Hallo zusammen,
in den letzten Wochen habe ich mir vermehrt Gedanken darüber gemacht was passiert, wenn meine NAS (DS1621+) plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht (Hardware-Defekt, Brand usw.) und kurzfristig kein Ersatz zu bekommen ist (NAS, Platten …).
Auf meinem NAS werden aktuell genutzt: ein DNS mit 2 Zonen, docker mit div. Container; auch ein eigenes SSL-Zertifikat wird benutzt, welches über DNS-Challenge alle 60 Tage erneuert wird.
Deshalb habe ich mir überlegt meine wichtigsten produktiven Anwendungen (fast nur Container) auf einen VPS auszulagern. Was viele über eine 2.NAS bei Freunden oder bekannten realisieren, kann ich leider auf Grund fehlender Bereitwilligkeit der in Frage kommenden Personen nicht umsetzen.
Meine Vorstellungen wären hierbei:
Der VPS soll als Teil meines Heimnetzes fungieren, nur mit dem Unterschied, dass er nicht in meinen Räumlichkeiten steht. Absolut kein Zugriff aus dem Internet, sondern nur über einen Tunnel aus meinem Heimnetz heraus.
In diesem Thread würde ich gerne meine Umsetzungen dokumentieren. Verbesserungsvorschläge sind erwünscht.
Wichtig:
Ich bin kein Experte, sondern mehr ein "Bastler" der gerne mal was ausprobiert; wenn es dann noch richtig läuft wird es auch genutzt. Das ganze wird auch nur von wenigen Personen rein privat angewendet.
Was habe ich bisher gemacht:
Sollten die Experten von euch hier schon Sicherheitslücken bzw. -bedenken haben, bitte um Rückmeldung, sodass ich noch nachbessern kann (ich lese mich dann gerne ein, bin jedoch kein Profi).
Eine direkte Frage hätte ich aber noch zur Cloud-Firewall. Ich könnte jetzt meine einzige Regel mit der öffentlichen IP meines Providers belegen; nach spätestens 180 Tagen gibt es dann eine Neue und der Tunnel kann nicht mehr aufgebaut werden.
Es gibt jedoch die Möglichkeit über die API die IP dieser Regel anzupassen, sobald sich die öffentliche IP der FB ändert.
Vielen Dank schon mal und noch einen schönen Abend.
in den letzten Wochen habe ich mir vermehrt Gedanken darüber gemacht was passiert, wenn meine NAS (DS1621+) plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht (Hardware-Defekt, Brand usw.) und kurzfristig kein Ersatz zu bekommen ist (NAS, Platten …).
Auf meinem NAS werden aktuell genutzt: ein DNS mit 2 Zonen, docker mit div. Container; auch ein eigenes SSL-Zertifikat wird benutzt, welches über DNS-Challenge alle 60 Tage erneuert wird.
Deshalb habe ich mir überlegt meine wichtigsten produktiven Anwendungen (fast nur Container) auf einen VPS auszulagern. Was viele über eine 2.NAS bei Freunden oder bekannten realisieren, kann ich leider auf Grund fehlender Bereitwilligkeit der in Frage kommenden Personen nicht umsetzen.
Meine Vorstellungen wären hierbei:
Der VPS soll als Teil meines Heimnetzes fungieren, nur mit dem Unterschied, dass er nicht in meinen Räumlichkeiten steht. Absolut kein Zugriff aus dem Internet, sondern nur über einen Tunnel aus meinem Heimnetz heraus.
In diesem Thread würde ich gerne meine Umsetzungen dokumentieren. Verbesserungsvorschläge sind erwünscht.
Wichtig:
Ich bin kein Experte, sondern mehr ein "Bastler" der gerne mal was ausprobiert; wenn es dann noch richtig läuft wird es auch genutzt. Das ganze wird auch nur von wenigen Personen rein privat angewendet.
Was habe ich bisher gemacht:
- Bei einem Hoster einen VPS angemietet und ein Ubuntu 26.04 installiert.
- Einen neuen User angelegt und der Gruppe sudo zugeordnet
- Erstellung eines SSH-Keys
- In der sshd_config „PermitRootLoginNo“ und „PasswordAuthentication“ auf No gesetzt
- Hier war zu beachten, dass im Ordner „/etc/ssh/sshd_config.d“ eine weitere Datei existiert. In dieser die Zeile „PasswordAuthentication“ ebenfalls auf No angepasst
- Anmeldung erfolgt aktuell nur über SSH mit Key und ohne Passwortauthentifizierung für den neu erstellen User
- Im Verzeichnis „etc/sysctl.d“ eine neue conf-Datei angelegt und mit dem Eintrag „net.ipv4.ip_forward=1“ das Forwarding für IPv4 aktiviert (IPv6 lasse ich anfänglich mal außen vor)
- Kleinere Anpassungen wie die Zeitzone, die Anzeige der Uhrzeit auf 24h, Tastaturlayout
- Auf dem VPS wireguard installiert und ein Schlüsselpaar erstellt.
Da ich bereits Wireguard auf der FB für Laptops und Smartphones nutze ist es nicht mehr möglich neue Schlüsselpaare über die GUI zu importieren, sonst würden die bisherigen überschrieben werden. Weiterhin erstellt die FB kein separates Transfernetz für den Tunnel. - Auf der FB die entsprechenden Felder der Site to Site Verbindung mit einer neuen Subnetzmakse für den VPS erfasst (192.168.1.0/24) --> FB ist Initiator des Tunnelaufbaus
- Auf dem VPS eine wg.config angelegt und im Interface-Bereich den Key und als Address die 192.168.1.1/24 erfasst.
- Im Peer-Bereich die Keys der FB als auch Allowed-IPs 192.168.2.0/24 eingetragen (Heimnetz)
- WG-Verbindung läuft seit Tagen stabil.
Sollten die Experten von euch hier schon Sicherheitslücken bzw. -bedenken haben, bitte um Rückmeldung, sodass ich noch nachbessern kann (ich lese mich dann gerne ein, bin jedoch kein Profi).
Eine direkte Frage hätte ich aber noch zur Cloud-Firewall. Ich könnte jetzt meine einzige Regel mit der öffentlichen IP meines Providers belegen; nach spätestens 180 Tagen gibt es dann eine Neue und der Tunnel kann nicht mehr aufgebaut werden.
Es gibt jedoch die Möglichkeit über die API die IP dieser Regel anzupassen, sobald sich die öffentliche IP der FB ändert.
- Macht das Sinn diese Möglichkeit zu nutzen, ist dies überflüssig oder gibt es andere Alternativen?
So wie ich das verstehe, würde dann der Traffic erst gar nicht zum VPS weitergeleitet und direkt "davor" abgewiesen (gäbe mir ein besseres Sicherheitsgefühl).
Vielen Dank schon mal und noch einen schönen Abend.