Nas System in Netzwerkschrank

domenictiemo

New member
Hallo an alle,
evtl. wird dieser Text etwas länger da ich recht neu in der Materie bin.
Zu allererst: Ich könnte meine Fragestellung in jedem Unterforum posten da es so ziemlich jeden Bereich abdeckt.
Folgender Sachverhalt:
Wir haben ein Haus geerbt, in welches wir einziehen wolle. Durch eine günstige Fügung des Schicksals sind wir dabai auch in eine AUsbaustufe von einem Glasfasernetzausbau gerutscht welches ich natürlich direkt bestellt habe. Jetzt ist es so, dass ich folgendes geplant habe: Im Zentralen Energieraum soll ein Netzwerkschrank stehen, an dem das Glasfaser in einer Firtzbox endet. Von da aus ziehen wir cat8 Verlegekabel in jeden Raum. Aufbau habe ich mir Folgendermaßen vorgestellt: Die cat8 Verlegekabel enden in einem Patch Panel von da aus auf einen switch welcher mit der Fritzbox verbunden ist. Falls jemand da schon ein Problem erkennt bitte melden ;-). Zu meiner eigentlichen Frage: ich wollte folgendes Rack kaufen und dort einabuen: Renkforce RF-3570312 19 und dieses einfach per usb an die Fritzbox anschließen um es als NAS laufwerk zu nutzen. Die Bestückung wären 2x 4 tbb als raid 1. Sieht da jemand einen Gedankenfehler oder Problem, dass das so nicht funktioniert?
PS: Das das WLan von der Fritzbox in einem Netzwerkschrank eher dürftig ist, ist mir bewusst, das werde ich durch acesspoints lösen.
Vielen Dank schon mal im Vorraus und liebe Grüße Domenic
 
Moinsen,
Kommt darauf an, wohin die IT Reise gehen soll...
Wenn du ein ganzes Haus versorgen willst, ggf mit WG oder / und Familie, dann kannst du das genau so eigentlich machen.
...
Du kannst aber auch überlegen, ob du langfristig einen anderen Router (hinzu) nimmst, hinter oder anstelle der Fritzbox, welcher dann als Firewall arbeitet und im dahinter liegenden Heimnetz dann die wesentlichen Dinge übernimmt: dhcp, dns, vlans, vpn Server usw. Das wäre eben interessant, um dein LAN in verschiedene VLANs aufzuteilen. Etwa für smart home Zeug, Kinder, Mitbewohner, usw. Das kannst du dann auch im WLAN nutzen...
Andere Idee bzgl. Alles neu und zukunftsfähig: schau dir (ohne der Preise wegen gleich in Ohnmacht zu fallen) auch mal multi Gbit fähige Geräte an. Wenn dann eh glasfaser liegt und ausreichend cat lieber auch schon daran denken.

Das kostet aber eben Zeit und Geld. Wenn es nötig ist oder einfach auch Spass macht...dann eher so.
Wenn es .einfach sein soll und funktionieren nahezu sofort, dann fritzbox>switch>patchpanel>ZimmerXYZ.
Wäre jedenfalls mein persönlicher Brei. ;)

Die Lösung mit dem NAS würde ich auch anders angehen. Ich kenne die Spezifikationen deines racks nicht (zu faul), aber bei dem kurz gegoogelten Preis würde ich eher etwas drauf legen und ein NAS kaufen, das nicht über die NAS Funktion der fritzbox läuft. Ich zb nutze hier die Geräte von Synology.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zu meiner eigentlichen Frage: ich wollte folgendes Rack kaufen und dort einabuen: Renkforce RF-3570312 19 und dieses einfach per usb an die Fritzbox anschließen um es als NAS laufwerk zu nutzen. Die Bestückung wären 2x 4 tbb als raid 1. Sieht da jemand einen Gedankenfehler oder Problem, dass das so nicht funktioniert?
Fritzbox ist nicht so dolle zwecks "NAS"-Funktionalität. Ich hab hier eine DS218"j" laufen (nicht sonderlich leistungsstark) die hat damals 160€ oder so gekostet, ein aktuelles Modell dieser Serie (DS226j) liegt derzeit bei ~195€. Die Desktop-Modelle (Standgeräte, passen aber normalerweise auch ins Rack, einfach auf einen Fachboden stellen) sind i.d.R. etwas günstiger, aber natürlich gibt es das ganze auch im 19"-Format.

Aber so ein "externes Festplattengehäuse in 19-Zoll"...Würd ich nicht machen.... Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hat man sowas (nur!) mit externen Backup-Platten gemacht, dann aber auch nicht mit sowas, sondern es waren Geräte mit Hot-Swap einschüben... 2 Platten drin (Raid1), da lief das Backup drauf, eine konnte man dann immer durch eine andere ersetzen, damit noch eine Kopie "ausser Haus" war.

Die 19" nutzen Dir übrigens auch nicht sonderlich viel, wenn kein Hotswap dabei ist... Bei dem Ding heisst es eher "komplett" ausbauen, damit man an die Schrauben "hinten" kommt, damit man den Decken öffnen kann, um an die Platten zu kommen. Also nix mit gemütlich vorne Platte raus, neue Platte rein. Jut, ist bei meinem NAS-Modell auch nicht, aber da löse ich auch einfach nur eine Schraube und komm an alles dran. Bei meinen 19"-Geräten ist hingegen alles Hotswap-fähig (und da würde ich auch definitiv nicht erst die Geräte aus dem Rack ausbauen wollen).

