Qnap veröffentlicht NAS-Updates

rednag

Well-known member
Aus gegebenen Anlaß, da hier einige User doch eine QNAP haben.

https://www.heise.de/news/Qnap-vero...aus-Sicherheitsgruenden-eine-App-6272271.html

Wieder QNAP, und wieder die tolle Multimedia Console welche man nicht deinstallieren kann.

Da ein Sicherheitsupdate noch nicht verfügbar ist, haben die Entwickler eine App temporär entfernt.

Auch ein interessantes Vorgehen....
Aber wo man reihenweise Firmware-Updates "verschwinden" lässt kann man auch nichts anderes erwarten.
 

tiermutter

Well-known member
Aaaaalso...
Das MMC Ding ist afaik doch längst fixed?
Zumindest unter QTS 5 kann man sie auch deinstallieren.

Roon ist schon lange aus dem Appcenter raus, weil QNAP das selbst nicht entwickelt und der Entwickler Probleme hatte das (für QNAP NAS) zu fixen. Keine Ahnung ob die App wieder verfügbar war in der Zwischenzeit, QNAP hat mit der App aber nix am Hut und das einzig richtige, indem die App "gesperrt" wird.

Ansonsten kann ich Dir nur beipflichten, dass QNAP bei Einigem wirklich Mist ist, aber so heavy ist es auch nicht immer ;)😘
 

Mavalok2

Well-known member
Business as usual. Die MMC und Photostation waren immer schon ein wandelndes Sicherheitsproblem. Deshalb diese nicht offen ins Internet stellen oder besser erst gar nicht installieren und verwenden. Wenn auf den älteren QTS Versionen deinstallieren noch nicht geht zumindest deaktivieren.

Apps wegen Sicherheitsproblemen aus dem Store entfernen hat nicht QNAP erfunden. ;)
 

rednag

Well-known member
Ich hasse so ein Vorgehen generell wenn was einfach so ohne Rückmeldung verschwindet.
Seien es Apps oder Firmware-Updates von QTS. Damit kein falscher Eindruck entsteht: Das würde ich Synology oder Asustor genauso ankreiden.
Transparenz ist vermutlich in Taiwan oder wo die das Spielzeug entwickeln ein Fremdwort.
Und langsam aber sicher muß sich QNAP die Frage stellen lassen was man von denen überhaupt noch ins WAN stellen darf.
Bei der Syno habe ich Mail,- Web,- als auch Datenbankserver am Start. Seit annähernd 7 Jahren ohne Probleme. Und hier habe ich auch ein gutes Gewissen.
QNAP,- bzw. QTS würde ich nicht so weit trauen wie ich die NAS werfen kann.
 

Mavalok2

Well-known member
QNAP,- bzw. QTS würde ich nicht so weit trauen wie ich die NAS werfen kann.
So weit? :D
Transparenz ist vermutlich in Taiwan oder wo die das Spielzeug entwickeln ein Fremdwort.
Bekanntes Problem von QNAP, aber nicht wirklich neu. Damit muss man eben leben. Weiß nicht, haben die "Wir machen keine Fehler"-Chefs. Hier würde ich nicht erwarten, dass sich in unmittelbarer Zeit etwas ändert wird.
Wenn Dich das immer wieder zur Weißglut treibt, kannst Du eben nur zu einer transparenteren Marke wechseln.
Wieder QNAP, und wieder die tolle Multimedia Console welche man nicht deinstallieren kann.
Des Hackers Liebling. :)
 

rednag

Well-known member

Keinen Millimeter weiter. :)

Die Geräte sind nicht per Se schlecht. Moderne Austattung, ausreichend Schnittstellen, Platz für Erweiterungen, umfangreiches Sortiment.
Aber die Qualität der Software/Apps oder generell QTS machen das leider nicht wett.
Hier besteht noch viel Verbesserungsbedarf. Und das auch in der Unternehmens,- Kommunikationsebene. Und über den Support hört man auch nicht unbedingt viel gutes.
Nur Du @Mavalok2 hat hier bisher keine Probleme gehabt.
 

Mavalok2

Well-known member
Ich lande auch immer beim englischsprachigen Support. Mache das Ticket immer 2-sprachig, Antwort kommt immer in Englisch. Dafür aber immer nach ca. einem Arbeitstag. Bis jetzt eigentlich immer gute Unterstützung von Seite des Support. OK, man gibt ja vorgängig an ob Firmen- oder Privatkunde. Dazu schicke ich grundsätzlich das Dumpfile oder auch noch Screenshots mit, genaue Beschreibung etc. Wenn dann ein Bug herauskommt kann der Support auch nichts für.
Probleme habe ich eigentlich immer mit den Firmen-NAS. :unsure: Die werden intensiver genutzt als meine privaten. Die privaten nutze ich eigentlich ausschließlich als Backup-Ziel oder Spielwiese.

