Rauchwarnmelder in HomeAssistant einbinden, Erfahrungsaustausch....

HA-DAU

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Hallo zusammen,

ich brauche Eure Erfahrungswerte bezüglich Rauchwarnmelder und welche Ihr eingebaut habt.
Bzw. habt Ihr die in HomeAssistant eingebunden.

Der Thread dient nicht dazu Euch verantwortlich zu machen, wenn es brennt und diese Teile versagen..., nur ein reiner Entscheidungsgeber was möglich wäre.
Leider bin ich aus dem Wartungsvertrag geflogen, weil meine Rauchwarnmelder nicht Fernablesbar sind.
Den Zeitpunkt kenne ich noch nicht genau, wenn der Vertrag zu 100% ausläuft.
Die Firma hat mir ein neues Angebot geschickt. welchem ich zustimmen oder ablehnen kann.
Ob das ein Glück oder Fluch ist, dazu will ich mich nicht äußern.

Jetzt brauche ich so schnell als möglich Alternativen.
Was wurde mir schon empfohlen:
- Shelly Rauchwarnmelder -> würde zu meinem vorhandenen System passen.

- Aquara Rauchwarnmelder -> da müsste ich noch vermutlich Zigbee Sticks oder Zigbee2mqtt besorgen, stimmt die Information?

- Ei Rauchwarnmelder sollen gut sein -> sind diese in HomeAssistant einbindbar und wie?

- X-Sense Rauchwarnmelder sollen auch sehr gut sein -> aber diesen Cloudzwang möchte ich nicht. Gibt es da neue Erkenntnisse?

Ein reger Austausch wird gewünscht....
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat aus einem Forum:
hab bei mir 2 Plus Smoke verbaut, zufrieden bin ich soweit - hab aber den E-Fall noch nicht gehabt das ich die Rauchmeldefunktion gebraucht hab.

Tipp: bau sie so ein das du die mit einem Besenstiel oder ähnliches Wecken kannst. Brauchsts für nen FIrmwareupdate wenn man nur die Lokale Webseite nutzt.
 
Der Thread dient nicht dazu Euch verantwortlich zu machen, wenn es brennt und diese Teile versagen
(y)Sehr gut. Um die Haftung und deren Ausschlüsse solltest Du Dich beim Hersteller informieren. Wie dann die Ralität aussieht bekommt man so wie so erst mit wenn etwas passiert. Ganz wichtig für Versicherungen ist ein Prüfzertifikat. Das wollen die zuerst sehen.
Wie beim Feuerlöscher. Die Bude darf ruhig abbrennen so lange der Feuerlöscher ein Prüfzertifikat hat. Unabhängig davon ob er wirklich funktioniert (hätte).
 
FYI

Anforderungen an Rauchwarnmelder gemäß DIN EN 14604 – Prüfverfahren und Zertifizierung​

Neben der Anwender-Norm DIN 14676 existiert für Rauchwarnmelder ein weiterer, bedeutsamer Standard – die Europäische Produktnorm DIN 14604. In ihr werden die Anforderungen an Rauchwarnmelder sowie gültige Prüfverfahren und zu erfüllende Leistungskriterien festgelegt. Rauchmelder, die in einer privaten Wohnung oder in einem Haus installiert werden, müssen zwingend nach dieser Norm zertifiziert worden sein. Zusätzlich ist es dem Handel seit 2008 nicht mehr erlaubt, nicht zertifizierte Geräte überhaupt zu verkaufen.

Zertifizierung nach DIN 14604 – die Voraussetzungen​

Um nach der DIN EN 14604 zertifiziert werden zu können, müssen alle Rauchwarnmelder und natürlich auch Funkrauchmelder 29 verschiedene Prüfungsverfahren durchlaufen. Einen Teil dieser Nachweise kann die werkseigene Produktionskontrolle (also das Qualitätsmanagement) des Herstellers liefern. Auch eine Typprüfung ist zum Nachweis der Konformität mit der Europäischen Norm unerlässlich. Die Typprüfung muss jedoch zwingend von einer unabhängigen Produktzertifizierungsstelle durchgeführt werden. In Deutschland übernimmt dies unter anderem die VdS Schadenverhütung GmbH oder das Kriwan Testzentrum. Zu den 29 verschiedenen Prüfungen, die ein Rauchwarnmelder vor seiner Zertifizierung durchlaufen muss, zählen unter anderem:
  • Überprüfung der Rauchkammer
  • Auswirkungen von Temperaturschwankungen
  • Test der Batteriestörungsmeldung
  • Funktionsprüfung der Testfunktion
  • Elektromagnetische Verträglichkeit
  • Lautstärke des Alarms
  • Empfindlichkeit gegenüber Fremdkörpern
Um eine Prüfung entsprechend der festgelegten Richtlinien durchführen zu können, muss der Hersteller dem Prüfer mehrere Geräte (die VdS Schadenverhütung GmbH benötigt z.B. mindestens 20 Stück) zur Verfügung stellen. Diese sollen hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Kalibrierung natürlich repräsentativ für die übliche Produktion sein. Anders ausgedrückt: Die Prüflinge sollen qualitativ jenem Standard entsprechen, der in der Fertigungsstätte hergestellt wird. Es ist nicht zulässig, extra für die Prüfung qualitativ besonders hochwertige Geräte zu produzieren, um die Zertifizierung zu erhalten und anschließend minderwertige Produkte, welche die Zertifizierung vielleicht nicht erhalten hätten, zu verkaufen.
Zusätzlich muss der Hersteller eine Dokumentation der Fertigung (wie im Standard IPC-A-610D DE, 2005:2 gefordert) und eine offizielle Erklärung darüber, dass die Fertigung der Rauchwarnmelder gemäß diesem Standard erfolgt, bereitstellen und diese Angaben durch die entsprechenden Nachweise (Qualitätsplan und ähnliches) belegen können.

