Sicherung Linux Notebook mit deja-dup

NorbertHH

Active member
Hallo allerseits,
ich habe gerade eine Sicherung mit deja-dup für mein Notebook (Basis Mint 22.3, Kernel 6.17) eingerichtet.
Ist es normal, dass die erste Sicherung (ohne /home) mehr als eine Stunde dauert? Das Notebook (Core i3-1315U mit 16GB RAM) ist via LAN (1Gbit) mit dem Netz verbunden und das Ziel der Sicherung ist ein Syno NAS (DS923+)...
 
Zusätzlich ist es die erste Sicherung die immer länger dauert.
Spätere Sicherungen umfassen dann nur Änderungen und gehen deutlich flotter.
 
@Loxley
Die Sytempartition ist 130GB und mit 24GB belegt, /home liegt auf einer eigenen Partition (ca. 800GB)...
Gesichert wird auf ein via LAN (1Gbit) verbundenes NAS (Syno DS923+ mit SATA SSDs). Das Notebook ist zu max. 13% bei der CPU ausgelastet vom deja-dup
 
Hm, nach gut 3,5 Std. ist die Sicherung immer noch nicht durch... :-(
Weiß wer, wie deja-dup arbeitet (file-basiert oder block-basiert)?
Bislang wurden 36 Archiv-Files auf das NAS geschrieben, alle 200MB groß...
 
Was machen den CPU und Netzwerk-Last auf dem Gerät? Das klingt mir sehr lange.
Ich habe zwar keine Erfahrung zu deja-dup, aber so lange sollte es für 24 GB nicht brauchen.
Es macht übrigens File-Level-Backup, das heißt nur die 24 GB sind wirklich von Interesse.
 
Deja Dup hat mit Version 49 von Duplicity auf Restic gewechselt als Backend / unter der Haube.
Da bei dir Archive geschrieben werden ist es wohl noch duplicity. File basiert inkrementell.
Restic ist eher Repository mit data chunks / hash basiert. Deutlich schneller und mit globaler Deduplication .

Persönlich nutze ich restic / Backrest.
Auf SSD ist 100Gb eher eine Sache von Minuten. Selbst initial Backup ist da in weniger als einer Stunde durch.
Duplicity ist deutlich langsamer, aber mehrere Stunden für 24Gb ist schon sehr komisch.

Bei der jetzigen Geschwindigkeit wären das insgesamt ja um die 12h.
Irgendwas faul, selbst eine 100MBit/s Verbindung wäre schneller und die CPU langweilt sich eh schon.

Wie hast du den smb share eingehängt?
Gvfs/Fuse sind im Zusammenhang mit Mint eventuell ein Performance Problem.
Oder hast du fstab/cifs mount genommen?
 
Ich hab mal recherchiert. Das ist ein Programm mit vielen Funktionen und es kostet nichts. Ja @Barungar - so lange sollte es nicht brauchen, da hast Du Recht. Aber einem geschenkten Barsch schaut man nicht hinter die Kiemen. Oder war es was mit einem Gaul? Egal wie auch immer.
Du brauchst ja einfach nur Geduld, arbeiten tut es von alleine. Ansonsten gibt es ja auch noch andere, wesentlich schnellere, Programme. (Acronis, Clone Zilla etc.)
 
Habe deja-dup jetzt für die Systempartition "ge-ditched" und habe die auf timeshift umgestellt, das war (ok auf der /home partition der nvme) quasi in null-komma-nix durch, einmal natürlich weil snapshot-basiert und zum 2. auch wegen lokalem Storage.

Dateibasierte Sicherungen sind halt immer "sau-langsam" im Vergleich zu snapshot-basierten...
deja-dup habe ich jetzt zunächst mal auf den /home Folder beschränkt, aber hier muss ich auf jeden Fall noch nach einer blockbasierten Lösung schauen, alles andere ist halt einfach "murks", vor allem die ziemlich irren Vorgaben von deja-dup bezogen auf die Aufbewahrung
 
Ich habe hier wohl das falsche deja-dup aus der Anwendungsverwaltung genommen, es gibt augenscheinlich 2 unterschiedliche Tools, eines ist Version 45.xxx und das andere ist ein Flatpak der Version 50.1... Ich mache hier für Heute erst einmal einen Strich und führe die Sache später weiter, dann zunächst einmal mit Back In Time...
 

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