Netzwerk für mehrgeschossiges Haus

FlotterOtto

New member
Hallo zusammen,

ich baue gerade mein Haus um (massiv gemauert mit Stahlbetondecken). Das Haus hat eine Grundfläche von 10 x 15 m verteilt auf Keller (der gleichzeitig Eingangsgeschoss ist mit davor befindlichem Hof. Das EG (Wohnetage) mit anschließendem Garten sowie das DG als Schlafetage.

Ich bin aktuell auf der Suche bzw. der Planung des Netzwerks. Der Plan ist: Router und NAS mit Pose Switch im Keller und je Geschoss ein Access-Point mit LAN und ggf. per PoE angeschlossen. Dazu in Räumen wie Arbeitszimmer, Wohnzimmer und Kinderzimmer einzelne LAN Dosen, da zumindest im Arbeitszimmer eine gute Performance Pflicht ist.

Meine aktuelle Hardware:

NAS: Synology DS218 play
Router: FritzBox 7530

Geplanter Anschluss ist bei der Telekom.

Nun meine Frage: Welche Hardware empfehlt ihr für einen fortgeschrittenen Heimanwender. Ich muss nicht die Non plus Ultra Lösung haben, aber es sollte eine solide Performance im und um das Gebäude herum geben. Smart Home in Verbindung mit Shelly und HomeBridge auf dem NAS ist ebenfalls ein Thema.

Ich habe ein wenig mit Ubiquity geliebäugelt, allerdings ist das natürlich auch kein Schnäppchen.

Ich bin auf eure Meinungen gespannt. Achja: Das NAS soll bleiben, die FritzBox kann, aber muss nicht, ersetzt werden.

Viele Grüße
 
Hallo!

Auf keinen Fall Fritz! nehmen.
Ich empfehle immer wieder gerne TP-Link Omada.
Ein tolles System und vor allem bezahlbar.
Du kannst alles via Cloud konfigurieren. Wenn Du das nicht möchtest, gibt den Hardware-Controller oder Du machst es rein mit der Software.

Gruß
sven
 
Moinsen,
hier zumindest habe ich mit einer einfachen Fritzbox damals begonnen (die auch heute noch als 1. Router, Tor zum Internet / WAN agiert).
Irgendwann wollte ich im Heimnetz dann mehr (eher aus Interesse als wirklicher Bedarf). Daher dann eine pfsense hinter die Fritzbox gebracht und hier dann VLANs eingerichtet. Das gesamte produktive Heimnetzwerk sitzt seitdem hinter der pfsense als 2. Router. Dieser regelt daher auch DHCP, DNS, VPN (openVPN und wireguard eingerichtet), reverse proxy (für die docker Dienste und VMs), Firewall eben, Werbeblocker per DNS (ähnlich wie pihole oder adguard) und IP Blocker. Es würde noch viel mehr gehen, brauche ich aber nicht.
Das Haus hier ist auf 4 Stockwerken mit LAN versorgt, dafür werkeln cisco switche und zyxel (letzterer für 10 GB LAN). WLAN machen hier 3 unifi APs (Keller, 1. Stock, DG), die das gesamte Haus, den Balkon und Innenhof (ca 15 qm hinter dem Haus) ausreichend ausleuchten.
Mit dieser Netzwerkstruktur bin ich bisher zufrieden, alles tut, alles nicht wirklich nötig aber eben mit viel Potential für noch mehr. Im LAN dann eben diverse Geräte (siehe Signatur und ein paar dazu).

Kurze Frage: @svenyeng warum diese hier nicht weiter begründete pauschale Aburteilung von Fritz! Produkten? Find ich in dieser verkürzten Form doch irgendwie arg dramatisch und wenig informativ, um nicht zu sagen reißerisch...und wenig hilfreich...so Niveau der "Zeitung" mit den 4 Buchstaben (mit B beginnend und auf "wild" reimend). ;)
 

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