Hallo allerseits :-)

Digedag64

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Hallo,

ich wurde nett eingeladen und da bin ich denn auch :)

IT ist mein berufliches Umfeld (nach Studium vor Jahrzehnten etwas Programmierung, Server- wie Client-Administration, wenig Hardwarebastelei, Anwender-Support, Kummerkasten ... :-D), auch wenn ich mit Netzwerkkram eher zuhause zu tun habe und beruflich nur lose Berührungen. Die meisten Namen oder Begriffe z.B. der mit viel Fleiß angelegten zahlreichen Unterforen sind mir durchaus vertraut und mit diversen Produkten, Hard- wie Software, hatte ich früher oder später auch bereits mal zu tun.

Momentan habe ich hier daheim eine AVM FB7590 stehen, welche kabellos (Mietwohnung, keine Löcher in der Wand für Kabelverbindungen) zwei FritzRepeater 3000 in Nachbarräumen "versorgt", an denen wiederum sowohl Geräte per LAN-Kabel hängen als auch ein kleiner Zoo von WLAN-Geräten "mit Netz" versorgt wird.

Perspektivisch wird nächstes Jahr der 100er DSL-Anschluss durch einen deutlich schnelleren Glasfaseranschluss abgelöst. Ich möchte nach und nach auch intern das Tempo steigern, drahtlos von WiFi5 auch WiFi6(E) und per Ethernet von GBit auf 2.5 GBit/s.

Was noch? Nicht mehr blutjung, Ehemann, Vater eines selbst bereits studierenden Kindes, nach Jahren auch im Support zugleich schnell verärgert über Dummheiten und Plattitüden von Schwätzern wie auch sehr langmütig und geduldig mit Leuten, die wirklich Rat und Hilfe suchen ....

Grüße aus dem MTK in Hessen :)
 
... zwei FritzRepeater 3000 in Nachbarräumen ...
Da die FritzRepeater 6000 beim PrimeDay für vergleichsweise günstige 165 Euro zu haben war, habe ich mal einen davon testweise bestellt.
Der ist nun am vorigen WE endlich bei mir angekommen (das Paket ging durch meine Schusseligkeit an die Adresse des studierenden Kindes statt zu mir) und installiert, d.h. den einen FR3000 habe ich abgezogen und durch den FR6000 ersetzt.

Das Einbinden ins Mesh war unerwartet hakelig, aber ich habs schließlich hinbekommen und bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn das Kopieren von Dateien vom Notebook per WLAN auf wahlweise den Stand-PC oder das NAS (beide hängen per KAbel an einem netten kleinen Gigabit-Switch, der seinerseits auch per LAN-Kabel mit dem nun neuen Repeater verbunden ist) geht nun mit knapp 50 MB/s vonstatten statt zuvor mit ca. 11,5 MB/s.
 
Update:
Heute traf der Switch ein (siehe auch hier), ein QNAP QSW-M2108R-2C. Ich konnte nicht bis zum WE warten und habe ihn ausgepackt, dann auch gleich mal angeschlossen. Nur mal schauen ... :cool:

Bei diesen Außentemperaturen musste nix akklimatisieren, das kam praktisch schon mit Zimmertemperatur hier an und stand eh schon Stunden hier, bevor ich heimkam :D

Nix zu hören, super. Erste Anmeldung per Browser etwas knifflig, admin/admin geht nicht. Also Mac-Adresse wie beim NAS. Gut, die konnte ich über die FritzBox rausfinden. Geht auch nicht. Ahaaaa, ohne Sonderzeichen.

Drin! :giggle:
Gleich noch das PW geändert. *hier grünen erledigt-Haken-Smiley denken*

Wenn ich doch nun schonmal dabei war .... :LOL: ... unter`n Tisch gekrabbelt: säuberlich alle Kabel vom kleinen unmanaged 8-Port-Netgear-Switch gezogen, teils "neu verlegt", also unnötige Schlingen und Verwindungen mit anderen Kabeln beseitigt. Direktverbindung zwischen 10G-Karte im PC und 10G-Port des NAS entfernt, die beiden Anschlüsse dafür an die 10G-Ports des feinen neuen Switches gesteckt.

