VPN-Problem mit FB7590 & WireGuard

Hallo @PaleMoon,

Danke für das Nennen deines Internetproviders. Ja, das kannst du ruhig und mit gutem Gewissen tun. Meinen Provider nenne ich sogar in meinem Impressum.
Ich habe mir die kleine "Mühe" gemacht, und die vielen Seiten mit allen Tarifen, den AGB der Firma usw. vollständig durchgelesen. Zwei Erkenntnisse habe ich dabei gewonnen:

1. Mir gefallen sowohl die Tarife als auch die AGB. Es sieht nach den Maßstäben eines erfahrenen Internetnutzers (seit über 30 Jahren, vom Analogmodem 14K4 bis zu DSL 100.000) und dafür absoluten Nicht-Juristen vertrauenerweckend aus. Was mir am besten gefällt ist, dass sie nicht jedem neuen Kunden gleich einen viel zu schnellen und damit viel zu teuren Vertrag aufschwatzen wollen.
2. Obwohl ich wirklich alles durchgelesen und auch "die Suchmaschine meines geringsten Misstrauens" in Stellung gebracht habe (Frage: "almtal.net IPv4 IPv6") konnte ich nicht in Erfahrung bringen, über welches Protokoll der Provider seine Dienste den Kunden anbietet.

Die zweite Antwort relativiert natürlich meine erste Erkenntnis wieder etwas. Aber ich schließe nicht aus, dass es bei euch Gesetze gibt, welche genau das regeln - also weshalb eine derartige Kundenauskunft gar nicht erforderlich ist. Keine Ahnung, eben Piefke.

Dafür habe ich aber sowohl eine Mailadresse und eine Rufnummer für Anfragen der Kunden gefunden. Ich gehe davon aus, dass du darüber eine schnellere Auskunft über die verwendeten Protokolle bekommst, als ich Zeit für meine Recherche aufgewandt habe. Und so mancher Provider vergibt auch auf Nachfrage eine routingfähige öffentliche IPv4. Fragen kost nix ... .

Zu meiner etwas flapsigen Antwort hinsichtlich der Anmietung ... :
Ja, ich "musste" @Barungar eine Antwort geben. Sorry, selbige war nicht unbedingt für dich bestimmt.
Bei vorliegender dringender Notwendigkeit zur Schaffung eines Zugriffs "aus dem bösen Netz" kann ein Wissender bei einem Anbieter einen (den kleinsten möglichen, virtuellen) Serverdienst für ein paar wenige €nen pro Monat anmieten. Dieser ist natürlich dann automatisch mit einer immer erreichbaren IP versehen. Dein Router baut dann automatisch von innen eine Verbindung zu dieser (ich nenne sie mal so:) "Relaisstelle" auf. Und du kannst dann diese wiederum von jedem Gerät (Smartphone oder Laptop) aus dem Internet erreichen.
Aber, ich empfehle dir keinesfalls, diesen Weg zu gehen. Warum, hast du ja in deinem ersten Post ja schon angedeutet.

Was ich dir empfehle, ist deinen Provider zu kontaktieren.

vy 73 de Peter
 
Ich werfe da mal das Stichwort Tailscale in die Runde als mögliche Lösung. Ich nutze es zwar nicht, da ich eine IPv4 habe, habe es aber mal auf einer Raspberry installiert, evaluiert, und es funktioniert sehr gut. Wird in meinem Umfeld auch als Lösung des leidigen DSLite Problems bei Glasfasernutzeren angesehen und erfolgreich genutzt.

Als Privatanwender kann man eine gewisse Menge von Systemen in das Tailscalenetz umsonst anmelden (6 Nutzer und 100 Systeme). Klar muss man dann Tailscale vertrauen. Da es auch kommerziell von Firmen genutzt wird kann man wohl davon ausgehen, dass man ihnen trauen kann. @Der Eifelsachse rauft sich vermutlich jetzt die Haare 😁 - aber es ist eine durchaus funktionierende Alternative. Für die Hardcorefans gibt es sogar eine freie OSS Version mit dem Namen Headscale.
 

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