten yaml Code konfiguriert. Hat mich ewig abgeschreckt, jetzt aber doch neugierig geworden. :)
Und was soll ich sagen? Der Aufwand hat sich gelohnt und nach ein paar Tagen steht es jetzt so wie es sein soll (und wird vermutlich bald wieder abgeändert, irgendwas ist ja immer). Die homepage Instanz als landing Seite hat alle wichtigen Infos am Start, sieht nice aus, funktioniert und ich weine dem alten Heimdall keine Träne mehr nach.


So. langer Text, aber gegen das Sommerloch…. Als Trost gibt es noch ein zwei Bildchen vom neuen homelab.

Was treibt ihr so im Hobbykeller? Neue Ideen oder Projekte? Wie schaut eure „Schaltzentrale“ aus?
Wenn die Tage wieder kürzer werden (Winter is coming…), dann schiebe ich vielleicht mal die ein oder anderen kleine Anleitung nach zu den erwähnten Themen, sollte Interesse bestehen…
 

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Auch wenn dein post schon etwas "älter" ist, habe ihn leider erst jetzt gelesen ^^

Ich habe bis vor wenigen Tagen 3 Mini PCs in meinem Heimnetz gehabt, spezialisierte Maschinen für die benötigten Geschwindigkeiten.
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Da die aber "nur" mit N150 CPU und teilweise 8GB bis 16GB Ram ausgestattet waren und meine Ambitionen und Lust aber größer Waren, hab ich mich von einem getrennt ( steht nun bei meinen Eltern als Pi-Hole ) und die anderen beiden sind umfunktioniert für kleinere Aufgaben.

Einer rennt mit Windows 11 als Torrent Client für selten Angefragte Torrents ( Animes ) und der andere stellt einen übermotorisierten
Pi-Hole da.

Dann hab ich meine alte Workstation rausgekramt und mich an die Proxmox Installation gemacht. Eine Woche Arbeit und Fummelei später, steht das ganze sauber da und läuft wie ein Uhrwerk.

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Den Server auf Powersafe gesetzt zieht er nun nur noch 120~140Watt, aber Hobbys kosten nun mal.

Wie auf dem Screenshot zu erkennen wird gehostet:

1.) Technitium als DNS & Nameserver
2.) Webserver für direkte Downloads von Animes
3.) Jellyfin für Familie & Freunde
4.) RomM für Spiele
5.) Teamspeak darf nicht fehlen ^^
6.) QBittorrent für sämtliche viel angefragten Torrents ( Animes )
7.) NGinx für die Webserver und zum erreichen des Openspeedtest Servers auf dem NAS
7b.) Nextcloud zur Dateisicherung unserer Handys
8.) Unifi Server OS zum Steuern der Unifi Hardware

Die VM´s laufen alle mit Ubuntu Server 26.04. Die Container auf Debian 13.
Windows hab ich vom Proxmox Server komplett verbannt. Nur 1 Laptop, 1 MiniPC und mein Spielerechner nutzen Windows 11 Pro.

Ich muss aber auch zugeben, ohne die geile KI von Google hätte ich das Projekt so wie es nun ist nicht umgesetzt bekommen. Gott weiß, wieviel beim einrichten so vieler Geräte, VM´s und Container schiefgehen kann, und für einen Linux Laien wie mich nur mit größten Anstrengungen zu lösen wären.

maximalen Abend euch :D
 

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