Was ist der Unterschied bei WireguardVPN Fritzbox zwischen unterschiedlichen Internet-Abietern

MichaelPAM

New member
Hallo zusammen,
ich hatte bisher 1&1 DSL und hatte in meiner Fritzbox 5690 PRO Wireguard VPN eingerichtet. Ich habe ebenso eine Domain bei Strato, die ich als DynDNS eingerichtet habe. Bei 1&1 damals auch verlangt, dass ich kein DS-Lite möchte. Wireguard VPN lief auch immer problemlos.

Seit neuestem habe ich Glasfaseranschluss über TNG. In der Fritzbox wird meine Domain bei Strato auch entsprechend aktualisiert mit der ipv6. Eingestellt ist:
Geprüft habe ich es mit: nslookup -type=AAAA meineStratoDomain 1.1.1.1

Wireguard löst aber irgendwie die IP nicht auf, weswegen ich nun auf die DynDNS von Fritzbox ausgewichen bin. Worin unterscheide sich das ganze, dass DynDNS von Fritzbox funktioniert, aber die Domain von Strato nicht?
 
Hi,

wie sieht es denn aus, wenn Du die Namensauflösung Deiner Domain und die MyFritz-Adresse vergleichst? Mach das mal ohne die AAAA-Angabe, einfach nur:

nslookup host.myfritz.net
nslookup domain.tld

Ausweichen kann man machen, kannst aber auch bei Strato einfach einen CNAME-Record setzen, welcher dann auf die MyFritz-Adresse zeigt.
 
Mach das mal ohne die AAAA-Angabe, einfach nur:
bei nslookup host.myfrist.net kommt

Server: fritz.box
Adress: 192.168.10.1
Name: host.myfrist.net
Adress: ipv6, die auch in meiner Fritzbox eingetragen ist

bei nslookup domain.tld kommt

Nicht autorisierende Antwort
Name: domain.tld
Adresses: ipv6, die auch in meiner Fritzbox eingetragen ist (identisch wie oben)
Dann noch eine ipv4 mit 100.70.xx.xx, die nicht identisch ist, mit der in der Fritzbox (bis auf die 100.70.xx)

kannst aber auch bei Strato einfach einen CNAME-Record setzen
Ja, das wäre die alternative.
 
Das ist eh keine "gültige IPv4"-Adresse, daher kann hier keine Verbindung erfolgen, selbst wenn die DNS-Auflösung funktioniert.
Herzlichen Glückwunsch, Du bist von einem DualStack-Anschluss auf einen DS-Lite umgestiegen.
Damit ist der Eintrag für Deine eigene Domain "schlicht falsch"... weil sie suggeriert, dass eine IPv4-Verbindung möglich wäre.
Der Eintrag von Fritz sagt klar... hier ist "IPv6 only".
 
Herzlichen Glückwunsch, Du bist von einem DualStack-Anschluss auf einen DS-Lite umgestiegen.
Ja, da hatte ich kein Einfluss, da wir auf Glasfaser umgestiegen sind. (Gut, ich hätte auf Glasfaser verzichten können).

Der Eintrag von Fritz sagt klar... hier ist "IPv6 only".
Ja, mit der myfritz DynDNS funktioniert das ja nun wieder. (also mit IPv6 only). würde das mit der domain.tld auch nicht so identisch funktionieren? d.h., die ipv4 müsste ignoriert werden.

Und, was für Nachteile hätte nur ipv6 only (unabhängig von wireguard)
 
d.h., die ipv4 müsste ignoriert werden.
Nicht, wenn Dein Client nur eine IPv4-Adresse hat. Generell wäre es aber empfehlenswert, wenn die IPv4 nicht mehr auftaucht. Solltest Du den Eintrag bzgl. der Strato-DynDNS-URL nachträglich auf IPv6-only verändert haben, ist der IPv4-Record trotzdem gesetzt. Sollte sich aber bei Strato manuell löschen lassen.

Und, was für Nachteile hätte nur ipv6 only (unabhängig von wireguard)
Siehe oben - hat Dein Client nur eine IPv4-Adresse, wirst Du keine Verbindung bekommen. Wobei ich hier noch etwas abgrenzen würde, aus welchen Konstellationen heraus Du einen VPN-Tunnel aufbauen willst. Ist es primär das Handy und Dein Anbieter liefert Dir IPv6, sollte alles funktionieren. Bist Du allerdings z.B. in einem Hotel-WLAN und Dein Client bekommt lediglich eine IPv4-Adresse, sieht es wiederum nicht so gut aus.
 
Wenn man keine (gültige) IPv4-Adresse hat, dann sollte man im DNS auch keinen A-Record setzen. Das kann durchaus das ein oder andere Systeme zusätzlich verwirren.

Und wie @blurrrr schon sagte, ist das einfachste Fritz das DynDNS machen zulassen. Dann suchst Du Dir bei Fritz noch einen hübschen Namen für das DynDNS aus. Und zu guter letzt setz Du bei Deiner Domäne einen CNAME auf die FQDN der Fritz DynDNS.

Der große Vorteil des Fritz DynDNS ist, dass es Dir auch dynamische Namen z.B. für Hosts hinter Deinem Router erzeugt.
 
obei ich hier noch etwas abgrenzen würde, aus welchen Konstellationen heraus Du einen VPN-Tunnel aufbauen willst. Ist es primär das Handy und Dein Anbieter liefert Dir IPv6, sollte alles funktionieren.
Ich baue sowohl VPN von meinem Handy (Android, SIM24), als auch mit meinem Surface Pro (Windows) auf. Auch gerne mal im Ausland. Bisher hatte ich da noch nie Probleme mit 1&1. Mit TNG habe ich jetzt mit meinem Handy und über myfritz probiert. Ging auch. Am Surface dann eben Testweise über Hotspot des Handys.
 

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