Aber man muss sich eben aus eines immer bewusst sein:
NAS = Network Attached Storage
NAS ≠ Network Attached Server
NAS = Not a Server :D

Aber die Qualität der Software/Apps oder generell QTS machen das leider nicht wett.
Wenn man dies schon weiß, muss man eben entsprechend damit umzugehen wissen.
Ich weiß, wer nicht tagtäglich damit zu tun hat regt sich darüber extrem auf. Ich erlebe hier ganz andere Dinge. Und hier kostet ein Gerät oder ein Software ganz andere Summen.
 

rednag

Well-known member
Der Support sollte meines Erachtens nicht unterscheiden zwischen "Gewerblich" und "@Home".
Auch nicht den Wissensstand des Anwenders berücksichtigen.
Auch unerheblich ob jetzt die Kiste 500€ oder 5.000€ kostet.
So zumindest ist das meine Sichtweise.

NAS = Network Attached Storage

Ach, dachte immer NAS = Network Applikation Server.
Wieder ein Geheimnis gelüftet. ;)
 

Mavalok2

Well-known member
Der Support sollte meines Erachtens nicht unterscheiden...
Ich denke für den Support ist dies ein gravierender Unterschied, ober er es mit einem beruflichen Sysadmin oder einem unerfahren Home-User zu tun hat. Zweiteres bedeutet im Normalfall einen weit höheren Aufwand.
Auch ob Hobby oder Gewerbe ist doch noch ein Unterschied. Ein Tag mehr oder weniger Ausfall in der Firma kann richtig ins Geld gehen. Beim Hobby ist dies eher eine Unannehmlichkeit. Natürlich sollte man in der Firma gegen solche Ausfälle gerüstet sein. Sollte. Das Sollte kostet aber wieder Geld und das wächst bekanntlich nicht bei allen Firmen auf den Bäumen. :)
Ich für meinen Teil würde gewerbliche Kunden auf jeden Fall vorziehen. Würde ich bei meiner Firma auch so machen, also wenn ich denn eine hätte. Meine Sichtweise. ;)
 

blurrrr

Well-known member
Da ist sie wieder... die "Erwartungshaltung" der Privatkunden... Natürlich möchte die Person, welche grade den Fiat Panda gekauft hat, ganz genauso behandelt werden, wie die Person behandelt wird, welche grade einen Pagani Zonda gekauft hat - ist doch gar keine Frage, was man an Federn gelassen hat, Kunde ist Kunde und muss auch gleich behandelt werden! ☺️ Im Falle von Synology (sorry, kann bei QNAP nicht wirklich mitreden, daher das Beispiel vom anderen Lager 😇) würde es dann vermutlich so aussehen: 1x NAS (1xxj, 1-Bay) für 80€ geschossen (oder besser noch gebraucht bei Ebay), dazu eine HDD für 100€ und im Anschluss 50-100 Support-Stunden, weil Laien mitunter einfach überfordert sind und jedes mal wieder beim Support anrufen (oder einfach keine Anleitungen lesen)...😁 Würde es "nur" so laufen, würde sich das Business überhaupt nicht mehr lohnen... Gott sei Dank gibt es Foren wie dieses hier (und auch viele andere).
Ich erlebe hier ganz andere Dinge. Und hier kostet ein Gerät oder ein Software ganz andere Summen.
Das ist dann was man schlichtweg "Realität" nennt... Da leben die meisten Leute einfach noch in einer bunten Blase was die IT-Szenarien so angeht 😁 Hört man auch immer an jeder Ecke "Wie, war ein Microsoft-Update schuld? Kann garnicht sein, hatte ich ja sonst auch nie Probleme mit!" 🤣 Fakt ist halt: Leg viel Geld auf den Tisch (je mehr, desto besser) und erwarte bloss nicht (egal wieviel Geld Du hingelegt hast), dass etwas auch "vernünftig" (und dauerhaft) funktioniert. Heutzutage sind sowieso 90% Marketinggeseier und immer wieder versprechen irgendwelche Marketing-Leute den Kunden etwas, was untern Strich teilweise "so" garnicht laufen kann. Früher hätte man sowas einfach mit Fackeln und Forken aus dem Dorf gejagt, aber heutzutage dann doch eher...(traurigerweise) "Standard" 😂

