Ubuntu 22.04 LTS

the other

Well-known member
Moinsen,
nach einigen Erinnerungsmeldungen des Systems (vorher Ubuntu 20.04 LTS) habe ich gestern mal das Upgrade auf die neue Langzeitversion 22.04 LTS gemacht.
Der Vorgang hat ca 30 Minuten gedauert, es wurden im laufenden System die Änderungen geladen, installiert und dann alter Kram bereinigt.
Bis auf ein, zwei Warnmeldungen beim anschließenden Durchführen von
Code:
sudo apt update && sudo apt full-upgrade
bzgl "Ihr Schlüssel liegt in einem veralteten Schlüsselmanager"
Code:
Schlüssel ist im veralteten Schlüsselbund trusted.gpg gespeichert (/etc/apt/trusted.gpg)
läuft sonst alles problemlos weiter.

Mal sehen wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt...bisher wirkt es insgesamt etwas fluffiger und schneller (Programmaufrufe, Fenster, etc).
Gibt es andere Menschen hier, die Ubuntu 22.04 LTS bereits nutzen? Erfahrungen austauschen wollen dazu?
:)
 

Tommes

Active member
Hi!
Ich nutze hier zwar Linux Mint 21, was ja auf Basis von Ubuntu 22.04 LTS aufbaut. Sollte also ein Abtrünniger, wie ich es bin, hier geduldet werden, würde ich mich hier gerne einklinken. Aktuell hab ich jedoch noch keine großartigen Themen.

Tommes
 

Barungar

Well-known member
Oh, frag' mich, wann ich meine Ubuntu 20.04 Systeme auf 22.04 umgestellt habe. Ich weiß, dass es offizielle noch Beta war, als ich umgestellt habe. So im März oder April vermute ich. ;)

Ging selbst von 20.04 auf 22.04 beta ohne Probleme. :D

Ich habe sogar ein Ubuntu 22.04 in der WSL2 meines Windows 11 pro laufen.
 

Fusion

Active member
Seit April/Mai 2022 auf 22.04.

Umstellung bei der Schlüsselverwaltung wird vermutlich ja noch etwas dauern bis alle ihre Software Pakete umgestellt haben. Habe jedenfalls immer noch 6-7 Warnungen bei den Updates.

Auch Firefox und andere Snaps laufen inzwischen ok. Auch wenn ich eher flatpak favorisieren würde, oder eben die klassische Paketverwaltung (hat ja alles seine Vor- und Nachteile).
Ist halt schon komfortabel mal kurz Mattermost-Desktop oder andere über flatpak/snap zu installieren, als sich mit github und selbst übersetzen/installieren zu beschäftigen.

Einziger Punkt der ein bisschen nervt am Gnome Desktop sind die Entscheidungen zu Anwendungs-Indikatoren im System Tray.
Gibt jetzt gefühlt ein Misch-Masch aus Workarounds.
gnome-shell-extensions / chrome-gnome-shell, libappindicator, etc. Blicke nicht mehr durch, was hier am Ende der "Mainstream" Weg sein soll für Leute die eben gerne Icons zu laufenden Hintergrundanwendungen haben wollen.
Synology-Drive Icon habe ich erst über den gnome-shell-extension-manager und die "AppIndicator und KStatusNotifierItem Support" Erweiterung wieder sichtbar bekommen.

Könnte natürlich auch andere Desktops benutzen, aber ....
stecke inzwischen fast keine Zeit mehr in Anpassungen, Desktop Umgebung tritt in den Hintergrund... Hauptsache die Programme die ich brauche laufen alle.
 

Confluencer

Active member
Bei mir laufen fast alle KVM-VMs bzw. LXC-Container mit Ubuntu 22.04 Cloud-Image (sprich ohne Desktop). Nur die Cluster auf denen Portworx als Container-Storage verwendet wird laufen noch mit Ubuntu 20.04, weil Portworx vor einigen Monaten noch nicht kompatibel war mit dem Kernel der 22.04. Unter Win11 mit der WSL2 Preview 0.68.2 (bringt systemd support) verwende ich mittlerweile auch nur noch Ubuntu 22.04.