Was wird geprüft?​

Die Prüfungen, denen die Rauchwarnmelder unterzogen werden, richten sich nach den in der Europäischen Produktnorm DIN EN 14604 festgelegten Anforderungen. So wird in der Norm beispielsweise verlangt, dass ein Unterschreiten der Auslöseschwelle für die Batteriestörungsmeldung nicht dafür sorgen darf, dass der Alarm des Melders ausgelöst wird. Daher wird in einer entsprechenden Prüfung getestet, wie der Rauchwarnmelder reagiert, wenn die Versorgungsspannung schrittweise in bestimmten Zeitintervallen verringert wird.
Ein anderer Test ist darauf ausgelegt, zu kontrollieren, ob der Rauchwarnmelder über ausreichend Schutz vor einem Eindringen von Fremdkörpern bietet. Laut der Norm wird gefordert, dass weder kleine Kugeln (mit einem Durchmesser von 1,3 ± 0,05 mm) noch stabförmige Objekte (Rechteckprofil) mit einer Kantenlänge von (1,0 ± 0,05) mm x (2,0 ± 0,05) mm in die Messkammer eindringen können dürfen. Dazu kann eine Sichtprüfung ausreichen, doch in einigen Fällen werden auch praktische Tests an den zur Verfügung gestellten Geräten durchgeführt.
Da ein Rauchwarnmelder nach der Installation ganzjährig an der Decke eines Zimmers verweilt, wird er den verschiedensten Temperaturschwankungen ausgesetzt. Im Sommer können sich Räume (insbesondere Dachwohnungen) enorm aufheizen, während die Temperaturen im Winter stark sinken. Trotz dieser Temperaturwechsel darf der Rauchwarnmelder kein Alarmsignal generieren, da es sich hierbei um natürliche Vorgänge, nicht aber um einen Brand, handelt. Daher werden die Prüflinge einem speziellen Test unterzogen, bei dem sie zuerst auf eine bestimmte Temperatur (meist 25 ± 2 ° Celsius) abgestimmt und dann mehrmals hintereinander einem Temperaturzyklus (eine immer wiederkehrende Abfolge von Erhöhung, Halten und Verringerung der Temperatur) ausgesetzt werden.
Etwas unkomplizierter gestalten sich die Überprüfungen bezüglich der Funktionalität des Testknopfes und der Alarmsignallautstärke. So reicht beispielsweise das Drücken des Knopfes aus, um zu erkennen, ob er seiner Funktion uneingeschränkt nachkommt oder nicht. Auch die Mindestlautstärke des Alarmtons eines Rauchwarnmelders ist in der Produktnorm mit einem festen Wert (85 dB (A)) angegeben und kann nach dem Auslösen mittels eines dafür vorgesehenen Gerätes überprüft werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und das Kamin darf bei uns nicht mehr stehen und intakt sein.
Egal ob die ganze Hütte abgefackelt ist, wenn das Kamin wie eine 1. steht ist die Hütte nicht dem Brand zum Opfer gefallen.
Nur ein kleines Malheur, für das die Versicherung nicht zahlen muss.
Was für ein Pech....
Das Zitat im Beitrag #2 aus dem Forum hatte ich auch gelesen.
Der spricht mir aus dem Herzen, der scheint in dem gleichen Dilema zu stecken wie ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur ein kleines Malheur, für das die Versicherung nicht zahlen muss.
Ein Freund ist Versicherungsmakler. Mit dem Scherze ich immer und sage "Weist Du was Versicherungsbetrug ist?"
Antwort: Wenn die Versicherung den Versicherungsnehmer um die Schadensregulierung betrügt.
🤫 Nicht weitersagen - ist nur eine scherzhafte Bemerkung.
 
