Eine Smartsteckdose über einen Repeater mit dem Wlan verbinden

ProApe

Member
Hallo,

ich habe eben eine smarte Steckdose von Eightree, die auch die Stromkosten misst, im Heizungskeller, ein Stockwerk unter dem Router gelegen, mit der Smartlife App eingerichtet.

Wenn ich im Heizungskeller die Netzwerkverbindung in der App prüfe wird sie als schwach bezeichnet.
Nun ist es aber so, dass es im selben Raum einen Repeater gibt, um die Anbindung der Heizung zu garantieren.

Da die Anbindung der Steckdose als schwach bezeichnet wird scheint die Steckdose sich demnach nicht über den Repeater zu verbinden, sondern direkt über den Router.
Ist diese Ueberlegung korrekt?

Falls ja, was muß ich tun, damit die Verbindung über den Repeater läuft?

Zurück im Büro, nahe am Router, gibt Smartlife die Meldung "Gerät schon offline" aus, wobei das Wort "schon" mich erstaunt.
Und ich soll prüfen, ob das Gerät eingeschaltet ist (was nach meinem Verständnis Unsinn ist, da ich es ja über die App einschalten will und genau das funktioniert ja nicht), ob der Router ordnungsgemäß funktioniert: ja, und ob der Name oder das Passwort des Routers geändert wurden: nein.

Währenddessen versucht es, sich über Bluetooth zu verbinden, was mir unverständlich ist.

Was muß ich tun, um dieses Problem zu lösen, und den Verbindungsversuch über Bluetooth zu verhindern?

Mit freundlichen Grüßen
Aloohaa
 
Falls ja, was muß ich tun, damit die Verbindung über den Repeater läuft?
Dem Repeater eine andere SSID geben.

Dieser Repeater ist aber hoffentlich per LAN-Kabel angeschlossen? Falls nein, bitte ändern.
Da die Anbindung der Steckdose als schwach bezeichnet wird scheint die Steckdose sich demnach nicht über den Repeater zu verbinden, sondern direkt über den Router.
Ist diese Ueberlegung korrekt?
Nö.
Wenn der Repeater ein schlechtes WLAN hat, wird das von dessen Client auch nicht besser sein.

Außerdem siehst du doch im Repeater, welcher Client wo dran hängt.
 
Wenn ich im Heizungskeller die Netzwerkverbindung in der App prüfe wird sie als schwach bezeichnet.
Nun ist es aber so, dass es im selben Raum einen Repeater gibt, um die Anbindung der Heizung zu garantieren.
Es ist nicht förderlich, da vermutlich der Repeater schon kein vernünftiges Signal mehr bekommt. Insofern wäre es ratsam, wenn der Repeater vielleicht irgendwo anders positioniert wird, damit eben nicht mehr nur noch "ein" Balken bzgl. Empfang vorhanden ist. Kann man sich so vorstellen - hier mal als Beispiel mit 2 in Reihe geschalteten Repeatern:

Router -------------- Repeater 1 - - - Repeater 2 --------------Endgerät

In Summe wird sich die Verbindungsqualität des Endgerätes auf die "schwächste" Verbindung belaufen. Der Client mag 100% Signalstärke anzeigen, aber das verhält sich in etwa so, als hätte die Autobahn in der Mitte einfach einen Acker. Du fährst auch nicht mit 120km/h über einen Acker.

Selbiges kann man nun bzgl. des Repeaters (der vermutlich direkt mit dem Router verbunden ist) sagen:

Router - - - Repeater -------------- Endgerät

Damit hat das Endgerät "scheinbar" eine sehr gute Verbindung und so gesehen stimmt es auch, allerdings auch nur bis zum Repeater, der Rest der Strecke ist dann wieder mau (und somit insgesamt mau).

Da die Anbindung der Steckdose als schwach bezeichnet wird scheint die Steckdose sich demnach nicht über den Repeater zu verbinden, sondern direkt über den Router.
Wenn sich die Steckdose lieber mit dem Router verbindet, scheint sie wohl initial damit gekoppelt worden zu sein. Bilden Router und Repeater denn einen "Mesh"-Verbund?

Aber so oder so... Es ist wichtig, dass der Repeater eine vernünftige Anbindung zum Router hat (3/5 Balken oder besser mehr). Kabel wäre natürlich die beste Lösung (zur verlustfreien Anbindung des Repeaters/Accesspoints), ist aber halt auch nicht immer machbar. Ich würde halt erstmal schauen, ob man nicht evtl. auf die ungefähre Position Deines Endgerätes im Keller kommt und das im Erdgeschoss. Im besten Fall ist irgendwo in der Nähe noch ein Switch/eine Netzwerkdose, wo man den Repeater evtl. via Kabel anschliessen kann. Falls dem nicht so sein sollte, würde ich erstmal den Repeater im Erdgeschoss über dem Endgerät im Keller platzieren und schauen, was da noch an Signalstärke ankommt.
 
Hallo,

erst mal vielen Dank für die vielen Ratschläge!

Wenn sich die Steckdose lieber mit dem Router verbindet, scheint sie wohl initial damit gekoppelt worden zu sein. Bilden Router und Repeater denn einen "Mesh"-Verbund?
Diesen Begriff kenne ich, mehr aber auch nicht.
Ich habe die Steckdose, gemäß der Anleitung, in der Nähe des Routers eingerichtet und sie, als sie funktionierte, in dem Heizungsraum eingesteckt.

