OS Umstieg - Linux vs Apple-OS

localweb

New member
Hallo zusammen,
da zeitnah meine Office Lizenz wiedereinmal abläuft, möchte ich das als Anlass zum Umstieg weg von Windows nehmen.

Betriebssystem:
Aktuell nutze ich Win 10/11 und da ich für Mobile-Devices ausschliesslich von Apple nutze (scheinen mir sicherer), steht ein Mac oder eine Linux-Distribution möglichst ohne US-Zugriff im Raum.
Ja, Apple ist auch US. Hier stellt sich also auch die Frage, inwieweit kann man darauf vertrauen, dass Apple tatsächlich auch den Propagierten Zugriff durch US-Behörden verhindert bzw. verhindern kann?
Auf meinen Webservern verwende ich Ubuntu, wobei Debian wohl sicherer vor US-Zugriff ist... ???

Was nutzt Ihr bzw. was würdet Ihr empfehlen?

Office: Hauptsächlich für Briefe und einfache Tabellen (Word, Excel)
Nutzt hier jemand "LibreOffice", "SoftMaker Office NX" oder ähnlich?
Wie sind die Erfahrungen?
 
Hi,

Mac kannste machen, ist halt BSD-basiert. Linux geht natürlich auch. Ich nutze hier schon seit Ewigkeiten die Produkte aus dem Hause Mozilla (Thunderbird + Firefox), als auch die LibreOffice-Suite. Für meinen Anwendungsfall völlig in Ordnung und bisher eigentlich auch keine Probleme. Bei den Mozilla-Produkten mitunter auf die ESR-Version gehen.

Ja, Apple ist auch US. Hier stellt sich also auch die Frage, inwieweit kann man darauf vertrauen, dass Apple tatsächlich auch den Propagierten Zugriff durch US-Behörden verhindert bzw. verhindern kann?
Vermutlich einfach mal so garnicht, das gilt aber für sämtliche Produkte dort. Ist bei Produkten aus anderen Ländern (wie z.B. China), aber sicherlich auch nicht anders. Opensource hilft zwar, aber wenn Du - wie es die meisten machen - einfach nur die Nutzungsbedingungen abnickst und auch nicht zwischen den Zeilen liest, ist das halt gehopst wie gesprungen.

Selbst Opensource-Produkte machen keinen Hehl darum, dass sie teilweise auch gerne Benutzerdaten hätten. Ist aber auch irgendwo verständlich, denn "einfach ins Blaue hinaus" entwickeln, ohne technisch verwertbares Feedback zu bekommen, ist i.d.R. eher weniger von Erfolg gekrönt. Davon ab ist es auch noch immer eine Frage, ob und was für Daten Du in irgendwelche Clouds packst 🤷‍♂️
 
Moinsen,
ich bin vor einigen Jahren von windows langsam weg. Erst mit ner ubuntu VM zum AUsprobieren. Dann einige Jahre als dual boot mit windows und ubuntu. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass ich mit windows so gar nix mehr mache...daher jetzt seit ein paar Jahren ganz ohne und nur noch mit ubuntu am PC und debian in ein, zwei VMs als Grundlage.

Ich nutze hier auch Thunderbird und Firefox, dazu noch ein paar Dinge aus den offiziellen Paketquellen. Snap versuche ich zu meiden, mal sehen wie das weitergeht...
Mit libre office arbeite ich daher jetzt auch schon ein paar Jahre, aber rein privat also sehr selten mal was Aufwändiges. Bisher habe ich da aber nichts vermisst.
Insgesamt: ich bin in der glücklichen Lage, dass ich keine "spezial" Software benötige, die unbedingt und nur mit Windows läuft. Auch meine (etwas eingerostete) Foto Begeisterung wurde mit darktable befriedigt für die RAW Entwicklung.
Die meisten Dienste, die ich so nutze, hoste ich mittlerweile selbst. Erst auf dem NAS, jetzt aber ausschließlich über proxmox als Unterbau. Daher auch hier immer der Kontakt zu Linux...windows weine ich keine Träne nach, nehme eher mit Verwunderung wahr, wie durchgeballert deren Produktpflege so ist (meine Meinung) :). Und wenn ich ab und zu mal wirklich zocken will, dann greife ich zur Konsole (Playstation o.a.), da habe ich nicht den Treibernervkram, es funktioniert einfach und ich muss keine Grafikkarte im PC verbauen (die an den anderen 360 Tagen nur doof rumeiert und Strom brauch... ;)
Also...TLDR: Apple ist imho teurer Krimskrams :P - nimm Debian oder ubuntu oder ein derivat, die kennste ja durch deine Server eh schon...
 