Siehe Beispiel QNAP (davon will ich jetzt Synology auf gar keinen Fall ausnehmen)... Einmal Medien-Liebling, hagelt es gefühlt jeden 2. Tag irgendwelche "total bedrohlichen" Meldungen in allen News-Portalen... Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen: Gut, dass es zügig Updates gibt (auch wenn die QNAP-Fraktion da - so scheint mir - immer ein wenig Angst vor den Updates hat, sorry 😜), ist bei Synology auch "mal so, mal so". Kann man dann auch mal schön hier einsehen: https://www.synology.com/de-de/security/advisory ... ist halt nicht alles Gold was glänzt (in der heutigen Zeit gilt der Spruch umso mehr), aber wie sagt man so schön: "isso" und man "lebt damit"... zumindestens die, die öfter damit zu tun haben (aber bei den Privatpersonen werden es ja auch immer mehr) 😁
 

FSC830

Active member
Na ja, die Angst vor den Updates ist leider nicht ganz unbegründet, da gab es bereits (zu) viele Negativ Beispiel.
So z.B. das nach einem Update keine iSCSi Verbindung mehr hergestellt werden konnte (wobei das bei @home usern wahrscheinlich weniger auffällt), oder das Snapshots nicht mehr gingen, oder die Verschlüsselung nicht mehr funktionierte.
Also eher "Basis" Funktionen betroffen waren. Von den Apps will ich erst gar nicht anfangen, ein Backup, das nur Restore bis zu einer bestimmten VMDisk-Größe erlaubt, so das VMs nicht mehr wiederhergestellt werden können, das geht gar nicht. (n)

Und man glaube es kaum, nicht nur Laien sind manchmal offenbar unfähig (oder unwillig) in die Handbücher zu sehen.
Oder, was noch dreister ist, man spart sich lieber die Kosten für die Einrichtung und macht stattdessen einfach ein Ticket auf, der Support hat das dann ja zu richten...
Solche Anfragen, die eindeutig am fehlenden Wissen scheitern, werden regelmäßig mit Verweis auf die vorhandene Service Abteilung (die natürlich nicht für lau arbeitet) geschlossen. Ein technischer Support ist eigentlich für Störungen da, aber nicht für kostenlose Schulungen/Installationen.
Jedenfalls ist die Mehrheit der IT Hersteller, die ich kenne, so aufgestellt. Das der Support das in manchen Fällen "freizügig" handhabt und auch mal einen Stups in die richtige Richtung gibt, das erlebt man aber auch immer wieder.
Und auch die Ansprücher der Kunden sind manchmal weit daneben: Support Vertrag mit 5x8, next Business day, aber wenn am Wochenende was passiert sollen gleich ganze Heerscharen von Supporten und Technikern aufschlagen o_O. Der 24x7 Support mit 4h war eben teurer, aber das spielt ja dann keine Rolle :p.

Gruss
 

blurrrr

Well-known member
Also eher "Basis" Funktionen betroffen waren.
Grade sowas finde ich persönlich eigentlich am schlimmsten und ich nutz die Dinger eigentlich auch nur als Backup-Storage... (ausser privat, da läuft noch DNS und Surveillance mit) ☺️
Und auch die Ansprücher der Kunden sind manchmal weit daneben: Support Vertrag mit 5x8, next Business day, aber wenn am Wochenende was passiert sollen gleich ganze Heerscharen von Supporten und Technikern aufschlagen o_O. Der 24x7 Support mit 4h war eben teurer, aber das spielt ja dann keine Rolle :p.
Jo, Standard, ist hier auch so... für die "billigen" Klamotten heisst es "bis zu 2 Werktage Reaktionszeit". Anscheinend will auch niemand wirklich wissen, was genau das heisst, weil wenn irgendwas ist, ist es direkt total dramatisch, wenn man sich nicht innerhalb von einer Minute eine Lösung aus dem Ärmel schütteln kann (ggf. weil man erstmal nachschauen muss, was genau das eigentliche Problem ist) und so richtig unfreundlich wird es dann teils, wenn das System nicht wieder innerhalb von 5 Minuten läuft (weil z.B. ganz einfach ein Server/eine Serverkomponente bestellt werden muss). Natürlich hat man den "billigsten" Tarif überhaupt genommen.... Ich habe mal so einen "Kandidaten" gefragt, was er sich denn so vorstelle.... 24 Stunden Erreichbarkeit am Tag? Klaro! 7 Tage die Woche? Na aber sicher doch! "30 Minuten" Reaktionszeit? Natürlich! 4 Stunden "Lösungszeit"? Selbstredend!.... Jut, die Ansage von mindestens 10.000€/Monat (und das wäre noch echt "billig" gewesen) fand er dann nicht mehr so witzig...🤣 (wenn man allein das Personal bedenkt, passt das schon nicht mehr, dazu noch die Ersatzhardware welche man auf Lager haben muss (Lösungszeit!), und und und... Naja, halt auch Standard geworden heutzutage... Alles wollen, darf nur nix kosten, ist wie mit den NAS-Dingern heutzutage... muss alles können, muss alles einfach sein und auf Knopfdruck funktionieren (wenn nicht, ist es ein blödes Produkt!), aber zu teuer darf es halt auch nicht sein. Glaub mittlerweile eher, dass die Dinger so gut gehen, weil da jeder für "ein bisschen Kleingeld" zum "Admin" gemacht wird... Wirklich schlimm finde ich persönlich eher, dass soviele Firmen diesem Hype hinterher rennen, weil mit ein "bisschen basteln" (wie Zuhause) ist es in einer Firma halt nicht getan. Aber... was weiss ich schon und soll auch jede Person/Firma machen wie man grade lustig ist. Solange hinterher kein Mitleid erwartet wird... (wo wir grade bei "Mitleid" sind, ich verzichte an dieser Stelle auch einfach mal auf den obligatorischen Backup-Spruch) 😁

