Hallo!
Ich glaube das deine Meinung zu Linux auf Erfahrungen aufbauen, die schon sehr lange her sind.
Nöö., grade letztes Jahr hatte ich in ner VM noch mal ein Linux Mint installiert.
Für einen normalen User, wie du einer bist, kann man unter Linux alles in der GUI einstellen.
Bin alles andere als ein normaler User. Bin Fachinformatiker Systemintegration.
Wer eine nicht Windows11 fähige HW mit Win10 sein eigen nennt und nicht upgraden kann ist von MS vor den Kopf gestossen und kann sich nur neue HW kaufen - obwohl sie eigentlich absolut fähig ist . Linux läuft auch auf der alten HW aber ohne Probleme.
Nun, viele vergessen wie alte Windows 10 ist. Aber, ich bin mit der Politik von MS auch nicht einverstanden, weil viele Rechner die gut laufen damit im E-Schrott landen. Da würde Windows 11 drauf laufen. Mit Tricks kann man das im privaten Bereich ja alles machen und die Hardware teils noch nutzen.
Wer sich ein bisschen auskennt schaut einfach mal nach refurbished Rechnern.
Ich habe mittlerweile 2 refurbished HP MIni laufen. Die haben einen von MS für Win 11 unterstützten Prozessor. Also nix mit Trick.
Kostenpunkt: keine 200 Euro. Die Dinger laufen und laufen.
So kann man nen PC der 6 Jahre und älter ist, ruhig mal ersetzen.
Die meisten "normalen" User sind an Windows gewöhnt und kämen gar nicht mit Linux zurecht.
Ich hatte jemandem aus dem Bekanntenkreis Softmaker Office empfohlen und installiert. Der macht sehr wenig und für den reicht das aus.
Es sieht ja fast 1:1 wie MS Office aus.
Letztendlich hat er nach gewisser Zeit eine aktuelle MS Office Lizenz gekauft.
Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.
Und für die meissten Anwendungen auf Windows gibt es Pendents auf Linux. Etwas Flexibilität und Kreativität ist bei so einem OS Wechsel natürlich notwendig. Wer die nicht hat muss leider in den sauren Apfel beissen und sich neue HW kaufen - auch wenn eigentlich die alte HW ausreichend ist.
Betriebssystemwechsel, Softwarewechsel, ... das kann man den meisten nicht antun. Die tun sich so schon schwer genug.
Dazu kommt dann, das es in Familie, Freundes- und Bekanntenkreis meistens niemanden gibt, def sich mit Linux auskennt und helfen könnte. Da findet man auch keinen für Geld vor Ort. Frag mal in Computerläden oder so, so fern es sowas noch in der Nähe gibt.
Die machen alle Windows.
Linux ist immer eine Niesche. Nicht mal in der Fachinformatikerausbildung hat man damit zu tun. Es sei denn man macht die Ausbildung in einer Firma die mit Linux arbeitet. Aber das ist sehr sehr selten.
Kann gut sein, das ich mir Linux Mint noch mal anschaue. Auch wenn ich es so nicht wirklich brauche, weil ich ja mit Mac super zufrieden bin.
Gruß
sven