Wenn ich mich neben ihr befinde läßt sie sich schalten - und wieder im Büro, läßt sie sich auch wieder von dort schalten - momentan, - und noch immer...

Und ich finde jetzt nicht mehr die Funktion, um den Netzwerkempfang der Steckdose zu testen.
Außerdem siehst du doch im Repeater, welcher Client wo dran hängt.
Auf der Oberfläche des Routers?
Dem Repeater eine andere SSID geben.
Damit bin ich, ohne nähere Anweisung, überfordert.
Dieser Repeater ist aber hoffentlich per LAN-Kabel angeschlossen? Falls nein, bitte ändern.
Der Repeater der Heizung, der nicht über Kabel mit dem Router verbunden ist, sondern die Heizung ist über Kabel mit dem Repeater verbunden, hat volle Signalstärke - was mich wundert, da er in einiger Entfernung vom Router ist und es eine Betondecke dazwischen gibt!
Es müsste demnach genügen, dass die Steckdose sich über den Repeater verbinden würde?
Aber wie kann ich sie dazu bringen?

Übrigens gibt es im Kellergeschoss noch eine andere smarte Steckdose die ich erst heute installiert habe, und die weiter vom Router entfernt ist als die erste, und die läßt sich bisher problemlos schalten. Die würde sich wohl auch besser über den Repeater, der ihr viel näher ist, mit einer dünnen 11cm Ziegelwand dazwischen, als der Router.
 

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Guckste Dir einfach mal die beiden Artikel an: fritz.com - Mesh + fritz.com - WLAN Mesh einrichten – mit FRITZ! ganz einfach :)

Aber wie kann ich sie dazu bringen?
Könntest mal versuchen, ob Du die Steckdose neu koppeln kannst. Was sagt denn Dein Handy eigentlich so dazu, wenn Du im Keller bist? Theoretisch sollte die Verbindung - bei Entfernung vom Router - immer schlechter werden, bis dann ggf. der Schwenk zum Repeater im Keller stattfindet und die Signalstärke wieder zunehmen sollte.
 
Was sagt denn Dein Handy eigentlich so dazu, wenn Du im Keller bist?
Auf diese clevere Idee, das zu testen, bin ich bisher nicht gekommen ;)
Die Stärke ist voll neben dem Router, nimmt ab, wenn ich die Treppe hinunter gehe, und kommt irgendwann auf dem 0 Punkt an, verstärkt sich wieder wenn ich Richtung Repeater gehe wo sie wieder voll ist.

Diese Artikel werde ich durchlesen.
 
Die Bedenken gegenüber der Nutzung von Tuya im Smart Home betreffen vor allem Datenschutz, IT-Sicherheit und die Abhängigkeit von der Cloud.
Da Tuya eine der weltweit größten IoT-Plattformen (Internet of Things) mit Sitz in China ist, auf der unzählige Marken und White-Label-Produkte (steuerbar via Smart Life oder Tuya App) basieren, gibt es wesentliche Aspekte zu berücksichtigen:

Die Kernbedenken im Überblick
    • Datenschutz und Standort des Herstellers: Tuya betreibt zwar Rechenzentren in Europa und den USA und gibt an, DSGVO-konform zu sein, doch der rechtliche Hintergrund (Sitz in China) sorgt bei vielen Nutzern und IT-Experten für Skepsis bezüglich des Abflusses von Nutzungsdaten und der Transparenz der Firmware.
    • Strikter Cloud-Zwang: Die meisten WLAN-basierten Tuya-Geräte kommunizieren direkt mit den Servern von Tuya. Fällt das Internet aus oder stellt Tuya den Dienst ein, schränkt dies die Steuerung der Geräte massiv ein.
    • Verdeckte Funktionen: Analysen zeigten teilweise, dass Geräte hardwareseitig mehr Daten erfassen könnten, als in der App sichtbar sind, oder dass Steuerungsbefehle unverschlüsselt über das lokale Netzwerk gesendet werden, bevor sie in die Cloud wandern.
    • Qualitätsschwankungen: Da unzählige Dritthersteller die Tuya-Chips einkaufen und verbauen, variiert die elektrische Sicherheit und Verarbeitungsqualität der Gehäuse von Produkt zu Produkt stark.
 
Ich habe die aber nun mal, und noch weitere, und smarte Lampen und werde die jetzt nicht alle wegwerfen.
Deine Entscheidung, ich wollte es nur der Vollständigkeit halber angemerkt haben. Funktionieren tun sie prinzipiell. Meistens.
Ich habe mich nach und nach von denen getrennt und habe nur noch Produkte des oben erwähnten europäischen Herstellers.

Bei deinen Bedenken hinsichtlich böser Attacken durch den mobilen WLAN Router bin ich allerdings angesichts deiner Entspanntheit bei diesem Thema etwas verwundert :unsure:
 
Ein Mesh zu machen scheint ja, wenn ich mir die Anleitung ansehe, einfach zu sein.
Kann ich da nichts "kaputt" machen, sodass nachher nichts mehr funktioniert?
 

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