.... da simma wieder.... "Realität" und so... 🤣 Ich mag auch diesen ganzen "wir können alles"-Mist nicht. Lieber auf 1-2 Dinge fokussieren (z.B. wir machen "Storage" ("NAS" und so...)) und dann liefern wir halt dauerhaft funktionierendes ab... meist muss sowas ja garnicht groß was können... SMB/NFS/ISCSI, HA-Cluster (Ceph/GlusterFS/wasauchimmer) und fertig... Ich bin auch recht enttäuscht von TrueNAS. Die hatten sich immer fett "Storage" auf die Fahne geschrieben, rennen nun aber auch dem allgemeinen Trend hinterher mit "einmal alles bitte" (so wie alle anderen auch).

Ich seh das eigentlich relativ pragmatisch... je weniger "Zeugs" da ist, umso weniger muss man sich um anderes Zeugs kümmern und umso mehr Zeit hat man für das wichtige Zeug (jedenfalls von der Hersteller-Seite), aber sind wir doch mal ehrlich (und QNAP und Synology nehmen sich da beide nix - beide haben erstmal die Privatleute im Auge gehabt), wer kauft denn heutzutage bitte noch einen "einfachen" Storage, wenn man für das gleiche (oder ein wenig mehr) Geld auch sooooooviel mehr haben könnte? Auch wieder so eine "Realität"... aber: machste halt nix, et is wie et is... Muss man sich halt mit abfinden... Aber sicherlich auch irgendwo ein Schock, wenn man nicht alltäglich damit zu tun hat und dann mit solchen Tatsachen konfrontiert wird - ist halt nicht alles Gold was glänzt (und so) ☺️

Zum Glück geht es hier nicht um's Business, sondern um das private Heimnetzwerk und mit den richtigen Strategien (Raid, Backup, etc.) kann man sich schon eine Menge Ärger vom Hals halten. Wenn es dann doch mal knallt ist es - wie Du schon ganz richtig sagtest - eher eine "Unannehmlichkeit", beim Business geht es direkt instant ins Geld. Ein hoch auf die Heimnetzwerke! 😁
 

Mavalok2

Well-known member
Man könnte es auch so schreiben:
Wieso ein Storage für 20'000.- Euro und mehr kaufen, wenn es ein NAS für 500.- Euro auch tut? Weil es das eben nicht tut.
Das Hauptstorage in der Firma rennt nun seit 2 Jahren 24/7, also seit es den Dienst antrat. Ausfallzeit: 0.0. Downtime: 0.0. Probleme: 0.0. Funktionen: 1. Mehr als Daten speichern kann das Teil nicht. Dies dafür um so besser. Toll finde ich z.B. hot swappable Controller-Tauschen. Übersetze mal auf Heimadmin-Deutsch: Wenn Dir der RAM, die CPU etc. bei Deinem NAS abraucht, hat es davon 2 oder mehr Einheiten, welche Du im laufenden Betrieb wechseln kannst, ohne dass es zu einem Unterbruch kommt. Die werden so wie Festplatten eingeschoben, naja fast so. Schon eine feine Sache. Hatte auch schon das zweifelhafte Vergnügen dies nutzen zu dürfen. Ist es aber mal soweit, ist man ziemlich vor, dass man dies hat. Auf so einem Storage sind dann die virtuellen Festplatten von mehr als nur 1 oder 2 Servern.
 

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