Mesh Verständnisfrage

Giller

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Liebe Foristen!
Ich habe bei mir im Büro eine Fritzbox 7590 AX als Mesh Master laufen. Dahinter per LAN-Kabel eine 7530 AX im Wohnzimmer ( TV mit LAN verbunden, Wetterstation und Tabletts per WLAN). An der 7530AX habe ich per LAN-Kabel einen 1200 AX Repeater im Keller montiert. Dort stehen ein WLAN Drucker, ein Internet-Radio und eine Heiz-Therme mit WLAN. Die 3 in unmittelbarer Nähe des 1200AX Repeaters plazierten Kellergeräte verbinden sich aber immer mit der ein Stockwerk darüber plazierten 7530 AX. Wenn ich mich in den Repeater einlogge steht unter den Ereignissen, das keine Geräte angemeldet wurden und die Bänder abgeschaltet werden. Wenn ich dann mit meinem Handy in den Keller gehe loggt es sich sofort in den 1200AX ein. Wenn ich die Oberfläche des 1200AX aufrufe, besteht eine Verbindung mit der 7590AX und nicht mit der 7530AX?
Sehe ich hier ein Problem,das gar keines ist? So wie es jetzt ist könnte ich mir ja die Keller 1200AX schenken!
Gruß Albrecht
 

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Das liegt an den Clients, welchen AP sie auswählen. Und wenn ich sehe, dass das Radio 72 MBit/s zur 7530 hat... dann ist das doch mehr als genug für ein Radio.

Und ich glaube, dass der Repeater immer den als Master als "verbundene Quelle" anzeigt.
 
Danke für Deine Antwort!
Dann werde ich den Repeater 1200AX verkaufen. Nur zum rumhängen brauche ich ihn nicht. Da hab ich mir die Arbeit umsonst gemacht.
Gruß Albrecht
 
Teste erst einmal wie sich die Clients im Keller verhalten, wenn z.B. die Tabletts in Wz das WLAN stark belasten, evtl. springen die Clients im Keller dann auf die 1200AX. Werden dann zwar wohl nachher wieder zum 7530AX springen, da, wie schon geschrieben, der Cleint sich den WLAN Knoten sucht, im Allgemeinen nimmt der Client den Knotet auf dem er die beste Performance (nicht Signalstärke) erwartet.
 
Danke für Deine Antwort!
Dann werde ich den Repeater 1200AX verkaufen. Nur zum rumhängen brauche ich ihn nicht. Da hab ich mir die Arbeit umsonst gemacht.

Alles gut. ;)

Ich beobachte dieses Phänomen schon seit längerem im WLAN-Umfeld, sowohl beruflich als auch privat. Häufig besteht die "irrige Annahme" bei vielen Nutzen, dass bei WLAN gilt: "Viel hilft viel!" :unsure:

Aber die Praxis und auch die Erfahrung zeigt, dass dem nicht so ist. Man sollte vorher zumindest eine "Messung" durchführen, dazu muss man auch kein teures WLAN-Messequipment haben. Es gibt da einen Haufen Apps... das ist dann natürlich keine professionelle Messung, aber es geht ja in der Regel auch eher um "privates Hobby-WLAN".

Wenn die Clients den AP nicht nutzen, ist das noch eine "harmlose" Folge, die aber wie gesagt am Client liegt. Dein Smartphone, so schreibst Du, nimmt den AP ja dankend an. Aber gerade WLAN-Clients, die keine großen Bandbreiten-Anforderungen haben, sind oft sehr "sticky"... sprich sie hängen am AP, den sie bei der Einrichtung als erstes gesehen haben.

Das führt oft dazu, dass ein späteres Hinzufügen von APs "nichts bringt". Da kann es helfen, dass Gerät einmal per Werksreset und anschließender neuen Provisionierung an die angepasste Situation im WLAN heranzuführen.
 
Oder es gibt vielleicht irgendwann in der Fritz-Welt eine Option, dem AP zu sagen:"Hole dir diesen Client".

Das Keller-Radio und die Vitodens Therme haben ja seltsamerweise die WLAN Verbindung vom näheren Master zur weiter entfernten 7530AX genommen.
 