Aber ist jedem selbst überlassen, einen "Gedankenfehler" sehe ich da nicht, wobei ich mir für das Geld nicht so ein "starres" Ding kaufen würde (egal was, aber mit Hotswap, bei 19" erst recht). Alternativ eben ein kleines NAS (was dann das 19"-Ding + die NAS-Funktionalität der Fritzbox ersetzt, sicherlich besser hinbekommt und noch jede Menge Extras mit an Board hat).

Von da aus ziehen wir cat8 Verlegekabel in jeden Raum. Aufbau habe ich mir Folgendermaßen vorgestellt: Die cat8 Verlegekabel enden in einem Patch Panel von da aus auf einen switch welcher mit der Fritzbox verbunden ist. Falls jemand da schon ein Problem erkennt bitte melden ;-)
Machen (und nicht an den Kabeln pro Raum sparen, sonst fliegen später überall kleine Switche rum 😅)!

Die Bestückung wären 2x 4 tbb als raid 1
Najo, je nachdem, wie sehr man halt Daten-Messi ist. Ich bin da extrem sparsam (ganz allgemein) und bin ewig mit 2x2TB (Raid1) ausgekommen, mit der Anschaffung des neuen NAS damals (DS218j), bin ich auf 2x4TB hoch, aber das Ding ist hier auch einfach nur Datengrab. Wenn Du weisst, dass Dir die 4TB erstmal für die nächsten Jahre reichen: Machen! Ansonsten, lieber ein bisschen zu groß, anstatt nächstes Jahr direkt wieder loszurennen, um größere Platten zu kaufen 😁

Kurzum: Alles was Du so in "Planung" hast, kannste so machen - viel Erfolg! :)
 
So, vielen Dank erstmal für die ganzen Antworten, ihr seid ja echt Spitze. Ich erkläre euch jetzt mal meinen "geplanten" Aufbau. Es sollen je eine Duplex Leitung ins Wohnzimmer, Schlafzimmer, mein Büro und das Büro meiner Frau gelegt werden. also insgesamt 5 duplex-Leitungen bzw. 8 Anschlüsse gelegt werden. Diese Kabel gehen aus den Wänden auf den Dachboden, wo sie durch einen stillgelegten Kamin in den Keller geführt werden. Im Keller wollte ich einen 19 Zoll Netzwerkschrank hängen an dem Die Kabel dann in einem Patch Panel enden von dau einen Schwitch geklemmt werden. Unter dem Switch hängt dann noch ein Rack für die Fritzbox. Von dem Festplattenrahmen habe ich mich verabschiedet und werde ein Nas System einfach in das Büro meiner Frau stellen, natürlich an das Netzwerk angeschlossen. Laut meiner Planung soll es ein hängender Netzwerkschrank 600x600 mit 15HE werden das sollte bei dem Aufbau ja reichen. Mit in dem Schrank sind dann noch eine Steckdosenleiste und ein bisschen Kabelmanagementzubehör.
 
Es sollen je eine Duplex Leitung ins Wohnzimmer, Schlafzimmer, mein Büro und das Büro meiner Frau gelegt werden. also insgesamt 5 duplex-Leitungen bzw. 8 Anschlüsse gelegt werden.
"Eine"... ->
nicht an den Kabeln pro Raum sparen

Wohnzimmer: TV, Mediaplayer, Hifi-Anlage, WLAN-Accesspoints, etc.
Büro1: Rechner, Drucker, Accesspoint, etc.
Büro2: s. Büro1
Schlafzimmer: TV, Accesspoint, etc.

Ich würde die Anzahl der Kabel/Dosen nochmal überdenken...

Egal ob richtiges NAS (Syno, QNAP, etc.) oder Dein 19"-HDD-Gehäuse zum Anschluss an die Fritzbox... Du wirst Dinge benötigen, die darauf zugreifen und diese Dinge benötigen nunmal i.d.R. eine Netzwerk-Konnektivität. Natürlich kannst Du jetzt auch an den Kabel sparen, Dich selbst innerhalb Deines Netzwerkes an Kapazitäten berauben (maximale Uplink-Bandbreite) und oben drein noch jährlich drauf zahlen (Strom), weil Du ggf. überall im Haus irgendwelche kleinen Switche verteilen musst.

Wenn Du eh schon Strippen ziehst, mach es direkt richtig und die Switche kosten sicherlich in der Anschaffung schon mehr als die paar extra Meter Kabel. Wenn man Strippen zieht, möchte man eines ganz sicher nicht: Schon eine Woche später losrennen und die ersten kleinen Switche kaufen, weil die Anzahl der Dosen/Ports nicht reicht ;)

EDIT: Hier ist es eine kleinere Wohnung und es sind 16+ Ports + DSL auf dem Patchfeld (Keystones).
 
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Moinsen,
da kann ich @blurrrr nur zustimmen. Ich habe damals genau diesen Fehler nämlich gemacht: Haus saniert, in 4 Räumen je ein LANVerlegekabel mit Wandanschluss...tja. Das ist eine echt dumme Entscheidung gewesen, heute laufen hier in 2 Räumen noch 2 switche, damit alles angeschlossen werden konnte (WLAN ist hier wirklich für die mobilen Geräte ohne LAN Anschlussmöglichkeit reserviert).
Sollte ich jemals die Wände erneut aufmachen lassen, dann kommenin jedes (!)Zimmer mindestens 2, in manche auch gerne mehr Anschlüsse...
 

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