Welche USB-Sticks bzw. welche Alternativen für mittelfristige Archivierung

Schotti

New member
Hallo,


ergänzend zu meinem zukünftigen NAS, zu dem passende Threads noch folgen werden, möchte ich wichtige Dateien zusätzlich dezentral auf einzelnen Datenträgern speichern. Zum Beispiel habe ich für die Geburt meiner Kinder jeweils eine Erinnerungsbox angelegt. Darin befinden sich Dinge wie ihre ersten Bodys, kleine Schuhe, Tageszeitungen aus dem jeweiligen Tag, aber auch ein USB-Stick mit privaten Videobotschaften oder einer Aufnahme der Tagesschau vom Tag ihrer Geburt.

Außerdem habe ich einen weiteren USB-Stick mit den allerwichtigsten Dateien, die ich bereits dutzende Male gesichert habe. Dazu gehören zum Beispiel alte digitalisierte Familienfotos sowie digitale Kopien wichtiger Dokumente.

Für eine langfristige Archivierung von Familienerinnerungen plane ich später die Anschaffung von M-Discs. Bis dahin brauche ich jedoch eine Zwischenlösung. Zusätzlich benötige ich auch eine kleinere und vor allem wiederbeschreibbare Lösung. Der USB-Stick mit den wichtigsten Notfalldateien begleitet mich regelmäßig, daher muss ich ihn gelegentlich aktualisieren und neue Dateien hinzufügen. Gleichzeitig sollte der Datenträger deutlich kompakter sein als eine DVD.

Daher stellt sich für mich die Frage, welche Datenträger sich dafür am besten eignen. Besonders bei USB-Sticks interessiert mich, welche Formatierung und welche Produkte empfehlenswert sind, wenn eine möglichst lange Haltbarkeit wichtig ist. Beim Einlesen in das Thema bin ich unter anderem darauf gestoßen, dass Faktoren wie gleichzeitige Schreib- und Leseprozesse eine Rolle spielen können. Insgesamt kenne ich mich mit diesem Thema aber noch nicht besonders gut aus. Außerdem weiß ich nicht, ob zum Beispiel eine SD-Karte oder sogar eine kleine SSD langfristig die bessere Wahl wäre.

Deshalb würde ich gerne wissen, ob ich in die Erinnerungsboxen meiner Kinder eher eine DVD, einen USB-Stick, eine SD-Karte, eine SSD oder einen anderen Datenträger legen sollte. Ebenso interessiert mich, welche Lösung sich am besten für einen regelmäßig aktualisierten Notfall-Datenträger eignet.
 
Ich habe ne selbstgehostete Nextcloud. Und was auf die USB-Sticks soll, ist da auch gesichert. Dennoch will ich zusätzlich auch ne Offline-Sicherung haben, die ich jederzeit für den Notfall griffbereit habe. Daher beantwortet das nicht meine Frage.
 
.... die ich jederzeit für den Notfall griffbereit habe. Daher beantwortet das nicht meine Frage.
Doch.
Wenn im Notfall die Daten weg sind, ist das kein geeignetes Speichermedium. Von meinen vor 10 Jahren selbst gebrannten DVDs kann ich viele schon nicht mehr lesen. Es wird schon langsam schwer Lesegeräte dafür zu bekommen.
Wie ist es mit Dateiformaten?
Welche wird es in 10 Jahren noch geben?
Was definitiv noch lesbar ist, sind Papierfotos, auch nach 80 Jahren.
Lass für deine Kinder regelmäßig ein Fotobuch drucken und du bist auf der sicheren Seite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Bei allen anderen physischen Datenträgern droht Datenverlust ab 10 Jahre aufwärts.
->
plane ich später die Anschaffung von M-Discs

Was das hier angeht...
Dennoch will ich zusätzlich auch ne Offline-Sicherung haben, die ich jederzeit für den Notfall griffbereit habe.
Es unterliegt alles einem gewissen Verschleissgrad. Mit mechanischen Dingen (z.B. Festplatten) kann man Glück, oder eben auch Pech haben. CD/DVD ist halt auch so eine Sache für sich (Qualität der Datenträger an sich, Schutz vor Licht, etc.). Bei Flashzellen ist es eher so, dass diese nach einer gewissen Weile die Daten einfach verlieren, somit sind z.B. SSDs auch nicht als längerfristiges Backupmedium geeignet.