Oder es gibt vielleicht irgendwann in der Fritz-Welt eine Option, dem AP zu sagen:"Hole dir diesen Client".
Hat nichts mit der Fritz-Welt zu tun. WLAN definiert das Roaming und die AP-Auswahl als Aufgabe und Pflicht des Clients.
Andere WLAN-MESHs missbrauchen gezielt andere Funktionen, um dieses "Geühl" zu erreichen, dass sie es gezielt machen.
Was machen die? Naja, es gibt eine "zentrale Intelligenz" und die hat "eigene Ansichten", welcher Client wo sein sollte.
Das System macht nun nix anderes, als den Verbindungsaufbau des Clients mit bestimmen APs ablehnt. Es lehnt also immer wieder die Verbindung ab, bis der Client "aus Verzweiflung" den AP nimmt, den das System gut findet.

Das Keller-Radio und die Vitodens Therme haben ja seltsamerweise die WLAN Verbindung vom näheren Master zur weiter entfernten 7530AX genommen.
Nur weil ein AP "räumlich" näher ist, heißt nicht, dass er auch WLAN-technisch "besser" ist. Grundsätzlich stehen die Chancen dafür gut, aber es ist keine direkte Folge. Es kann viele Gründe geben, wieso der Client den anderen AP "besser" findet. z.B. könnten auf dem Kanal weniger andere APs sein...

Oder der AP sendet auf einem Kanal, der in der Suchliste des Clients zu erst kommt.

Viele verstehen auch das Roaming "falsch".

Ein Client nimmt nicht den "allerbesten AP", den er in seiner Reichweite hat. Der Client nimmt den ersten AP auf Basis seiner Suchreihenfolge, der eine Mindestsendeleistung erfüllt.
 
........Aber gerade WLAN-Clients, die keine großen Bandbreiten-Anforderungen haben, sind oft sehr "sticky"... sprich sie hängen am AP, den sie bei der Einrichtung als erstes gesehen haben.

Das führt oft dazu, dass ein späteres Hinzufügen von APs "nichts bringt".
Beim, von mir, angesprochenen einloggen an der 7530AX durch die Keller-Clients gab es keine neue Anmeldung. Die waren die ganze Zeit am Master und sind selbsttändig dorthin gewechselt (innerhalb einer Woche nach Inbetriebnahme der 7530AX). Ich werde das jetzt mal eine Woche beobachten und dann entscheiden ob ich den 1200AX noch verwende. Wie gesagt, zum nur rumhängen brauche ich ihn nicht.
Danke Dir für die Erklärung der technischen Hintergründe!
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Albrecht
 
Hast du mehrere Etagen?
Ein AP pro Etage sollte reichen.
Bei mir steht der Router (FB) im Keller und jeweils im EG, 1. OG und DG ein 1200AX per LAN daran angeschlossen.
 
Was meinst du mit "abgeschaltet"? Warum sollte das passieren, habe ich noch nie gehört. :oops:
Dann ist es kein wunder, das sich kein Client anmelden kann :unsure:
Mea Culpa! Das habe ich falsch beschrieben. Dort steht:
09.08.26 10:29:06 Kein WLAN-Gerät mehr angemeldet, Stromverbrauch wird reduziert (2,4 GHz).
09.08.26 11:54:36 WLAN-Gerät angemeldet, WLAN wird mit voller Leistung reaktiviert (2,4 GHz). Bin mit Handy in den Keller gegangen.
Das gleiche beim 5 GHz Netz in einem anderen Zeitfenster.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder es gibt vielleicht irgendwann in der Fritz-Welt eine Option, dem AP zu sagen:"Hole dir diesen Client".
Das wurde mit dem Update ab Fritz!OS 7.27 doch schrittweise eingeführt.
In den späteren Versionen Fritz!OS 7.50 und 8.20 wurde die Funktion weiter optimiert.

Vorraussetzung dafür ist aber:
1.) Fritz-Mash ist aktiviert
2.) die wLan-Endgeräte unterstützen die Protokolle 802.11v und 802.11k

Punkt zwei ist dann auch der Grund, warum moderne Telefone keine Probleme machen, während die meist wLan-Steckdosen nur herumzicken. Bei denen sind halt nur billige Chipsätze verbaut, die nur das Nötigste können. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verwende Autokanal. Ist das von Nachteil?
Nein, das ist die beste Wahl, das sollte man in den meisten Fällen tun, wenn man keine Kontrolle über die umliegenden WLAN hat.
Wenn ich (wie im beruflichen Umfeld vorkommen kann) eine 40.000 m² Halle habe, dann kann ich die Kanäle sinnvoll manuell vergeben.
Aber in einer 60 m² Wohnung oder einem 120 m² Haus macht das keinen Sinn, da zuviele Störstrahler außerhalb meiner Kontrolle da sind.
Daher würde ich hier stets zu Autokanal raten... und so betreibe ich auch alle WLANs (meins und von betreuten Bekannten).
 

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