Ersteinrichtung Home Assistant

DerDude

New member
Hallo alle Miteinander,
ich überlege unsere Haussteuerung auf Home Assistant umzustellen.
Aktuell besteht unsere Steuerung und Überwachung Hauptsächlich aus Shelly und Reolink.
Grund für meinen Wechsel ist die Übernahme von Shelly durch den Französischen Konzern Schneider Electric.
Da ich selbst schon erleben durfte was Passiert wenn Franzosen ein Unternehmen führen habe ich ein wenig Sorge :rolleyes:.
Bisher war ich mehr als zufrieden mit Shelly sowie auch mit Reolink. Besonders die Benutzerfreundlichkeit und Einrichtung.
In früheren Zeiten lief hier mal FHEM und OpenHab. Alles unter der Pflege eines Kollegen. Für mich immer zu kompliziert und eine reine Katastrophe da auch nie wirklich stabil.
Der Grund dafür war sicherlich mitunter das Ständige ausscheiden der Micro SD im Raspi.
Ich denke aber mal das ich mit Home Assistant und der richtigen Hardware ganz gut bedient sein könnte.
Allerdings fehlt es mir an allem. Angefangen von der richtigen Hardware bis hin zur Einrichtung sowie Einbindung der Komponenten etc..
Von daher bräuchte ich da hin gehend Unterstützung. Angefangen erst einmal mit guter Hardware wo ich anfangen kann parallel zu unserem laufenden System etwas aufzubauen.
Ich hoffe mich kann hier der ein oder andere beim meinem Vorhaben unterstützen.
Liebe Grüße
Sebastian
 
Moin!
Der Grund dafür war sicherlich mitunter das Ständige ausscheiden der Micro SD im Raspi.
Da kannst Du auch einfach eine Festplatte oder SSD nutzen. Alternativ einen kleinen (Mini-PC) oder großen Rechner (ggf. was Du so "über" hast) oder ausgemusterten Laptop, oder wie auch immer Du magst. Manche schwören auch auf diese gebrauchten Rechner, deren Name mir grade nicht einfällt ("Lenovo ThinkCentre" war es glaube ich).

Kommt halt auch ein bisschen darauf an, ob Du IT-technisch eher ein Spielkind bist, oder ob es Dir nur "rein" um HomeAssistant bzw. Smarthome geht 🙃 Was gibt denn Dein IT-Fuhrpark derweil so her?
 
Raspberry ist eher weniger geeignet, insbesondere wenn er mit SD-Karte betrieben wird. Er ist preislich einfach jenseits von Gut und Böse (n)

Bewährt haben sich gebrauchte ThinClients, die es ab 30-40 € in den Kleinanzeigen zu Hauf gibt. Empfehlenswert sind z.B. HP T620 oder T630. Dazu maximal eine 128 GB SSD.
Monitor und Tastatur wird nicht benötigt, er steht ja als Server irgendwo in der Ecke.

Für Anfänger wäre übrigens der iOBroker besser geeignet. Ich habe mich am Anfang auch mit HA ziemlich herumgeärgert.
 
Ich hatte mit einem Raspberry und SD Karte angefangen und bin jetzt bei einem Mini-PC, gebraucht für schmales Geld, und einer SSD.

Ich hatte vorher openhab und finde Home Assistant deutlich angenehmer und stabiler!
 
Für Anfänger wäre übrigens der iOBroker besser geeignet.
Das kommt wohl ganz auf den Anfänger an (sag ich jetzt mal so). Ich hatte bei meinen Testphasen auch direkt mit HomeAssistant angefangen (erst die Docker-Variante, dann aber ganz schnell weg davon zum HAOS). Ich sag mal so... "ausprobieren" kostet erstmal nichts (sowohl das eine, als auch das andere), dafür könnte man schon erstmal den Raspi mit SD-Karte nehmen. Wenn man sich dann entschieden hat, kann man noch immer weitersehen. Ist die Entscheidung schon gefallen, muss man halt schauen, welchen Weg man gehen will. Auch hier gehen die Meinungen auseinander bzgl. Häufigkeit der Backups (inkl. Speicherort) und vor allem auch der Verfügbarkeit (Gerät defekt, Datenträger hinüber, etc.). Je mehr daran hängt, desto grösser vermutlich die Kritikalität (oder auch einfach die Frage: Was wäre wenn...?) 🙃
 
... dafür könnte man schon erstmal den Raspi mit SD-Karte nehmen.
Was soll das bringen?
Wenn ich mir die Arbeit mache und was installiere, dann doch gleich auf dem System, wo es bleiben kann. Ich mache mir doch nicht 2x die Arbeit.
Es geht gerade mal um 40-50 € mit SSD.