Hallo!

Ich bin vor einigen Jahren auch größtenteils von Windows weg und zu Mac.
Linux taugt im Desktopbereich absolut nix.Habe ich alles mehrfach ausprobiert.
Es ist und bleibt ein Fricker-Bastelsystem.

iPhone habe ich seit dem iPhone 4. Das zu iPads, iPad Pro, iMac, MacBook Pro und nen Apple TV.
Das funktioniert alles super gut.

Ich kanns nur empfehlen.

Gruß
sven
 
Linux taugt im Desktopbereich absolut nix.
Dem kann ich auch nicht zustimmen. Ich war 20+ Jahre mit Linux-Desktops unterwegs und aktuell habe ich für bestimmte Dinge auch noch eine virtuelle Maschine mit Linux-Desktop laufen (Debian mit Mate, nein, kein "Mint"). Vor 20+ Jahren, beim Thema Grafikkarten-Treiber... jo, teilweise etwas zickig... aber ansonsten doch eher wesentlich stabiler als Windows.

Aber so oder so: Ist auch nicht für jeden etwas. Von daher würde ich auch eher dazu tendieren, dass man es einfach mal ausprobiert und dann selbst entscheidet, ob es passt, oder eben nicht. Linux kostet nichts, von daher - einfach mal irgendwo installieren und testen. Beim Mac ist es halt etwas anders, dafür bekommt man aber ein sehr eingeschränktes System (Hardware), auf welches die Software dann optimal zugeschnitten ist. Bei Windows/Linux kann halt "sonstwas" an Hardware verbaut sein, von daher "kann" (nicht muss) es da auch öfters Unstimmigkeiten bzgl. Treibern geben.
 
Moinsen,
genau das war einer der diversen Pluspunkte für Linux bei mir.
Gerade weil die Hardware ja auch kostet, habe ich zB ubuntu auf mittlerweile 3 alten (also hardware alt und eher schwach bzgl CPU und RAM) Notebooks installiert. Die jeweiligen Menschen hatten davor noch ein windows, das mit der Hardware dann aber irgendwann immer träger und langsamer wurde. Mit einem schlanken ubuntu liefen die dann durchaus annehmbar weiter und keinem der dreien fiel der Umstieg besonders schwer. Windows war trotzdem auf den Geräten, falls doch mal irgendwas sein sollte...oder der Umstieg doch nicht gewünscht. Treiber Probleme habe ich bisher nie erlebt, aber habe hier auch nie die jeweils neuesten Geräte gehabt (da kann es durchaus direkt zu fehlenden Funktionen und bugs kommen, was aber idR beim nächsten Kernelupdate behoben wird). Bei einem PC wurde die 2.5GB LAN NIC nicht als solche erkannt...bis zum Update 4 Monaten später lief es dann aber auch via USB Adapter.
Sonst aber wie gesagt alles total entspannt und ich wage zu behaupten, dass ich unter windows deutlich mehr Probleme hatte (die sich niemals im Nachgang so logisch erklärt haben wie unter Linux). Windows war da für mich immer auch ein Teil blackbox.

Aber! Am Ende ist sowas eine total individuelle Entscheidung. Bei den heutigen PCs und hardware Optionen spricht auch nix gegen ein multiboot System, dann kann ja auch parallel gearbeitet werden...geht ja durchaus auch.
 
Geht das schon wieder los. :confused:
Windows gegen Apple gegen Linux.

Da kommt nichts dabei raus, weil jeder SEIN System für das WELTBESTE hält und alles andere nur Müll ist.

@administrator
Bitte schließen.
 

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