Homematic Heizung Schaltaktor

Stefan5001

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Hallo Leute,
hab ein Problem mit meiner Homematic Heizung und keine Idee mehr woran es noch liegen könnte.
Habe in 4 Räumen Wandthermostate (156669A0) hängen, da ich jeden separat steuern möchte weil sie sehr unterschiedlich warm werden. Jeder dieser Räume natürlich auch mit Heizkörperthermostaten ( 140280A0 und 161216A1) ausgerüstet und der Schaltaktor (150842A0) sitzt im Bad bei der Therme. Der Access Point ist im Wohnzimmer (161314A0).
Mein Problem, der Aktor gibt regelmäßig, in meinen Augen, unnötige Einschaltbefehle an die Therme. Laut Übersicht bin ich in jedem Raum über Solltemperatur und der Aktor schaltet die Therme ein...
Das Problem habe ich manchmal am Tag aber regelmäßig in der Nacht (siehe Bild). Sollte laut Nachtabsenkung 18 Grad haben, alle Räume haben zwischen 20.5 und 21 und die Therme springt an, läuft ca 10 min und geht wieder aus.
Da ich das Heizungssymbol beim Aktor in der Übersicht sehe, weiß ich, dass er den Befehl gibt. Bin auch schon daneben gestanden und hab gehört wie er schaltet. Es ist definitv der Heizmodus der Therme, es ist kein Warmhaltebetrieb oder Warmwasserbetrieb etc.
Die minimale Ventilöffnung hab ich schon auf 10% angehoben. Hat nichts geändert an der Situation.
Es hat jedes Bauteil die aktuelle Software Version, es hat alles Empfang.
Der alte Raumthermostat den ich vor Homematic hatte ist abgeschlossen und abgebaut.
Falls es wichtig ist, gibt dazu noch die Standardfensterkontakte und im Bad habe ich damit die Verbindung besser ist, eine Homematic Steckdose (157338A0) zur Reichweitenverlängerung.
Bin über jede Idee dankbar.
 

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hab ein Problem mit meiner Homematic Heizung
Homematic ist keine Heizung sondern eine Heizkörper- und unsinnigerweise FBH Regelung.
Habe in 4 Räumen Wandthermostate (156669A0) hängen, da ich jeden separat steuern
Regelung mit Ist und Sollwerten. Und bitte die Typenbezeichnung schreiben, mit Artikelnummern kann keiner was anfangen.
Jeder dieser Räume natürlich auch mit Heizkörperthermostaten ( 140280A0 und 161216A1) ausgerüstet und der Schaltaktor (150842A0) sitzt im Bad bei der Therme.
Mach mal eine Skizze so ganz hab ich das nicht verstanden. Was macht der Schaltaktor und wie ist er installiert?
Das Problem habe ich manchmal am Tag aber regelmäßig in der Nacht (siehe Bild). Sollte laut Nachtabsenkung 18 Grad haben, alle Räume haben zwischen 20.5 und 21 und die Therme springt an, läuft ca 10 min und geht wieder aus.
So hat die Therme keine lange Lebensdauer.
Bin über jede Idee dankbar.
Ich denke mal deine Vorstellung ist so nicht umsetzbar. Warum nicht gelassen wie es war? Aufs Marketing reingefallen?
 
durch eine hoffnungslose Überdimensionierung
Woher stammt das Wissen bezüglich Überdimensionierung?
Mir scheint es so als würde der Regelalgorithmus nicht richtig funktionieren. Das Takten ist normal in einer Heizungsregelung nur sollte der Sollwert nicht so überschritten werden. Gibt es eine Möglichkeit die PID - Parameter des Reglers einzustellen?
(Die Leistung wird hoffentlich über SSR's geschaltet?)
 
Woher stammt das Wissen bezüglich Überdimensionierung?
Langjährige Erfahrung als freiberuflicher Energieberater.
Gemäß der Schilderung wird sich es sich bei dem Heizobjekt um eine Wohnung in einem MFH mit Raumtemperaturgeregelter Kombitherme (also Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip handeln. Diese haben Bauartbedingt eine Mindestleistung von 5-7 kW oder oft noch mehr.
Diese Mindestleistung ist für einen kontinuierlichen modulierenden Betrieb für so eine kleine Wohnung zu hoch, daher steigt die Vorlauf-ist-temperatur regelmäßig über die Solltemperatur und die Heizung verabschiedet für einige Zeit in die Taktsperre.

Das Takten ist normal in einer Heizungsregelung
Nein, ist es eben nicht. Bei einer guten Auslegung und idealen Einstellung der Heizung läuft diese im idealfall die Heizperiode mit einer Zündung im Herbst kontinuierlich mit möglichst niedriger Modulation durch.
Dazu muss die Mindestleistung auf das Heizobjekt abgestimmt sein.
Besondest bei Wärmepumpen ist Takten gefährlich bis tödlich für den Verdichter, der eine gewisse Laufzeit benötigt, bis des Carnot-Prozess stabil steht. Das sind üblicherweise mindestens 15, besser noch 30 Minuten.
 

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