Recht auf "schnelles" Internet

rednag

Active member
Bin bei heise gerade über den Artikel gestolpert.

https://www.heise.de/news/Recht-auf...er-setzt-mindestens-10-Mbit-s-an-6614934.html

Darin steht unter anderem:

Ihr Entwurf vom März sieht eine Downloadrate von mindestens 10 MBit/s, eine Upload-Geschwindigkeit von mindestens 1,3 MBit/s und eine Latenz von maximal 150 Millisekunden vor.

Was soll man mit so einer wahnsinnigen Bandbreite anfangen?
Ist ja der absolute Hohn. Über Bayern lacht die Sonne. Über Deutschl äh Neuland die ganze Welt.
 

Barungar

Active member
Wie jetzt 10 MBit/s? Ich dachte, ich könnte jetzt meinen 10 GBit/s Internet-Anschluss als mein Bürgerrecht bei meinem Provider einklagen?! :ROFLMAO:
Passende Firewall hätte ich schon.
 

dolbyman

Member
Naja .. da bin ich ganz glücklich mit meinem Tarif (+ TV dann kommts bei mir dann auf ~$200 im Monat)

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Aber ohne Mist, ich würde auch lieber aufm Land wohnen mit ner ollen DSL 10mbit Leitung, aber könnte mir ein Haus leisten (hier in der Stadt sind wir jetzt bei +/- 3 Millionen angekommen für was brauchbares mit 3 Schlafzimmern).

Wenn das so weitergeht kann ich meine 2 Zimmer Bude in 5 jahren für 1.2 Millionen verkaufen... da wird sich irgendwo auf der Welt was nettes für finden.
 
Zuletzt bearbeitet:

tiermutter

Well-known member
Das sieht man mal wieder was Deutschland für ein Technik-Witz ist, aber wen wundert es, wenn das dumme Volk sogar für HD TV extra Kohle bezahlt. Immerhin stehen wir was Immobilienpreise angeht wohl noch etwas besser da als die Kanadier, dafür bekommen die ihren Strom aber auch fast geschenkt ;)

Naja aber es steht ja auch im Artikel... Das ist nur ein Anfangswert der jährlich überprüft wird und den zeitgemäßen Anforderungen angepasst wird sodass wir schon in ein paar Jahren bei 20/2,5 Mbits liegen werden :D
Für mich ist das mal wieder einfach nur Augenwischerei und da wird irgendein Bullshit festgelegt um das dumme Volk irgendwie zu besänftigen. Denn würde da eine ordentliche und brauchbare Bandbreite angegeben sein, so müsste den Ausbau auch jemand anders als der Verbraucher bezahlen. Da fallen mir allein hier im Ort mindestens 4 Standorte ein, für deren Anbindung per Kabel jeweils über 2km Leitungsnetz ausgebaut werden müssen... Für eine monatliche Gebühr von 30 bis 40€ ist das aber nicht drin. LTE und 5G gibt es ja auch, daher kommt dann bestimmt auch die hoch angesetzte Latenz... Und schon ist Ruhe im Karton und wir können uns damit preisen, dass 99% aller Standorte im Technikwunder Deutschland mit schnellem Internet ausgestattet sind.
 

Barungar

Active member
Ich könnte nun in die politisch-historische Kiste greifen... das wir so eine scheiße Infrastruktur in Deutschland haben trägt die Handschrift meiner Lieblingspartei - der CDU. Die damalige Deutsche Bundespost wollte in den 1980er flächenddeckend den Glasfaserausbau in Deutschland priorisieren und umsetzen. Der Plan war bis 1990 flächenddeckend im ganzen Bundesgebiet in jedes einzelne Haus Glasfaserkabel zu legen. Das wurde auf Befehl eines gewissen Dr. Helmut Kohl verworfen, weil "sowas niemand braucht und Geldverschwendung ist".
 

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