PC backup aufs NAS...borg backup?

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Moinsen,
ich möchte mal in die Runde fragen: wie macht ihr eure backups der Daten auf dem PC / client zum Synology NAS?

Hintergrund: bisher war ich "faul" und habe meine Daten auf dem (ubuntu) PC mit der ActiveBackupforBusiness (abfb) Lösung auf dem NAS gesichert.
Problem: abfb ist etwas langsam, wenn es darum geht neuere Linux Kernel zu akzeptieren. Aktuelle Kernel werden dann meist erst nach mehreren Monaten im Update berücksichtigt...

Daher habe ich als Alternative bisher mit rsync bzw. grsync gesichert.
Nun bin ich aber mal wieder auf der Suche nach Alternativen und bin bei borg backup stehen geblieben. Nutzt ihr das? Habt ihr da Erfahrungen mit gesammelt? Habt ihr andere Empfehlungen?

Bin gespannt auf eure Ideen / input...
 
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Wenn ich dran denke mache ich ab und an eine USB Sicherung mit restic oder duplicity.

Die Daten sind per Syno Drive Sync (Dokumente, Bilder) oder nur per SMB (Musik) eingebunden.

Das NAS dann lokal und extern gesichert.

Hin und wieder teste ich mal anderes wie Minarca oder Kopia bezüglich zentralisierter Backups. Oder Vorta / Borgmatic (beide Borg).

Aber umgestellt habe ich bis jetzt noch nichts....🤭
 
Moinsen,
Danke für euer feedback...
Aktuell richte ich es mal testweise hier ein.
Auf der externen hdd per vorta ein repository eingerichtet, mal Dokumente und Musik testweise gesichert...wow: schnell! Und funktioniert auf Anhieb...
Schön finde ich, dass das Repository auch einfach nur gemounted werden kann, um dann einzelne Dateien einspielen zu können.
Wenn ich mit dem lokalen borg Ding auf ext. hdds durch bin, setze ich mich mal zum Probieren an die Sicherung auf dem NAS. Und sag dann Bescheid, ob das auch so entspannt läuft. :)

Bisher wie gesagt entweder abfb (aktuell eben nicht) oder per grsync manuell auf NAS und externe hdds.
Gestört hat mich, dass es da bei mir bisher nur gesynct wurde und ich zu faul war mich um ein inkrementelles backup mit (g)rsync zu kümmern mit --link-dest und so...bin ja nicht so der CLI Heini ;)
 
"Clients" sichern? Wir sind doch nicht mehr in den 90ern... 😜 Aber ernsthaft... hier wird nix von Clients gesichert, alles austauschbar. Das einzige was "ein bisschen" nervig ist, sind die ganzen Installationen, aber sowas könnte man auch automatisieren, wobei sich das hier für die 1-2 Clients nicht unbedingt lohnt. Ansonsten liegt alles wichtige auf den NAS-Geräten/Servern, welche natürlich gesichert werden (mal so, mal so, je nach Anwendungsfall) 😇

Was die Client-Sicherung angeht, so könnte man ggf. mal für eine kleinere Umgebung UrBackup in die Runde werfen. Für etwas grössere hingegen ggf. noch Bacula.
 
Moinsen,
aktuell hab ich für borg auf dem NAS nun 3 Repositories angelegt. Ersteindruck: sehr nett, schnell, Deduplizierung, einfache Bedienung, Herstellung funktioniert in den ersten Tests einfach und direkt.
Kurz: macht Lust auf mehr, ich werde mein backup Konzept mal etwas erweitern (und dann schauen, wenn es stabil bleibt...ändern).
Mit rsync werde ich weiter aufs NAS syncen, dann sind die Daten dort idR aktuell für die anderen user abrufbar. Am PC arbeite ich dann aber doch meist mit den lokalen Daten, ist schneller und mit dem Sync ja auch ok.
Das jetzt aber via ssh und publickey geplante backups mit inkrementeller Variante meiner Daten aufs NAS gehen (eben und gerade zusätzlich zum reinen Sync), finde ich schon ganz nett. Und damit ist dann die abfb Lücke für den PC gestopft. ABfb darf weiter die backups vom Home Assistant ziehen. :)
 
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Moinsen,
jup, Danke für deinen Tip! Hatte ich auch kurz dran gedacht, wollte jetzt aber mal borg endlich ausprobieren...und bleib vermutlich auch zunächst dabei.
Gestern mal alle wesentlichen Ordner durchlaufen lassen...und bin bisher (s.o.) noch happy damit.
Was mich u.a. von Veeam abgehalten hat (bisher): ich wollte weder auf VM noch Docker setzen. Borg kommt (sogar einigermaßen aktuell) direkt aus den Community Quellen als Paket. :)
Aber...wer weiß, immer offen bleiben für neue Ideen. ;)
 
Die verlinkte Veeam-Version installiert man direkt auf dem zu sichernden PC, Veem kann zwar Container sichern, jedoch nicht selber in einem Container laufen. Auch der Datamover der Server-Variante kann nicht in einem Container laufen, das ist nach wie vor nicht supported und funktioniert auch (wohl bewusst) nicht… Veeam ist halt ein vollprofessionelles Programm und sie leisten sich ein paar Community-Editions…
 
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Ich sichere/synce meine wichtigen Daten mit Synology DriveClient und nutze das auch um von verschiedenen Systemen in den Daten zu Updaten und wieder auf alle Systeme zu syncen (Desktop <-> Laptop1 <-> Laptop2) und das funktioniert perfekt
 

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