Gescheitert bei HA ist es in meinem Fall übrigens schon beim Installieren. Ich habe es nicht hinbekommen einen Bootfähigen USB-Stick mit HA zu erzeugen, um ihn in den ThinClient zu stecken.
Beim iOBroker erstellst du mit Balena Etcher oder Rufus und einem Debian Trixie ISO Image eine USB Stick und installierst damit Linux auf dem ThinClient.

Dann gibst du nur einen einzigen Befehl ein
Code:
curl -sLf https://iobroker.net/install.sh | bash -
und der komplette iOBroker installiert sich von allein.
Fertig.
 
Was soll das bringen?
Zum "testen"...
Ich mache mir doch nicht 2x die Arbeit.
Wenn es um's testen geht schon... Und ob "Du" das machst oder nicht, spielt hier wohl kaum eine Rolle.
Ich habe es nicht hinbekommen einen Bootfähigen USB-Stick mit HA zu erzeugen, um ihn in den ThinClient zu stecken.
Tjo, dann liegt das Problem aber eindeutig "vor" dem Rechner - andere schaffen es ja auch...
Dann gibst du einen einzigen Befehl ein
Wow... gab es bei HomeAssistant übrigens auch mal (s. home-assisant.io - Raspberry Pi all-in-one installer). Zudem geht es auch noch immer die Docker-Variante. Die Aussage ist schon ziemlich daneben (wenn man keine Ahnung hat, wäre evtl. etwas Zurückhaltung angebracht). HomeAssistant ist über die Jahre ziemlich komplex geworden, zwar "könnte" man es noch alles händisch nachziehen, aber aufgrund der Komplexität hat man sich (sinnvollerweise) dazu entschieden, es einfach als fertiges Image anzubieten. Alternativ könnte man auch sagen: "Erklär mir doch mal, wie Du ein Windows mit einem Einzeiler installierst?" (merkste jetzt hoffentlich selbst).

Man hat sich "der Einfachheit halber" eben für diesen Weg entschieden und das ist auch gut so. Wenn Du es nicht hinbekommst, ist halt so. Mag sein, dass andere evtl. auch Probleme damit haben (bevor Du hier nun einen Post mit etlichen Links als "Nachweis" ablässt), aber: für die "breite Masse" funktioniert es und darauf kommt es primär an.

Wie dem auch sei... es geht hier auch garnicht um die Installationsmöglichkeiten und ob iOBroker einfacher zu installieren ist. Ich denke, dass das Anliegen des TO schon recht klar spezifiziert ist:
Allerdings fehlt es mir an allem. Angefangen von der richtigen Hardware bis hin zur Einrichtung sowie Einbindung der Komponenten etc..
Von daher bräuchte ich da hin gehend Unterstützung. Angefangen erst einmal mit guter Hardware wo ich anfangen kann parallel zu unserem laufenden System etwas aufzubauen.
Wenn der Raspi derweil in Gebrauch ist, muss auf definitiv etwas zweites parat stehen. Das kann auch erstmal auf irgendeiner anderen Hardware laufen (die ggf. bereits vorhanden ist, ein alter Rechner, Laptop, was auch immer). Man kann später einfach ein Backup machen und - wenn man neue Hardware besorgt und HomeAssistant installiert hat - auch das Backup einfach wieder einspielen.
 
Die Aussage ist schon ziemlich daneben (wenn man keine Ahnung hat, wäre evtl. etwas Zurückhaltung angebracht).
Nunja, ich bin schon seit seligen MS-DOS 2.11 Zeiten mit PCs unterwegs, also einigermaßen erfahren.

... aber aufgrund der Komplexität hat man sich (sinnvollerweise) dazu entschieden, es einfach als fertiges Image anzubieten.
Wo gibt es das?

Mit dieser Anleitung habe ich es nicht hinbekommen:
https://www.home-assistant.io/installation/generic-x86-64/

Wie soll ich eine M.2 SSD in einen anderen PC ohne diese Schnittstelle einbauen, um dort HAOS zu installieren?
 
Zum Beispiel mit einem Adapter oder direkt einem externen Gehäuse (was man dann später ggf. auch noch für andere Dinge verwenden kann, z.B. https://www.amazon.de/usb-m2-ssd-adapter/s?k=usb+m2+ssd+adapter, gibt es massig). Zudem wäre auch die Frage, ob die Gegebenheiten alle gepasst haben (es gibt ja durchaus Anforderungen, wie z.B. UEFI mit deaktiviertem Secure-Boot, usw.). Spielt hier aber auch keine Rolle. Da hätte man Dich damals sicherlich bei genauer Fehlerbeschreibung unterstützen können, aber das scheint ja nun auch schon eher Vergangenheit zu sein und somit nicht mehr relevant.

