Athom Steckdosen - Tasmota und HA - Beginner Fragen.

samantha

New member
Hi ich bin Samantha und absoluter Neuling. Nachdem mein technisches Englisch nicht so toll ist habe ich Euch gefunden und hoffe mal meine Fragezeichen im Kopf werden beantwortet.
Ich will meine Verbraucher im Haushalt mal durchchecken. Mit einem klassischem Strommessgerät komme ich jedoch nicht weit, da viele Dosen hinter bzw. unter Schränken sind (Kühlschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine Trockner etc.). Deswegen wurde mir zu den Smarten Dosen geraten. Eine Raspberry Pi 3 hab ich mir aus der Sammlung meines Sohnes geliehen.

Hardware & Software:
Ich habe mir 4 Athom V2 Steckdosen mit Tasmota 12.2.0 besorgt.
Dazu einen RPI 3 und die aktuellste Version 9.4.0 vom Server geladen.

Die MQTT Weiterleitung funktioniert und mir werden 4 Panele für die Steckdosen auf der Übersichtseite angezeigt.

Was nicht klappt:

1. Wenn ich an einer Steckdose einen Verbraucher anschließe ändert sich der Wert in HA nicht. Erst mit sichtlicher Verzögerung wird mir der verbrauchte kwh Wert angezeigt. Im Tasmota Browserfenster sind sie aber in Echtzeit zu sehen.
In der Tasmota Oberfläche ist ein Menüpunkt "Configure Logging" .... dort ist alles deaktiviert.

--> Was muss ich ändern das mir in HA der Livewert angezeigt wird?

2. Muss der RPi3 permanent zur Datenverfassung laufen oder speichert die Steckdose die Daten lokal und wenn der RPI gestartet wird, werden diese gesammelt abgerufen? Wenn ja was muss im Logging Menü aktiviert werden?
Hintergrund: Der RPI ist per Wlan angebunden aber das Wlan wird bei uns ab 23.00Uhr Haus weit via Fritzbox deaktiviert und um 5 Uhr wieder gestartet. Einige Verbraucher laufen aber nachts. Aber via Kabel anschließen ist gerade schwierig, da wir aktuell keinen freien RJ45 Netzwerk-Anschluss haben.

3. Wie stelle ich es am sinnvollsten an, dass ich eine tabellarische und grafische Auswertung aller vier Dosen sehen kann? Im Nachbarthread schrieb jemand vom Bereich " Verlauf".
Dort kann ich die Dosen auswählen aber mit zu vielen Werten. Ich will nur den KwH Wert als zeitliche Gerade.

Schön wäre es direkt beim Reiter "Übersicht" und den Dosen.


4. Die Tasmota Steckdosen, zeigen in der Übersicht zwar das richtige Datum aber die falsche Uhrzeit an. Wie kann ich das ändern?

Ergänzung: In der Console der Tasmota Oberfläche wird mir die korrekte Uhreit ausgegeben. Mit dem Befehl "Time" konnte ich es überprüfen. Ich habe auch nochmal "Timezone 99" wegen Sommer/ Winterzeit aktiviert.

In HA werden mir aber Stand jetzt: 17.00 Uhr -> 18.31 bz 19.24 Uhr angezeigt. Die Zeitzone ist in HA richtig eingestellt GMT+1 Berlin.

Danke für Eure Unterstützung

Samantha
 
Zuletzt bearbeitet:
Moinsen und willkommen im Forum,
leider bin ich bei deinen Fragen nicht wirklich im Thema bzw. habe deine Geräte nicht.

Generell: mit Home Assistant macht es idR Sinn, wenn es 24/7 läuft, da hier ja ggf. auch Automatisierungen laufen und eben die Protokolle bzw. Logs.
Ich GLAUBE nicht, dass deine Steckdosen einen eigenen Speicher für Verbrauchswerte haben. Meist übergeben die das an eine zentrale Instanz. Aber: Glauben ist nicht wissen. Mal sehen, ob andere da noch mehr Input haben.

zu1. leider keine Ahnung.
zu 2. s.o., sollte IMHO permanent laufen. Davon ab würde ich das Ding nicht via WLAN laufen lassen. Als Lösung: einen einfachen günstigen Switch mit zB 5 Ports kaufen (zB TP Link für ca. 20 Euro) und dann ist Schluss mit mangelnden Ports zum Verbinden...
zu 3. du kannst doch die Entität kwH Wert aussuchen, eine Karte erstellen mit Historic Graph (oder so ähnlich) und es sollte nur diese eine Kurve erscheinen...
zu 4. bei meinen Tasmota Steckdosen geht das über deren web-Interface. Dort habe ich nach Einrichten (Netzwerk, IP usw) auch Zeit und Datum sowie Name eingerichtet, sind hier aber Steckdosenleisten eines anderen Herstellers).