War nicht ganz schlau, da ich PC und NAS für die schnellen Ports feste IP-Adressen in einem privaten Class B-Netz zugewiesen hatte für ihre Direktverbindung. Also am NAS nochmal auf 1G-Anschluss umgesteckt und 10G-Port auf DHCP geändert, dann zurückgesteckt. Zugriff von Notebook per WLAN (oben genannten Fritz!Repeater mit 2.5GbE-LAN-Port), den neuen Switch und dessen 10GbE-Anschluss aufs NAS nun wieder möglich.
Noch fix die vorherige Adressreservierung (des 1G-Ports des NAS) auf dem DHCP des Rouers (Fritz!Box) entfernt und gleiche Adresse für die neue MAC-Adresse (des 10GbE-Ports des NAS) reserviert, denn zumindest für Netzwerk- und Serverkomponenten im Netz will ich immer dieselben IP-Adressen, da hab ich auch eine rudimentäre Ordnung der Bereiche.

Noch fix als Admin am PC angemeldet, auch hier die feste Adresse in den IPv4-Eigenschaften der 10 GBit-Karte von Asus rausgenommen und zu DHCP geändert, und schwupps war auch der PC wieder online.

Achja, wofür macht man das eigentlich; hat es denn etwas gebracht?
Kopiertempo größerer Dateien vom Laptop aufs NAS:
  • bis vor ca. 5 Wochen mit dem alten Fritz!Repeater 3000 wurde mit bis zu ca. 11,5 MB/s kopiert
  • nach Ersatz des FR3000 durch den Fritz!Repeater 6000 wurde mit bis zu knapp 50 MB/s kopiert
  • vor zwei Wochen habe ich noch das Notebook gewechselt, das neue kann wie der FR6000 ebenfalls WiFi6, was aber die Kopiererei erstmal nicht merklich beschleunigte.
  • Heute schließlich den 1Gbit-Switch durch den 10GBit-Switch ersetzt. NAS am 10G-Port, WLAN-Repeater und Switch mit jeweils 2,5GbE-Port verbunden. Kopiertempo der Installationsdatei des neuen LibreOffice 7.4.0 (knapp 350 MB groß) deutlich über 80 MB/s, bei der Debian 11.4.0-Netinst.iso-Datei (knapp 390 MB groß) sogar über 100 MB/s
Fazit: ja, hat sich gelohnt. Die Summe der Änderungen und Aufrüstungen (Repeater, Notebook und Switch) hat eine Beschleunigung bei größeren Kopierprozessen von ca. 11,5 auf ca. 102 MB/s gebracht, das ist ein Zuwachs von grob gerundet 800%.

Und nächstes jahr bekommen wir Glasfaser und irgendwann kommt dann auch die nächste Flaggschiff-FritzBox ins Haus :)
Ich liebäugele auch mit einer dedizierten kleinen Kiste mit pfSense, spätestens dann wird auch noch segmentiert. Ob und ich welchem Maße das jetzt schon mit dem neuen smart managed Switch geht, schaue ich mir demnächst an.

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Was oft. unerwähnt bleibt, ja hier und da sogar völlig vernachlässigt und vergessen wird: Fast dieselbe Zeit wie das Auspacken, Verkabeln und Konfigurieren kostete in Summe das Dokumentieren.
Ich erfasse die Geräte auch im KeePass, Seriennummern, Kaufdatum, MAC-Adresse, feste IP-Adressen der Knoten ... eben was man sich so notiert, um auch nach längerer Zeit ohne aktiven Zugriff oder Änderungen an der Konfiguration noch nachvollziehen zu können, welches Gerät in welcher Weise eingebunden ist, wann es dazu kam, wo es gekauft wurde (falls mal Schäden innerhalb der Gewährleistungsfrist auftreten) ... zuletzt die Datenbankdatei manuell syncen, um gegen Plattenschäden oder Feuer/Diebstahl gefeit zu sein .... sieben Kopien auf versch. Geräten im Hause sowie mehreren Speicherplätzen extern sollten ein wenig Sicherheit bieten :-D

__
Nachtrag, der Vollständigkeit halber: Ein Firmware-Update hab ich dem neuen Switch natürlich auch umgehend verpasst/gegönnt. Dies Detail vergaß ich gestern zu notieren, es war gestern dann doch schon spät ... :)
 
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