Versuch des Verstehens ...
Ist das wirklich so, dass der/die Hersteller der Anlagen von den Kunden erwarten oder verlangen, dass diese durch Portweiterleitungen (IPv4) oder Portöffnungen (IPv6) ins eigene Hausnetz eine Erreichbarkeit der betreffenden Geräte aus dem Internet gewährleisten müssen? Oder ist das vielleicht eher so, dass die Geräte von "innen heraus" selbständig eine in der Firmware der Geräte fest eingerichtete Verbindung zu den jeweiligen Servern der Hersteller aufbauen und über diese dann die Hersteller und das Wartungspersonal zugreifen können?
Ich betrachte diesen "kleinen Unterschied" schon als sehr wichtig. Und ich kann selbigen mangels an entsprechenden Geräten auch nicht selbst ermitteln.
Auf jeden Fall würde ich niemals (!!) ein nicht unter meiner Regie stehendes Fremdgerät in mein eigenes Hausnetz lassen. Schon deshalb kann ich die Fragen von
@elppa443 sehr gut verstehen - und ich gratuliere dir zu dieser Erkenntnis bzw. zu deinen Fragen. Und ja, ich kenne genügend Leute, die einfach nicht so weit denken ... .
Ich habe in meiner gemieteten Wohnung (1/2 Haus) lediglich eine Wasserentkalkungsanlage eines bekannten dt. Herstellers. Und ich habe es übernommen, für das regelmäßige Nachfüllen des Salzes zu sorgen. Kein Problem, denn ich bekomme ja dann immer rechtzeitig eine entsprechende E-Mail.
Und an dieser Stelle komme ich als kostengünstige und gut funktionierende Alternative auf meine "5 EURO-Lösung" für dieses Problem.
Ich betreibe ja hier in unserem Städtchen ein Dutzend sogenannter Freifunk-Knoten. (Ich weiß, dass man in diesem Forum keine Links verschicken darf, aber es ist eine Organisation, also eine .org ...)
Also nahm ich eine für 5€nen in der Bucht ersteigerte 7412, habe selbige mit der Freifunk-Firmware (beruhend auf OpenWrt) geflasht und schloss dann über deren internen LAN-Port (der direkt ins Freifunk-Netz führt) den Entkalker an. Dieser Freifunk-Router verbindet sich von selbst über WLAN mit einem weiteren bei mir durchlaufenden FF-Router. Dieser baut als einzige Verbindung einen WireGuard-Tunnel direkt zu einen der Server des Freifunk-Vereins auf. Es gibt also keinerlei Verbindung mit meinem Hausnetz! (Natürlich außer, dass der Tunnel über meinen Internetrouter geführt wird.) Alles, auch intern, geht über VPN. Und nach außen zeigt mein Entkalker auch die IPv4 des Freifunk-Vereins vor. Intern kann jeder dieser Router ein kleines Netz mit bis zu 100 IPs aufbauen.
Ja, wie gesagt, eine mögliche und ebenfalls gut funktionierende Alternative für Menschen, welche sich keine Laus (= nicht vertrauenswürdiges Gerät) in den Pelz (= Hausnetz) setzen lassen wollen.
Grüße aus der Eifel!