Geduld, da kommt bestimmt noch mehr Info im Forum zusammen, gibt genug Menschen hier mit wesentlich mehr Ahnung dazu... :)
 
Hallo the Other,

das mit dem Switch wird hier nicht viel bringen, das ja auch das Wlan des Routers aus ist. Daher selbst wenn der Pi mit RJ45 angeschlossen ist, können die Steckdosen ja trotzdem mangels Wlan nichts senden. Ich möchte ungerne das Wlan laufen lassen bzw. alle Hausregeln für meine Kinder um konfigurieren.


zu. 1. Es dauert immer!! 5 Minuten bis sich die HA Oberfläche nach einer Zustandsänderung umstellt. Also Receiver aus 5 min warten dann wird er von den Verbraucherwerten auch als 0 W angezeigt. Der Schalter On/ Off reagiert sofort.
Kann es sein, dass Tasmota nur in diesem Abstand Daten sendet? Wenn ja wie ist der Befehl für das schnellere bzw. häufigere Senden? Was ist das schnellst mögliche?


Zu 4ten ergänze ich oben noch etwas.
 
Zuletzt bearbeitet:
Intervall für das Senden der Werte kann man in der console der jeweiligen tasmota einstellen
Code:
TelePeriod 10...3600  (Aktualisierungsrate in s)

Z.B. sendet alle 30 Sekunden den Wert
TelePeriod 30

Zeitzone Deutschland lässt sich auch über die Console einstellen, Befehle nach und nach eingeben mit Enter bestätigen

Code:
TimeSTD 0, 0, 10, 1, 3, 60
TimeDST 0, 0, 3, 1, 2, 120
timezone 99
time
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke alexmend.

zu 4. Die Zeit war schon vorher richtig bei Tasmota hier ist wohl eher das HA das Problem. Ich starte noch mal alle Geräte neu.

zu 1. Teleperiod klappt jetzt. Ich habe mal das Minimum von 10sec eingestellt.

Heißt das, dass Tasmota maximal 3600 sec bzw. 60min lang die Daten lokal speichern kann und dann überschreibt bevor diese gesendet werden?
 
Ich denke nicht, dass die Steckdosen Daten speichern. Die Modelle von Shelly speichern zb auch nichts, außer sie haben Zugriff auf die Shelly-Cloud. Und soweit ich weiß, ist Tasmota ja mit Absicht ohne Cloud (kenne mich mit Tasmota allerdings auch nicht aus).

Wie dem auch sei, ich denke dein Raspberry muss 24/7 laufen, um das zu erreichen, was du vorhast. Gleiches gilt fürs WLAN, zumindest in Kombi mit deinen Tasmota-Plugs.

Ich hab aber noch zwei Fragen:

Schaltest du das WLAN zum Strom sparen ab? Wenn ja, kannst sein lassen, macht keinen Unterschied. Ich habs zum Spaß mal getestet, da lässt sich mit Hausmitteln kein Unterschied ermitteln.

Zweite Frage: würde dir ein Durchschnittswert in Watt/h für deine Geräte reichen?
 
Hallo IvoryBalboa90

Nein bei der Wlan Abschaltung geht es nicht um um Stromeinsparen sondern schlicht um die Internetsucht meiner Kids abends einzugrenzen. Da ich aber keine Lust habe zig einzelne Regeln für die ganzen Wlan Geräte einzurichten ist eine zentrale Wlan Deaktivierung das einfachste. So kommt die Familie abends zur Ruhe ohne wenn und aber oder Ausnahmen. Die Eltern müssen es den Kindern ja auch vorleben.

Prinzipiell ja, Watt/h würde langen. Bisher habe ich es aber noch nicht brauchbar hinbekommen mir eine einfach Anzeige zu erstellen.
Gibt es da zufällig ein Video oder Tutorial dafür?