Wobei: ich habe Ubuntu 22.04 (vermutlich auch die Beta) mit Desktop auf meinem Zweitlaptop von der Firma. Dank WSL2 habe ich das Zweitgerät im letzten halben Jahr nicht benutzt.
 

the other

Well-known member
Moinsen,
und wie ist eure Meinung zur Snapstore /Flatpak Diskussion?
Nutzt ihr normal Snaps?
Oder habt ihr daneben noch Flatpak?
Oder gar den Snapstore und Co komplett runtergeschmissen?

Bin da noch am Überlegen...brauchen tu ich eigentlich einfach nur ein arbeitendes System. ;)
 

Fusion

Active member
Eigentlich bin ich für klassische Repositories.
Da dies zugegeben nicht ideal ist, wenn man Software mit überschaubaren Mitteln, benutzerfreundlich auf möglichst viele Systeme bringen will...
Daher ist praktisch alles im Einsatz hier, je nach Lust und Laune. Repositories, snap, flatpak, AppImage, selbst compilieren von Sourcen.
 

Confluencer

Active member
Ohne Snaps geht es leider nicht. Bspw. gibt es zwar LXD als Repo-Paket, aber am Ende instruiert es auch nur die Installation des Snap-Pakets. Ich verwende LXD, um meine eigenen WSL2 Distros zu bauen. Auf den Cluster-Nodes für Swarm/K8s sind nur Apt-Repos eingebunden und da ist auch nichts über snap installiert. Da läuft dann auch nur die Container Runtime Engine und auf ihr OCI Container.
 

Mavalok2

Well-known member
Einziger Punkt der ein bisschen nervt am Gnome Desktop
Also mich nervt Gnome insgesamt etwas. Oder hat sich unter 22.04 etwas gravierendes getan? Bin noch mit 20.04 und Unity unterwegs.
Eigentlich bin ich für klassische Repositories.
Ich ebenso. Die starten bei mir einfach schneller. Aber vielleicht spürt man dies auch nur auf so einem betagten Geräte wie ich es habe.
 

Fusion

Active member
Änderungen und Verbesserungen sind immer graduell, 20.04 ist schon "soo" lange her. :)
Für Unity wartest halt auf 22.10. Da kommt der ja meines Wissens wieder zurück im zweiten großen Versuch.
 

Mavalok2

Well-known member
Wieso warten. Unity wird immer noch weiterentwickelt und gibt es auch für 22.04. Will heißen, dass Canonical wieder zu Unity anstelle Gnome zurückkehrt als Standard?
20.04 ist schon "soo" lange her. :)
Naja, bin da vielleicht ein wenig von Microsoft geschädigt. Ein so neues Betriebssystem wie 22.04 installiert man da nicht auf produktiv. :)
 

Fusion

Active member
Nein, wechselt nicht zurück. Aber es wird wieder ein offizieller Flavor. Canonical steckt also nicht wirklich Arbeit rein...

https://www.heise.de/news/Comeback-Ubuntu-Unity-wird-offizieller-Ubuntu-Flavour-7254632.html
Unity 7.x wird halt nur von 2 Entwicklern getragen, ob Unity 8 mit Support von UBPorts mal ans Fliegen kommt... Wir werden es sehen.

Ich wechsel alle 6 Monate auf eine neue Inkarnation, ab und an probiere ich auch andere Desktop Umgebungen aus.
Nebenbei auch immer mal andere Distros in VMs.
Meistens problemfrei, aber hin und wieder muss man doch was "reparieren" dabei. 😂
Hauptrechner von 2010 läuft aber weiter auf Ubuntu.

Vielleicht nächstes Jahr mal vom AMD Phenom ll X4 auf ein Rhyzen 7xxx wechseln.
Trotz SSD und RAM merkt man hier und da das Alter langsam.
 

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