Ich habe bei mir die Rauchmelder mit Einmalbatterie gegen Chinamodelle getauscht, nachdem deren Batterie leer war.
Vorteil: Man wird nicht mehr mitten in der Nacht geweckt, weil bei einem die Batterie schwach ist. Warum die immer nur Nachts leer gehen, keine Ahnung. ;)
Aktuell habe ich die nur in Smartlife eingebunden mit eine Alarmierung auf dem Handy. In HA nur Batterieüberwachung.
Vorteil: Wenn der HA Rechner selbst abfackelt, bekomme ich trotzdem bescheid.

Nachteil: Ich kann es nicht testen, weil es nicht brennt. Keine Ahnung, wann die Auslösen. Bei Rauch, Hitze oder weiß der Geier was.

Wenn ich mir aber den Preis für vernetzte Rauchmelder aus deutschem Verkauf ansehe, wird mir Schwindelig.

Ach doch, fällt mir gerade ein. Den in der Küche habe ich schon mal getestet, als ich die Pfanne mit Öl auf dem Herd vergessen hatte.
Also lösen die bei starkem Rauch aus.
Von daher für mich vollkommen ausreichend.

Und ja, man kann so Rauchspray kaufen um die Dinger zu testen.
 
Haben die ein Zertifikat?
Gegenfrage. Wie viele Rauchmelder mit Zertifikat muß ich den haben, das die Versicherung im Falle eines Falles zahlt ?
Für mich ist es viel wichtiger, das ich im Falle eines Feuer so schnell als möglich unterrichtet werde und gegebenenfalls die Feuerwehr rufen kann, als das ein Zertifizierter Feuermelder im Haus schön vor sich hin piepst, nur keiner drauf reagieren kann, weil alle auf der Arbeit sind.
 
Wie viele Rauchmelder mit Zertifikat muß ich den haben, das die Versicherung im Falle eines Falles zahlt
Alle müssen zertifiziert sein.
Für mich ist es viel wichtiger, das ich im Falle eines Feuer so schnell als möglich unterrichtet werde
Da stimme ich Dir zu.
Es geht nur darum ob die Versicherung im Schadensfall (der hoffentlich nie eintritt) bezahlt. Ansonsten ist ein Zertifikat für nichts gut und grantiert IMHO auch keine bessere Funktion.
 
Alle müssen zertifiziert sein.
Dem wage ich zu wiedersprechen. Meines wissens nach müssen nicht in allen Räumen Rauchmelder sein. Wenn ich also 2 mit zertifikat habe und 5 ohne, ist das vollkommen OK
Da stimme ich Dir zu.
Es geht nur darum ob die Versicherung im Schadensfall (der hoffentlich nie eintritt) bezahlt. Ansonsten ist ein Zertifikat für nichts gut und grantiert IMHO auch keine bessere Funktion.
Typisch für unsere Versicherungen. Rauchmelder piepst doof vor sich hjn, niemand bemerkt das Feuer, wo man noch hätte was machen können. Erst wenn der Nachbar das Feuer bemerkt, wird Feuerwehr gerufen. Viel zu spät.
Schaden ist immens, Unwiederbringliches für immer verloren.
Sorry, da sch.... ich drauf. Lieber nen Rauchmelder, der mit auf dem Handy UND durch lautes piepen sagt "da stimmt was nicht" und icv kann schnell reagieren.
 
Meines wissens nach müssen nicht in allen Räumen Rauchmelder sein
Stimmt:

Es ist in allen Bundesländern vorgeschrieben, in folgenden Räumen Rauchmelder zu installieren:

• in Räumen, in denen Menschen schlafen (auch Gästezimmer),
• in Räumen und Fluren, die als Fluchtwege dienen können.
• In Berlin und Brandenburg ist zusätzlich die Ausstattung von Wohnzimmern vorgeschrieben.
Alle in Privathaushalten verwendeten Rauchmelder müssen nach der europäischen Produktnorm DIN EN 14604 zertifiziert sein, da diese Norm die Mindestanforderungen für Qualität und Sicherheit dieser Geräte festlegt und ihre Verwendung in Europa vorschreibt. Rauchmelder, die nicht nach dieser Norm zertifiziert sind, dürfen nicht auf dem Markt verkauft oder in Wohnungen installiert werden
 
Wenn ich also 2 mit zertifikat habe und 5 ohne, ist das vollkommen OK
Stimmt leider nicht. Siehe oben.
Ich weis was Du sagen willst und mich nervt auch das Gebahren der Behörden. Leider kommt man gegen solche gesetzlichen Auflagen nicht an. Außerdem spricht ja nichts dagegen dass ein zertifizierter Melder Dich auf dem Handy warnt oder die Feuerwehr in Dein Haus beamt. Um so besser.
 

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