 
Moinsen,
So richtig schlau werde ich aus all dem nicht:
Du willst ursprünglich deine Stromabnehmer einnorden sprich deren Verbrauch messen.
Allerdings kommst du gerade bei den typischen von dir genannten Stromfressern (Waschmaschine, Kühlschrank etc) zum Messen mit einem klassischen Messgerät nicht dran. Folglich kommst du mit den smarten Dosen an die auch nicht ran.
Aber sogar bei der Messung der erreichbaren Verbraucher (Licht, Unterhaltung, Wasseroberfläche etc) pausierst du den Langzeitverlauf dadurch, dass kein wlan vorhanden ist...

Bitte nicht falsch verstehen, ich finde sowohl dein Ansinnen gut und sinnig sowie auch eine Einschränkung des kindlichen Internet Konsums richtig. (y)
Nur denke ich, dass du so zuviel Aufwand betreiben musst, um am Ende nicht wirklich viel Daten zu haben.
Dann vielleicht doch eher mal für ne Zeit das wlan aktiv lassen und die Kindergeräte im Router mit ner festen IP versehen und dann diese als Gruppe/Profil zeitlich limitierten.
Sorgt nebenbei für Ordnung in deinem Heimnetz.:)

Und wenn später die eigentlichen Möglichkeiten von Home Assistant doch genutzt werden wollen, ist dauerhaft wlan mit den genannten Einschränkungen für die Kids eh nötig...:)
 
Da fallen mir mehrere Möglichkeiten ein, wenn du an der WLAN-Situation festhalten möchtest.



Erste Möglichkeit:
Du fügs die Plugs ins Energy-Dashboard ein und kannst so täglich ablesen, was denn so verbraucht wurde. Das rechnest du auf 24h hoch (es fehlen ja Messwerte außerhalb der WLAN-Zeit).

Pro:
- ohne großen Aufwand einzurichten
Con:
- Wenn du den Verbraucher wechselst verfälscht du das tägliche Ergebnis. Erst am Folgetag stimmen die Werte wieder
- manuelles hochrechnen nötig. Ließe sich aber durch template-Sensoren lösen, dabei kann ich gerne helfen
- Messung zwar genau, allerdings nur tageweise möglich. "Kaffee kochen" kannst damit nicht messen



Zweite Möglichkeit:
Via HACS den Average-Sensor installieren und in der sensor.yaml konfigurieren. Der braucht einen definierten Zeitraum. Da lässt sich auch zb "die letzten zwei Stunden" konfigurieren. Ausgabe des Sensors ist ein Durchschnittswert in Watt/Stunde.

Pro:
- lässt sich mit bisschen Aufwand (siehe unten) hochgradig flexibel für solche Messungen benutzen.
Con:
- Etwas mehr Aufwand als Möglichkeit 1
- Der Zeitraum der Messung wird Out-of-the-Box hardcoded geschrieben, also nicht mit einem Klick änderbar. Ließe sich mit Helfen aber anpassen, siehe unten.
- "Kaffee kochen" zu messen nur mit Aufwand möglich



Dritte Möglichkeit:
Ich hab mir aus dem selben Antrieb wie du ein Art von Messung ausgedacht, die aus 3 Sensoren, zwei Automation und einer Textdatei besteht. Ich wollte damit Verbraucher messen können, die zb zu variablen Zeiten an und aus gehen, wie zb ein Fernseher oder die Kaffeemaschine. So weiß ich jetzt, was jedes Gerät im Haus pro Stunde verbraucht. Daher fragte ich, ob Watt/Stunde in deinem Sinne ist.

Pro:
- Erkennung wann ein Verbraucher angemacht wird und wieder aus geht. Für diese Zeit wird der Durchschnitt errechnet
- Ergebnisse werden sofort in eine Datei geschrieben inkl Angabe von wann bis wann.
- wird in deiner speziellen Situation mit dem WLAN jeden Abend (sobald WLAN aus) die Messung beenden und in die Datei schreiben
- du kannst alles mögliche damit messen, sogar "Kaffee kochen".
Con:
- einmalig etwas aufwändiger beim Einrichten. Allerdings wäre mein Aufwand, dir das Tutorial dafür zu schreiben, größer als dein Aufwand. Schließlich müsstest du einfach nur meine Automationen und Sensoren erstellen. Quasi Copy&Paste 😅




Jetzt liegts an dir, was du gerne hättest.
 
