Draytek Vigor 130 heutzutage noch nutzbar?

Digedag64

Active member
Hallo, ich habe mir so ein kleines Kästchen mit Intel N150 und mehreren 2,5 GB/s-Netzwerkports gekauft und vorgestern OPNsense drauf installiert.
Schon davon hab ich viel gelesen (u.a. deswegen OPNsense gewählt) und liebäugele nun damit, meine FB7690 (nachfolgend auch die FR6000*) komplett abzulösen, hinter welcher die längst ncht fertig eingerichtete OPNsense momentan noch dahinter hängt (als aktuell Internet <-> FritzBox <-> OPNsense <-> LAN).

Dazu brauche ich dann ein dediziertes DSL-Modem (für Internet <-> OPNsense <-> LAN). Den offenbar besten Ruf hat das aktuelle Draytek Vigor 167. Das ist aber selbst gebraucht kaum unter 100 Euro zu bekommen, auch die anderen beiden Modelle der Vigor-160-Serie.
Diese Serie hat die Draytek Vigor 130 abgelöst und die sind deutlich günstiger zu finden ....

... sind die Draytek Vigor 130 denn auch noch für aktuelle DSL-Anschlüsse (hier Telekom mit 100 MBit/s) ausreichend oder sollte man lieber doch lieber 120 statt 45 Euro in die Hnd nehmen und das neuere Modell (165 oder 167) kaufen?

Es wäre keine Investition für die Ewigkeit, denn die Glasfaser (Deutsche Giganetz) ist Ende 2024 bereits im Keller angekommen und der ONT dafür liegt noch ein Jahr länger bei mir im Regal; nur wann die Glasfaser zu mir in die Mietwohnung kommt, ist nicht vorhersehbar ...

* Ein VLAN-fähiger AccessPoint steht dann natürlich auch an (oder wieder zwei Stück im Mesh), aber dazu werde ich wohl separat fragen, hier soll es nur um das DSL-Modem gehen ...

Ist die abgelöste Vigor 130-Reihe an aktuellen Telekom-DSL-Anschlüssen noch uneingeschränkt nutzbar oder sollte es doch lieber ein neueres Vigor 16x sein?
 
Hi,
und liebäugele nun damit, meine FB7690 (nachfolgend auch die FR6000*) komplett abzulösen
ist die Fritz!Box vom ISP gestellt? Falls ja, würde ich sie einfach behalten. Falls nicht, würde ich sie auch behalten. Entweder nimmt man etwas aktuelles (was noch nicht EOL ist (https://www.draytek.co.uk/information/eol-product-equivalents)), oder man spart sich einfach die Kohle, trägt ein paar statische Routen auf der Fritz!Box ein (für die Netze hinter der OPNsense) und schaltet auf der OPNsense noch NAT ab.

Ich nutze Zuhause zwar kein OPNsense (habe aber ein paar Installationen), sondern die Sophos XG Home, hier läuft es aber genau so - einfach die Routen auf die Fritz!Box gepackt, NAT auf der Firewall aus, benötigte Ports (VPN) Richtung Firewall freigegeben, fertig. Router ist vom ISP gestellt, das bleibt auch so, habe keine Lust auf Support-Geraffel, wenn es nicht "deren" Gerät ist ;)

Frage mich eh, warum Du jetzt - wo "demnächst" (Du weisst schon... 😅) eh der Umstieg auf Glasfaser geplant ist - da jetzt noch groß rumbasteln willst. OPNsense dazwischen sehe ich ja vollkommen ein, andere APs ebenso, aber an der Front würde ich jetzt nicht anfangen und groß austauschen. Ich mein... ja, die OPNsense hat am WAN-Port keine öffentliche IP... ist richtig. Stört Dich das jetztso dermaßen, dass Du noch Geld hinterher werfen willst (aber nur "ein bisschen", was aktuelles scheint ja zu teuer zu sein, so dass Du EOL-Geräte in Betracht ziehst)?

Also ich persönlich würde - vorerst - bei der Fritz!Box (+OPNsense) bleiben... läuft, funktioniert, fertig.
 
Danke @blurrrr :)

Die FritzBox gehört mir selbst und wegwerfen wollte ich sie ohnehin nicht ... außer meine Tochter braucht sie, ihre ist nämlich abgeraucht (internes Netzteil laut laut PUFFF gemacht) und momentan nutzt sie eine ältere Box aus meinem Fundus (7390 oder älter).

Die 30 oder 40 Euro für das EOL-Modem täten mir nicht weh, die kleine Appliance von Topton hat weit mehr gekostet und ein (oder zwei) AP werden auch teurer ... und wann die Glasfaser es bis in unsere Wohnung hinaus schafft, steht in den Sternen. An sich ist der Umbau tatsächlich wirklich unnötig, aber das war das NAS seinerzeit auch und die meisten meiner vielen anderen IT-Hardware ebenso - sogar inkl. der FB7690 und der FR6000 ... die Vorgänger taten es ja auch (ok die 7590 ging kaputt 😇, aber davor .... lol)

Zu deiner Frage: nein, die aktuelle Situation stört mich nicht (oder zumindest nicht sehr dolle), ich bin nur mal wieder im "was Neues probieren"-Modus. Auslöser waren die zunehmend nervigen Werbeunterbrechungen im Disnyey-Account mitten im Film. Dieses Ärgernis habe ich zwar via AdGuard Home in einer VM eliminiert, aber für einen werbeblockenden DNS-Server abseits der FritzBox wiederum wäre m.E. Redundanz gut, weil sonst NICHTS mehr geht, wenn mein Proxmox-Kistchen einen Schluckauf bekommen sollte ...
Außerdem habe ich gerade Zeit dafür und sonst keine Hobbies, und ich werde älter und irgendwann will ich sicher nichts mehr ändern, und und und ... dann noch ein klein wenig IT-Nerd (siehe meine Signatur) und so kommt Eins zum Anderen .... 😁🤣😎

Die aktuelle Frage lautet deswegen nur, ob es das nicht mehr taufrische Modem Vigor 130 tut oder ich doch lieber das dreimal so teure aktuelle Draytek-Modem nehmen sollte ... oder ein ganz Anderes, was ich nicht auf dem Radar habe.