Nunja, ich bin schon seit seligen MS-DOS 2.11 Zeiten mit PCs unterwegs, also einigermaßen erfahren.
Dir ist aber schon klar, dass das eine so rein garnichts mit dem anderen zu tun hat, oder? Jemand der sein Leben lang im Büro mit Computern gearbeitet hat, ist sicherlich auf der Software-Ebene (mit genutzten Programmen) etwas besser aufgestellt, aber mit "solchen" Dingen hat das mal so rein garnichts zu tun.

Lass uns vielleicht auch besser lieber mal beim Thema bleiben, es geht hier schliesslich um das Anliegen von @DerDude, da müssen wir den Thread ja nicht unnötig zumüllen. Wenn Du willst, kannst Du gern einen neuen Thread aufmachen, oder wir unterhalten uns via PN :)
 
Ich muss gestehen, ich war blutiger Anfänger zu meinem Start von HA, trotz openhab vorab.

Ich meine aber, die Erstinstallation beim RP war wirklich einfach. Ebenso der Umzug zum Mini-PC.

Da war eigentlich nichts schwieriges dran. Und ich denke, durch die kontinuierliche Weiterentwicklung wird es eher immer einfacher als komplizierter.
 
Zum Beispiel mit einem Adapter oder direkt einem externen Gehäuse (was man dann später ggf. auch noch für andere Dinge verwenden kann, z.B. https://www.amazon.de/usb-m2-ssd-adapter/s?k=usb+m2+ssd+adapter , gibt es massig).
Sorry aber extra in Hardware zu investieren, nur um eine Software zu installieren, geht gar nicht. Und ich werde vermutlich mit M.2 SSD nie mehr was zu tun haben.

Zudem wäre auch die Frage, ob die Gegebenheiten alle gepasst haben (es gibt ja durchaus Anforderungen, wie z.B. UEFI mit deaktiviertem Secure-Boot, usw.).
Als ob HA tatsächlich so extreme Hardwareanforderungen hat? :unsure:
Wie bereits geschrieben, Debian Trixie lies sich vom USB Stick völlig problemlos installieren.

Lass uns vielleicht auch besser lieber mal beim Thema bleiben, es geht hier schliesslich um das Anliegen von @DerDude, da müssen wir den Thread ja nicht unnötig zumüllen.
Vielleicht scheitert er ja an der selben Stelle, wie ich.
 
Als ob HA tatsächlich so extreme Hardwareanforderungen hat? :unsure:
Jetzt fang bitte nicht an so einen offensichtlichen Unsinn von Dir zu geben :rolleyes: Die Anforderung sind ganz klar auf der HomeAssistant-Website zu sehen (home-assistant.io - Install Home Assistant Operating System).
Sorry aber extra in Hardware zu investieren, nur um eine Software zu installieren, geht gar nicht.
Achso, dann lässt man Deinen Thinclient-Vorschlag einfach besser direkt sein...
Vielleicht scheitert er ja an der selben Stelle, wie ich.
Ja... vielleicht... und vielleicht fällt in China auch ein Sack Reis um. Pro Tip: Das wird man dann sehen... Vielleicht, vielleicht auch nicht und falls doch, kann man da sehr gerne behilflich bei sein, dann lernst Du vielleicht auch noch etwas dazu.

Ich kann mich an dieser Stelle auch übrigens nur wiederholen bzw. selbst zitieren:
Lass uns vielleicht auch besser lieber mal beim Thema bleiben, es geht hier schliesslich um das Anliegen von @DerDude, da müssen wir den Thread ja nicht unnötig zumüllen.
 
Wie soll ich eine M.2 SSD in einen anderen PC ohne diese Schnittstelle einbauen, um dort HAOS zu installieren?
Du bootest von einem USB Stick mit einem Linux Livesystem, folgst den Links im Install Doc um das image herunterzuladen. Das schreibst du mit disk per restore auf den internen Datenträger. Neu booten, fertig.
Ist alles in obigem Link erklärt und so habe ich vor kurzem HAOS auf einen alten Laptop befördert (USV gleich dabei, falls Akku nicht ganz tot).

Man kann das eingerichtete System per Backup/Wiederherstellen jederzeit auf ein anderes Gerät mit frischem HAOS übertragen.

@DerDude Probiere es ruhig auf dem alten Pi aus. Deine Shellys sollten von HA problemlos gefunden werden.
 

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