Die Tasmota halten den Wert
Heißt das, dass Tasmota maximal 3600 sec bzw. 60min lang die Daten lokal speichern kann und dann überschreibt bevor diese gesendet werden?
Dei Werte werden bis zum nächsten Senden zwischen-gespeichert, da bei dir der mqtt sicherlich auf 0 steht werden die Werte einmal gesendet (egal ob die bei HA ankommen) und gelöscht, da dein Intervall jetzt aufc10sec. steht bleiben auch nur diese 10sec. im Speicher.

Zu den Steckdosen wurde bereits einiges erwähnt... Hier möchte ich nur hinzufügen
Leistung der Wlan-Steckdosen beachten,
Meine Erfahrung hat gezeigt das ein Trockner auch gerne mal spitzen von über 2300Watt haben kann, die meisten Smarten-Steckdosen schalten hier ab, was zur Folge hat das auch der Trockner nicht mehr weiter trocknet.
An den Haupt-Stromfressern also die für den Täglichen Gebrauch läßt sich meist sowieso nichts ändern.
Bei einer Gefriertruhe z.B. 10 Jahre alt steht auf dem Typen Schild Verbrauch pro Jahr 173 kWh
Bei einer neuer steht bei A+++ steht drauf 152 kWh (verglichen bei 400L Gefriertruhe)
Das entspricht ca. 10€ pro Jahr bei Anschaffungskosten von ca. 1200€ "sind ca. 100 Jahre bis zur amortisierung"
Ich bin auch gerne bereit einzusparen wo möglich aber es muss Sinnig sein.
 
Erstmal vielen Dank für die rege Hilfe.



Zu den Antworten:

@the other

Da die meisten Verbraucher bis 23 Uhr durch sind, ist der 24/7 Betrieb nicht nötig. Der Kühlschrank ist neu und beim Rest sollte ich erstmal so hinkommen. Nur für einen Pi einen weiteren oder größeren Switch laufen zu lassen halte ich aktuell nicht für sinnvoll.

An die Dosen komme ich. Sonst könnte ich ja keine Zwischenstecker stecken. Aber diese sind halt z.B. hinter der Sockelleiste unter den Küchenschränken. Da passt die Adapterdose aber kein klassisches Messgerät. Ich krieche jetzt nicht jedes Mal auf allen vieren am Boden rum um vom Display einen Wert abzulesen.



@alexamend

Danke für den Hinweis mit der Peak Angabe. Die Athom plug v2 werden mit verschiedenen Werten beworben.

Current:16A(Max) - Power rating:3680W



Bzw.

Strom: 16A(Max) - Power bewertung: 2200W



Das ist natürlich eine starke Diskrepanz. Ich hoffe mal der Hersteller gibt mir eine Antwort auf meine Nachfrage.



Eine Schmorbrand möchte ich natürlich nicht riskieren.



Einiges unserer weißen Ware ist schon 10+ Jahre alt, insofern ist ggf. ein Austausch sinnvoll.

Das würde ich dann ja sehen.

Die Herstellerangaben haben bei unserem Einhell Kühlschrank z.B. auch überhaupt nicht mehr gestimmt. Offiziell 248kwh, gemessen & kumuliert knapp 432kwh. Deswegen ist der schon rausgeflogen. Der neue LG ist bei ~137kwh und doppelt so groß.



@IvoryBalboa90

Super Auswahl. Danke

Realistisch Helfen würde mir wohl Nummer 3. Da ich, wenn ich es richtig verstanden habe, hier genau sehe, wenn ich z.B. den Geschirrspüler gestartet und nachher wieder gestoppt habe, wieviel kwh er verbraucht hat. Das ganze dann zum Tagesverbrauch bzw. Monatsverbrauch kumuliert.

Der Standby Verbrauch wäre mir jetzt hier nur bedingt wichtig, der könnte auch rausgerechnet werden. Viele Geräte im Haushalt haben eh schon einen Hardware Power Schalter.