Wenn es einfach gehalten sein soll, würde ich vermutlich zu einer externen USB-HDD greifen. Davon allerdings 2 und nicht vom selben Hersteller und erst recht nicht das gleiche Modell. Dann die Daten jeweils darauf sichern und in regelmässigen Abständen die Backupstände erneuern und die Festplatten ggf. auch mal auf Funktionalität testen.
 
Moinsen,
ich habe die Daten (also die wirklich wichtigen wie zb Area51 Dokumente, Familienfotos, Rechnungen, usw ;)) zentral auf dem NAS. Dazu eine identische Version am PC. Dazu kommen monatliche Syncs sowie backups auf alternierende externe hdds und ssd. Somit ist das unvorteilhafte Strandfoto von mir aktuell auf...kurz nachdenken...5 verschieden Platten. Reicht mir so aus. Ach, und auf dem 2. alten NAS auch nochmal.

Wenn du gerade eh in das NAS Thema einsteigst...da kannst du ja mal das aktuelle buzzword ZFS und ECC RAM mitrecherchieren. Gerade bzgl Integrität der Daten sollte das zumindest mal kurz ausgesprochen werden.
Hier sind die beiden NAS ein 2-bay und ein 4-bay (aber auch nur mit 2 Platten) von synology. BTRFS als Dateisystem und ECC RAM.
Sollte die Speicher/Chip/RAM Krise irgendwann mal wieder zu Ende sein, dann steht hier auch mal ein neues NAS an, dann aber (Stand heute) im Selbstbau und TrueNAS als OS...aber erst mal abwarten, wie sich das alles entwickelt.
 
Ich glaube generell hätte ich betonen, sollen, dass es eben nicht um ne Hauptsicherung geht, sondern um zusätzliche sicherungen, die möglichst portabel sein sollen. Das heißt meine Frage ist eher, was ist von portablen und kleinen Lösungen die beste. Also was ist der beste USB-Stick dafür oder so.
Was definitiv noch lesbar ist, sind Papierfotos, auch nach 80 Jahren.
Lass für deine Kinder regelmäßig ein Fotobuch drucken und du bist auf der sicheren Seite.
Auch das ist in 80 Jahren bei weitem nicht immer bedenkenlos lesbar. Das kommt auch auf die Wahl des aPapiers, des Drucks (Laser, Tinte...) und die Lagerungsbedingung an. Aber das so am Rande. Darüber hinaus habe ich das dennoch. Sowohl alte historische Dokumente und Fotos, die ich selbst von Vorfahren bekommen habe sind alle in Dokumentenechten Boxen bei guter Temperatur an guter Stelle zentral verwahrt. Und wir machen auch regelmäßig selbst Fotoalben, da man diese auch eher mal wirklich anschaut, was man bei der Masse an digitalen Fotos seltener macht. Aber es geht hier nicht um ein entweder oder, denn am besten ist eben beides. Digital weil es flexibler ist und man mehr Masse auf Fläche sichern kann und zusätzlich physische Kopien.
Wenn es einfach gehalten sein soll, würde ich vermutlich zu einer externen USB-HDD greifen. Davon allerdings 2 und nicht vom selben Hersteller und erst recht nicht das gleiche Modell. Dann die Daten jeweils darauf sichern und in regelmässigen Abständen die Backupstände erneuern und die Festplatten ggf. auch mal auf Funktionalität testen.
Auch hier geht es ja wie gesagt, um ne zusätzliche Sicherung. USB-Stick oder SD-Karte sind einfach handlicher und daher noch flexibler am Mann. Ist HDD so viel besser, dass ich dennoch das verwenden sollte oder reicht bei ner zusätzlichen Sicherung dann auch der USB-Stick?
Wenn du gerade eh in das NAS Thema einsteigst...da kannst du ja mal das aktuelle buzzword ZFS und ECC RAM mitrecherchieren. Gerade bzgl Integrität der Daten sollte das zumindest mal kurz ausgesprochen werden.
Hier sind die beiden NAS ein 2-bay und ein 4-bay (aber auch nur mit 2 Platten) von synology. BTRFS als Dateisystem und ECC RAM.
Sollte die Speicher/Chip/RAM Krise irgendwann mal wieder zu Ende sein, dann steht hier auch mal ein neues NAS an, dann aber (Stand heute) im Selbstbau und TrueNAS als OS...aber erst mal abwarten, wie sich das alles entwickelt.
Werde ich bei der NAS-Anschaffung dann machen. Vielen Dank.
 

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