Und pssssst meine Frau ahnt nichts, dass ich alles umbauen will, was aktuell reibungslos läuft ;-)
 
Ich würde es einfach so belassen...
aber für einen werbeblockenden DNS-Server abseits der FritzBox wiederum wäre m.E. Redundanz gut, weil sonst NICHTS mehr geht, wenn mein Proxmox-Kistchen einen Schluckauf bekommen sollte ...
... da fehlt dann wohl ein zweites Kistchen (ist ja nicht so, als würde man nichts sinnvolles finden, wofür man seine Kohle raushauen kann 🤣). Was den SPOF-Faktor angeht, so wird man da eh nicht um etwas zweites herum kommen. Blöd ist nur, dass WENN Du damit erstmal angefangen hast... wo fängst Du an und wo hörst Du auf? 😉 Von Vorteil ist allerdings, dass Du ja nun eine OPNsense integrieren willst. Dort kann auch z.B. unbound laufen und dafür gibt es auch DNS-Blocklisten (Google "Unbound DNSBL"). Aber vielleicht gibt es ja auch noch anderweitige Lösungen (Plugins). Fakt ist jedenfalls, dass Du auf der OPNsense halt auch mit DNSBL arbeiten kannst. Ist dann zwar nicht "redundant" im Sinne des Pi-Hole, aber lieber 2x (und ggf. nicht 100%ig identisch), als 1x zu wenig (und das Drama nimmt seinen lauf) 😁 Alternativ einfach komplett auf der OPNsense umsetzen, denn wenn die nicht läuft, ist es sowieso egal, da es dann zu diesem Zeitpunkt sowieso keinen Internetzugriff mehr gibt 🙃
 
Alternativ einfach komplett auf der OPNsense umsetzen, denn wenn die nicht läuft, ist es sowieso egal, da es dann zu diesem Zeitpunkt sowieso keinen Internetzugriff mehr gibt 🙃
hmmmm DAS ist wahr und diesen Aspekt hatte ich noch garnicht bedacht. Danke :)
Würde zumindest die aktuelle VM obsolet machen.

Na mal sehen; wenn keine Antworten zum eigentlichen Thread-Thema mehr kommen (also ob auch das betagtere Modem heute noch einsetzbar wäre), bleibe ich evtl. noch ein paar Tage oder Monate länger bei der FritzBox als Netzzugang.

... WENN Du damit erstmal angefangen hast... wo fängst Du an und wo hörst Du auf? 😉
Aufhören tut das soweso nie und angefangen hat es doch längst 😁 😁 😁
Nur wo(mit) es anfing, da müsste ich etwas länger grübeln: die 8"-Disketten oder der Commodore mit Floppy-Laufwerk? Oder später das Kabelmodem, mit dem ich via Koaxkabel mit bis zu 2 MBit/s online gehen konte, als die Telekom ihren 64k-Sch*** noch als "Highspeed" vermarktet hat? Allerspätestens mit dem NAS.
Hat sich irgendwie entwickelt und gesteigert ... ;)
 
Naja, einsetzbar ist es schon noch, allerdings auch nur unter der Annahme, dass es einmal eingerichtet wird und danach (auch von Deiner Infrastruktur aus) kein direkter Zugriff mehr darauf möglich ist. Wenn Du eh schon bei "damals" bist, die ollen Modems sind ja auch nicht "schlecht" geworden, nur irgendwann hat halt die Bandbreite nicht mehr gereicht (oder die Dinger sind abgeraucht). Ich persönlich würde es nur einfach mal so garnicht einsehen, irgendwas "olles" (was halt schon längst den EOL-Status erreicht hat) als "Neu"anschaffung ins Haus zu holen. Wenn Du ein Typ dafür bist - so what - why not! Auf der anderen Seite reift die Hardware ja auch nicht mit dem Alter und wird besser (also nicht so wie bei uns 🤣).

bleibe ich evtl. noch ein paar Tage oder Monate länger bei der FritzBox als Netzzugang.
Ich würde es einfach so machen... Wenn später Glasfaser kommt, musst Du eh ran, erspart dann also auch nichts an Arbeit 🙃

Würde zumindest die aktuelle VM obsolet machen.
Alternativ kannst Du halt auch hingehen und für das "gesparte" Geld irgendwas anderes holen (ggf. auch gebraucht, Richtung Raspi oder so) und da halt Deine 2. Pi-Hole-Instanz laufen lassen. Ich für mich hab sowas alles nicht, brauch ich Zuhause nicht (und da können sie schreien und zetern wie sie wollen, denn wenn es so ist, dann "isso") 😁
 

Letzte Anleitungen

Statistik des Forums

Themen
8.139
Beiträge
80.275
Mitglieder
8.876
Neuestes Mitglied
Arne_
Zurück
Oben