Für mich stellt sich ja gerade hier die Frage der Reproduzierbarkeit. Daher das alte Gerät ist ja nur vergleichbar, wenn ich die aktive Verbrauchseinheit realistisch auf den Monat hochgerechnet (z.B. Waschmaschine 1x tgl. an, eine Wascheinheit verbraucht X kwh mal 30/31 Tage) mit denen der Hersteller (die neuen Werte in den doofen vorgeschriebenen Eco Modis helfen da nicht wirklich) vergleichen kann.





-----------



Zu 4 - Das hat sich gelöst. Die Uhrzeit stimmt jetzt nach nochmaligem Flashen.

Ich muss die Steckdosen allerdings nochmals kalibrieren. 250V habe ich sicherlich nicht an der Dose

anliegen.


------------------

Noch eine weitere Frage:

Aktuell habe ich das H-A auf dem Pi und einer SD Karte installiert.

Im Netz liest man aber durchgehend, dass man es auf SDD bzw. USB laufen lassen sollte.

Daher habe ich meinem Sohn einen zweiten Pi 3B (Ohne +) auch noch gemopst und versucht das OS dort auf die SSD zu installieren. Leider nur mit bescheidenem Erfolg.

Hardware:

SSD ist eine alte 60 GB Verbatim; USB3.0 SSD Adapter ist von Ugreen (Power via USB Kabel nicht extern)

In der Config des Rasberry Pi wurde geändert:

program_usb_timeout=1

program_usb_boot_mode=1

max_usb_current=1

vcgencmd otp_dump | grep 17:
17:3020000a - OK

bootmode ist aktiv – USB, dann SD

Bios Firmware müsste aktuell sein, da ich das aktuelles Raspian installiert und upgedatet habe.

--> Ich kann jedoch nicht ins H.A OS booten.

Da ich jedoch problemlos rasbian oder OpenHab von der SSD starten kann liegt das Problem wohl im HASSOS.

Laut Recherche soll H-A seit HASSOS 3.4 den USB Boot unterstützen.
https://github.com/home-assistant/operating-system/releases/tag/3.4

SSD und Adapter werden ja in den anderen OS sauber erkannt und ich kann davon Booten nur in H-A nicht.

Ich habe jetzt pro Versionsprung (5,6,7,8,9) jeweils eine RPI3 32 & 64 Bit Version getestet. Keine startet richtig durch. Alle bleiben beim der fehlendem Bootfile hängen und scannen dann das Netzwerk.

IMG_20221215_153211.jpg

Hat jemand noch eine Idee wie ich das lösen kann?

Danke
 
Realistisch Helfen würde mir wohl Nummer 3. Da ich, wenn ich es richtig verstanden habe, hier genau sehe, wenn ich z.B. den Geschirrspüler gestartet und nachher wieder gestoppt habe, wieviel kwh er verbraucht hat. Das ganze dann zum Tagesverbrauch bzw. Monatsverbrauch kumuliert.
Richtig, "Messzeitraum" hab ich mir damit auch anzeigen lassen. Und die Messung startete automatisch, sobald der Verbraucher mehr als 1 Watt gezogen hat und endete bei unter 1 Watt. Am Ende wurde dann beispielsweise das hier in eine Datei geschrieben:
Code:
103.85 Watt von 2022-05-23 19:55:32 bis 2022-05-23 22:01:09
(Durchschnittlich 103.85 Watt von x bis y)


Im Netz liest man aber durchgehend, dass man es auf SDD bzw. USB laufen lassen sollte.
Ja und Nein. Die SD-Karten mögen viele Schreibzugriffe nicht und geben dann verhältnismäßig zügig den Geist auf.
Wenn du langfristig HA für irgendwas nutzen willst, macht eine SSD Sinn. Du kannst aber trotzdem mit SD-Karte anfangen, die wird auch einige Monate ohne Probleme funktionieren. Auf SSD wechseln kann man später immernoch.
 
Richtig, "Messzeitraum" hab ich mir damit auch anzeigen lassen. Und die Messung startete automatisch, sobald der Verbraucher mehr als 1 Watt gezogen hat und endete bei unter 1 Watt. Am Ende wurde dann beispielsweise das hier in eine Datei geschrieben:
Code:
103.85 Watt von 2022-05-23 19:55:32 bis 2022-05-23 22:01:09
(Durchschnittlich 103.85 Watt von x bis y)



Ja und Nein. Die SD-Karten mögen viele Schreibzugriffe nicht und geben dann verhältnismäßig zügig den Geist auf.
Wenn du langfristig HA für irgendwas nutzen willst, macht eine SSD Sinn. Du kannst aber trotzdem mit SD-Karte anfangen, die wird auch einige Monate ohne Probleme funktionieren. Auf SSD wechseln kann man später immernoch.

