Insolvent durch Stromausfall?

Barungar

Well-known member
Hallo zusammen,

eben habe ich eine interessante Meldung gelesen, da hat es doch ganz frisch einen Mittelständler in die Insolvenz getrieben, weil nach einem Stromaufall ein "irreparablen Datenverlust" eingetreten ist. Vermutlich haben die in ihren 60 Jahren Firmentradition nix von Backup gehört, ansonst stelle ich mir einen "irreparablen Datenverlust" schwierig vor.


Wer braucht schon Backups bzw. redundante Systeme?
 

tiermutter

Well-known member
Von Stromausfall lese ich nichts, es war "einfach nur" ein Totalausfall. Aber selbst das ist schwer vorstellbar...
Bitter, wenn man offensichtlich so sehr von seiner IT abhängt und dann kein entsprechendes Backup- und Redundanzkonzept hat!
Kurz drüber nachgedacht... bei uns ist es safe. Das was bei Ausfall wehtun könnte, liegt als Ersatz bereit oder ist schnell zu beschaffen :)
 

Barungar

Well-known member
Das ist richtig, aber das mit dem Stromaufall steht hier, hier und hier, oder auch hier. Es gibt gefühlt an die 20-30 Berichte in diversen Medien. Der Focus hat den Stromausfall nicht erwähnt.

Ich frage mich nur, wer hat da die IT geplant!? Totalverlust durch Stromausfall? Keine USV? Keine NEA? Kein Backup? Keine Redundanz?
 

tiermutter

Well-known member
Ahja, da musst Du schon gleichmit allen Fakten um die Ecke kommen. :p
Nichtmal 1000€ für eine USV übrig gehabt... noch biterrererer
 

FSC830

Active member
War wohl auch noch der erste, 60 Jahre alte Rechner in Betrieb :devilish:.
Eigentlich unvorstellbar, wenn das nicht eher ein vorgeschobene Scheinbegründung ist...

Gruss
 

blurrrr

Well-known member
Das kostet halt Geld und ist auch ohne Backup 60 Jahre einwandfrei gelaufen, Ende des Märchens... Die Nummer mit dem "Kein Backup, kein Mitleid" spar ich mir jetzt einfach mal. Der Hohn an der ganzen Nummer ist ja eher, dass man IT-Leute einstellt, welche sich... kein Witz!... um die IT kümmern sollen... Warum? Achja... weil sie davon Ahnung haben!... Wer hat nochmal KEINE Ahnung davon? Achja... der Chef (oder der, der auf dem Sack voller Geld sitzt). Ich bin mir SEHR sicher, dass die IT-Leute auch ein paar Takte dazu gesagt haben werden, aber dann halt wieder das übliche Geseier aus der Gegenrichtung kam und irgendwann war auch bei den IT-Leuten einfach Resignation angesagt.

So richtig "bedauernswert" finde ich eher, dass solche News auch eher nur von IT-Leuten aufgenommen werden und der Rest eher mit einem "machen wir später... wenn mal Zeit ist..." daher kommt und im späteren Verlauf wieder mit dem alten "Wieso? Das lief doch bisher auch immer so? Da geben wir kein Geld für aus!" argumentiert wird.

Also bleibt es beim guten alten: Lernen durch Schmerzen (und dann ist so eine Firma halt mal "weg vom Fenster" (oder der Küche)) ☺️
 
Zuletzt bearbeitet:

the other

Well-known member
Moinsen,
in diesem einen Fall gehe ich mal nicht konform und sage, dass "kein backup - kein Mitleid" hier nicht wirklich trifft...
...denn in den Ars%$& gekniffen sind dabei auch die Arbeitnehmer*innen, die jetzt ohne Arbeit und Einkommen dastehen. Warum? Weil irgendein Dösbaddel am falschen Ende gespart hat. Kommt mir ein wenig die Galle hoch bei. Es sollte IMHO eine Art Verpflichtung bestehen, seinen Laden strukturell vernünftig aufzustellen. Lehnt der Chef backups und IT-Sicherheitsbasics ab und die Firma geht deswegen über Kopf, dann sollte es direkt Strafe und Schadensersatz geben...
Ignoranter kann es kaum werden. :mad:
 

blurrrr

Well-known member
Naja, beim "kein Mitleid" geht es um die Firma selbst, nicht um die Mitarbeiter. Mir geht es da aber wie Dir, durch falsche (vermeintliche) Sparsamkeit, wird die Firma als solches gefährdet und somit auch die Jobs der Mitarbeiter... Sowas ist einfach allerunterste Schiene und die "Beträge" um die es dabei geht sind oftmals einfach nur "lächerlich".
 

Mavalok2

Well-known member
Wer braucht schon Backups bzw. redundante Systeme?
Ein bisschen Nervenkitzel im Alltag muss schon sein. ;)

Ich denke mal, eine interne IT-Abteilung werden die nicht gehabt haben. Denn dann müsste man sich schon fragen, was die den ganzen Tag gemacht haben. (Oder vielleicht Sohn vom Chef. Hat ja schließlich auch seinen Gameing-Puter zusammengebaut)
Klar kann man auch hier sagen, wenn der Chef kein Geld gibt, was will man. Hatte auch mal so eine Situation. Dann habe ich aber darauf bestanden, dass ich den Big-Boss und alle der Geschäftsleitung über die entsprechenden Risiken aufgeklärt haben will und von allen eine schriftliche Bestätigung haben will. Dann ging es dann plötzlich doch und Geld war da. :devilish:

Ein externer Dienstleister kann ja nur darauf hinweisen und machen was der Kunde will. Der kann und darf zwar auch nichts machen, was wider besseren Wissens ist, aber nicht nicht machen kann er ja auch nicht.
 

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