Machen Dich "DS-Lite und CG-NAT" zum Internet-Nutzer 3. Klasse?

Baut die jeweiligen Tunnel (also diejenigen zwischen den WG-Routern) fast immer mit IPv6 und "ab und an" mit IPv4 auf. Warum auch immer ... . <= und das war meine eigentliche Frage, welcher ich aber jetzt nicht mehr nachgehe. DENN: alles funktioniert!

Ich vermute mal, dass hier dynamische IPs im Spiel sind?

Dann wäre die plausibelste Erklärung das es am Caching des DNS AAAA-Records liegt in so einem Fall. Es kann nämlich sein, dass ein DNS-Resolver für den AAAA noch einen gültigen (aber veralteten) Eintrag hat, während der A-Record korrekt auf dem Resolver war. In diesem Fall müsste Wireguard gezwungener Maßen eine IPv4-Verbindung machen, weil es die "korrekte, neue" IPv6 des Tunnel-Endpoints nicht kennt.
 
Kann die Tatsache, dass ich noch sehr viele IPv4 DNS Requests habe, daran liegen, dass ich einen Provider haber der sowohl IPV4 als auch IPv6 unterstützt? (1und1)
 
@framp Nein, die hohe Anzahl an A Record (IPv4) im Vergleich zu AAAA Record (IPv6) sagt primär etwas für Deine eingesetzten Geräte aus, nicht über den Provider. Der Provider ist der Schalter, IPv6 ja/nein.

Wenn Dein Provider und damit in der Regel Du kein IPv6 hast, dann gibt es keine AAAA Record Anfragen, weil ein Client ohne gültige IPv6 sendet im Normalfall keine AAAA-Anfragen.

Sowie ein Client eine IPv4 und eine IPv6 Adresse hat sendet er A und AAAA Anfragen im theoretisch gleichen Verhältnis. Wie ich schon sagte, die DNS-Anfrage hat nichts mit der späteren Verbindung zu tun.

Es ist eher so... aus Sicht des Client: "Hm, ich spreche zwei Sprachen. IPv4 und IPv6, na dann frag ich doch mal bei der Auskunft an, ob es diese interessant Webseite, die mein Nutzer sehen will, in IPv4 oder IPv6 gibt. Ich kann ja beides..."

Ein überproportionaler Teil von Anfragen nach A-Records deutet auf ein clientseitiges Ungleichgewicht mit Überhang zu IPv4 in DEINEM Heimnetz hin. Wie ich schonmal schrieb kann das bedeuten a) viele "alte Clients", b) viele "billig Clients" oder c) viele IoT-Clients oder aber d) Eingriff durch den User in Form bewusster IPv6 Deaktivierung,
 
Hm ... ich habe bei mir eine größere Anzahl von ESPs im Einsatz. Ich habe mal kurz im Netz gesucht. So wie es aussieht muss man IPv6 dort erst enablen. Wundert mich, denn für IOTs ist ja irgendwie der Standard IPv6 zu nutzen.

Man kann ja in der FB nachsehen, was für eine IPV4 und, wenn erhalten, eine IPV6 von Geräten genutzt wird. Ist blöderweise etwas versteckt. Standarmäßig sieht man nur die IPV4. Aber da steht tatsächlich keine IPV6 bei meinem ESPs :cry:
 
@framp Gut, dann weißt Du jetzt auch, warum die A-Record Anfragen bei Dir auf dem DNS-Server (pihole) so deutlich überwiegen. Wenn eine große Anzahl der Geräte in Deinem Netzwerk keine IPv6-Adresse hat - also kein IPv6 spricht - dann werden die auch niemals AAAA-Record Anfragen stellen.

Ich meine Du fragst ja im Deinen gegenüber auch nicht, sprechen Sie Japanisch... wenn Du nur Deutsch kannst! Oder?! ;)
 
Nach Deiner Erklärung und ich das herausgefunden habe war mir dieses auch sofort klar :)

Muss mal sehen wann ich Zeit finde die ESPs zu IPV6zualisieren 😄
 

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