Da wir eine Menge Verbraucher im Haushalt und der Werkstatt haben wird das H-A, wenn es ordentlich läuft, wohl lange laufen. Insofern war es auch die Überlegung mit der Datensicherheit.

Deswegen hatte ich extra den 2ten Pi genommen, damit ich beim Hauptsystem nicht von vorne beginnen muss. Die Backupfunktion scheint ja ganz zielführend beim Umzug zu sein.
 
Hallo @IvoryBalboa90 ich wäre soweit und würde mich freuen wenn Du mich bzgl. Anleitung 3 leiten könntest.
Welche Plugins benötige ich den alles in Vorbereitung und sollte ich schon Installieren? HACS; File Editor; MQTT; Adguard & SSH+Terminal habe ich schon erledigt.

Danke
 
Das reicht für den Anfang schon fast. Da du dich ja für Durchschnittsverbräuche entschieden hast, brauchst noch den hier:
Average Sensor

Da du mehrere Plugs benutzen willst, bekenne ich mal ein paar Sachen so, dass du sie duplizieren kannst. Zb Messung1 oder Plug2.

1: die Helfer!

Einstellungen -> Geräte -> Helfer -> Helfer erstellen -> Datum/Uhrzeit
Den erstellst du zwei mal mit der Einstellung "Datum und Uhrzeit". Einen nennst du "Messung1 Start" und einen entsprechend "Messung1 Ende".
Diese beiden Sensoren definieren den Anfang und das Ende deiner Messung. Das passisert entweder via Automation (siehe unten) oder nach Bedarf auch händisch.

Den File Editor öffnen und eine leere Datei mit dem Namen "messungen1" erstellen. Darin werden nachher deine Durchschnittswerte gespeichert.

Im File Editor die configuration.yaml öffnen und folgendes einfügen:
YAML:
notify:
  - name: messungen1
    platform: file
    filename: messungen1



2: der Durchschnitt!

Im File Editor die configuration.yaml öffnen und folgendes am Ende copy&paste:
YAML:
##### Messung1 #####
sensor:
  platform: average
  name: 'Messung1'
  entities:
    - sensor.plug1
  start: "{{ state_attr('input_datetime.messung1_start', 'timestamp') }}"
  end: "{{ state_attr('input_datetime.messung1_ende', 'timestamp') }}"
Achtung! Ich hab da sensor.plug1 eingetragen. Den änderst du bitte zu dem Sensor (der wir Watt ausgibt) von einem deiner Zwischenstecker.
Speichern und in den Entwicklerwerkzeugen einmal die Konfiguration prüfen. Wenn dort ein Fehler kommt, bitte hier melden und erstmal nicht weiter machen. Kommt kein Fehler, dann HA einmal neu starten.
Jetzt ist der Sensor erstellt, der sich aus den Helfern aus Schritt 1 den Start- und Endzeitpunkt holt und in diesem Zeitraum aus den "Watts" von deinem Zwischenstecker einen Durchschnitt ermittelt.



3: die Automationen!

Neue (leere) Automation erstellen, oben rechts die drei Punkte, "als YAML bearbeiten" und copy&paste:
YAML:
alias: "Messung1: Start"
description: ""
trigger:
  - platform: numeric_state
    entity_id: sensor.plug1
    above: 1.5
condition: []
action:
  - service: input_datetime.set_datetime
    data:
      timestamp: "{{ now().timestamp()  }}"
    target:
      entity_id: input_datetime.messung1_start
  - service: input_datetime.set_datetime
    data:
      time: "00:00:00"
      date: "2999-01-01"
    target:
      entity_id: input_datetime.messung1_ende
  - service: automation.turn_on
    data: {}
    target:
      entity_id: automation.messung1_ende
  - service: automation.turn_off
    data:
      stop_actions: false
    target:
      entity_id: automation.messung1_start
mode: single
Achtung! Da findest du den sensor.plug1 wieder. Den bitte wie in Schritt 2 entsprechend benennen.

Das selbe nochmal mit der zweiten Automation. Also copy&paste und den Zwischenstecker richtig betiteln:
YAML:
alias: "Messung1: Ende"
description: ""
trigger:
  - platform: numeric_state
    entity_id: sensor.plug1
    below: 1.5
condition: []
action:
  - service: input_datetime.set_datetime
    data:
      timestamp: "{{ now().timestamp() - 240 }}"
    target:
      entity_id: input_datetime.messung1_ende
  - service: notify.messungen1
    data:
      message: >-
        {{ states('sensor.messung1') }} Watt von {{
        states('input_datetime.messung1_start') }} bis {{
        states('input_datetime.messung1_ende') }}
  - service: automation.turn_on
    data: {}
    target:
      entity_id: automation.messung1_start
  - service: automation.turn_off
    data:
      stop_actions: false
    target:
      entity_id: automation.messung1_ende
mode: single

Vorbereitung fertig!

Was passiert nun?
Wenn dein Zwischenstecker über 1.5 Watt meldet (kannst du in den beiden Automation auch nach belieben ändern, zb auf 0.5 wenn du möchtest), dann schreibt die erste Automation die aktuelle Zeit (zb sobald dein WLAN morgens angeht) in den Helfer (Start) aus Schritt 1. Der zweite Helfer (Ende) wird auf das Jahr 2999 gesetzt.
Nun sammelt der AverageSensor fröhlich Werte, bis dein Zwischenstecker weniger als 1.5 Watt meldet (kann wie gesagt angepasst werden). Sobald das passiert, schreibt die zweite Automation das tatsächliche Ende der Messung in den zweiten Helfer (Ende) und notiert den errechneten Durchschnitt in die erstellte Datei. Mit dazu wird Anfang und Ende der Messung geschrieben.

Da das ganze auf Schwellwerte (1.5 Watt) deines Zwischensteckers reagiert, lässt sich damit auch eine Tasse Kaffee oder das Toasten eines Toastes messen, wenn man denn möchte.

Die Datei mit den Messungen kannst du im File Editor öffnen und dir deine Ergebnisse angucken.
Wenn du den ganzen Kram für einen zweiten Zwischenstecker anlegen willst, dann alle Schritte nochmal machen und überall, wo ich eine 1 reingemogelt habe (zb messungen1) entsprechend zur 2 machen.


Ich hoffe ich hab jetzt nichts vergessen 😅
 
Zuletzt bearbeitet:
Für Bonuspunkte:

Wenn du Beispielsweise paar Tage lang den Kühlschrank gemessen hast und im Mittel zb auf 40 Watt kommst, kannst du dir das im Energy-Dashboard als laufenden Verbraucher eintragen.

1: powercalc!
Installier dir powercalc und les da bisschen durch die Doku. Wenn wir jetzt beim Kühlschrank mit 40 Watt als Beispiel bleiben, könntest du in der configuration.yaml folgendes eintragen:

YAML:
powercalc:
  create_energy_sensors: true
  power_sensor_naming: "watt {}"
  energy_sensor_naming: "kWh {}"
##### powercalc #####   
sensor:     
  platform: powercalc
  entities:
      - name: "Kühlschrank"
        daily_fixed_energy:
          value: 40
          unit_of_measurement: W
          on_time: 24:00:00
          update_frequency: 300

Der Sensor simuliert einen Verbraucher mit 40 Watt, der 24 Stunden am Tag läuft und "Kühlschrank" heißt.
(Wenn du das einträgst, wie oben beschrieben Konfiguration prüfen und dann erst neu starten).
Nach dem Neustart hast du eine Entität, die sensor.kwh_kuhlschrank heißt und im Energy-Dashboard eingefügt werden kann.
 
Erster Teil hat problemlos geklappt. Die Messungen1 File bleibt aber noch leer. Fehlermeldungen kamen bei der Überprüfung keine.
Ich schecke das morgen nochmal.

Danke schon mal.
 
Mir fällt grad ein, du bräuchtest noch einen zweiten Trigger in der "Messung Ende" Automation. Zumindest wenn du möchtest, dass jeden Abend wenn dein WLAN ausgeht die Messung beendet und ins File geschrieben wird.

YAML:
platform: state
entity_id:
  - sensor.plug1
to: unavailable
 

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