FTP Upload unzuverlässig / Reolink E1Outdoor und RLC-811A

Naja, ONVIF müssen sie schon können (oder kompatibel zur Surveillance-Station sein). Wenn das gegeben ist, ok, wenn nicht, kann es auch böse ins Auge gehen. Meine 2 Hikvision-Cams haben knapp 200€/Stk gekostet (ist jetzt aber auch schon eine Weile her, gibt sicherlich besseres für weniger Geld). Aber ja, prinzipiell hast Du Recht damit, wenn im Hintergrund etwas NVR-artiges läuft, sich um alles kümmert und die Cam quasi nur noch die Bildquelle ist, welche angezapft wird 🙃
 
Darum geht es ja auch garnicht. Du kannst mit solchen Lösungen auch einfach nur Bilder machen (wenn etwas ist, z.B. bei Bewegungsmeldung), oder kurze Clips aufnehmen, niemand sagt, dass Du 24/7 aufnehmen musst 😄

Was das NAS angeht... ich sag mal so: "Naaajaaaa....alsooo......" 🤣 Also grundsätzlich müsstest Du Dir erstmal einen Überblick über das Thema NAS verschaffen. Vorreiter sind hier ganz klar Synology und QNAP. Bei Synology finden die Software alle toll, die Hardware blöd. Bei QNAP ist es genau andersrum 😆 Relativ frisch mit dabei wäre noch UGreen, allerdings finde ich das Betriebssystem persönlich noch "zu jung". Wenn Du nun hingehst und sagst: Ok, das und das sind meine Anforderungen (z.B. Festplattengrösse, Anzahl Festplatten) und ich möchte X und Y damit machen... dann wird die Wahl erstmal auf Modell Z fallen. Nun hast Du das Ding Zuhause stehen und richtest es initial ein. Danach wird es nicht lange dauern, bis Du über das Paket-Center stolperst. Ein Haufen an Apps! Das NAS als lokale Medienburg! vom TV auf Aufnahmen zugreifen... vom Handy auch.. und auf Bilder und Dateien und überhaupt und sowieso und die Surveillance-Station will man sich ja vielleicht doch mal anschauen.

Frage wäre: Bist Du ein "einmal aber richtig"- oder "lieber erstmal günstig, wenn es mir zusagt, geb ich halt nochmal Geld aus"-Typ?

Ich sag mal wie es für mich ist: Ich bin beruflich in der IT beheimat und kenne meine persönlichen Anforderungen "sehr" genau. Mein NAS ist für mich mein Datengrab. Ich mache nicht ständig neue Fotos mit dem Handy, es kommt nicht ständig etwas neues auf das NAS. Alle Jubeljahre vielleicht mal ein Backup vom Handy/Computer, ganz selten mal etwas anderes. Ich "arbeite" damit nicht ständig, die Daten... naja... "liegen da halt so rum". Einmal im Jahr (oder so?) greife ich vielleicht auch mal darauf zurück. Ich fahre seit Ewigkeiten - für meine Ansprüche gut mit der DS2xxJ-Serie. J ist eigentlich das kleinste was angeboten wird (früher gab es mal kurz SE, ist aber schnell wieder verschwunden). Die initiale "2" bedeutet, dass 2 Festplatten verbaut werden können (läuft hier im Raid1, sprich Spiegelung).

Das Ding ist sicherlich keine Performance-Sau und wenn man viele Daten durch die Gegend schaufelt, macht es definitiv auch keinen Spass (das sei an dieser Stelle mal ganz deutlich erwähnt! 😄). Wenn man aber sehr genügsam mit solchen Dingen ist (wie ich), dann kann man darauf sogar noch die Surveillance-Station laufen lassen (habe 2 Cams dran). Ist halt nicht "flott", ist halt "gemächlich", muss man mit Leben können.

Wenn Du also das NAS-Thema ernsthaft in Betracht ziehst, würde ich Dir empfehlen, dass Du Dich erstmal grob mit den beiden großen Playern, die schon eine geraume Zeit auf dem Markt vertreten sind, bekannt machst (Synology/QNAP). Leider ein bisschen blöd, dass beide mittlerweile doch stark in Richtung Enterprise-Bereich gehen, aber die "kleinen" Lösungen gibt es auch noch nach wie vor. Musste grade selbst etwas suchen, aber hier mal ein Link zum Synology-Betriebssystem: https://www.synology.com/de-de/dsm (gibt auch Demo-Zugänge).

Überleg erstmal, was Du Dir eigentlich so vorstellst (in erster Instanz), schau Dir die beiden Hersteller an (Synology + QNAP, ggf. auch noch UGreen und Asustor), grade auch im Hinblick auf den Funktionsumfang. Danach überlegst Du nochmal was Du eigentlich alles davon nutzen willst (bei "schwergewichtigeren" Dingen, sollte man ggf. auch ein performanteres/ausbaufähiges NAS nutzen) und danach schaust Du einfach mal die NAS-Modelle durch, was da ggf. theoretisch für Dich in Frage kommen würde.

Fakt ist einfach:

Das genau DAS auch der Punkt bei einem NAS ist. Spielkinder sind wir ja vermutlich alle (die einen so, die anderen so) und grade die heutigen NAS-Lösungen kommen mit etlichen Apps daher und bieten auch noch anderweitige Vorteile sich mal so richtig ordentlich auszutoben (Docker/Virtualisierung), das hebt das ganze dann sowieso nochmal auf ein ganz anderes Niveau.

Von daher würde ich a) ....(das hört sich grade total nach KI an 🤣)... erstmal mit einem anderen Gerät lokal die Speicherung via Netzwerk testen (ggf. mit dem eigenen Rechner, sofern nix anderes zur Verfügung steht) und b) mir mal einen Überblick bei den NAS-Herstellern verschaffen und was so an Lösungen angeboten wird. Einfach "nur" Remote-Speicher bieten sie sowieso alle an (NAS = Network Attached Storage), aber vielleicht hast Du ja doch Interesse an der ein oder anderen Lösung eines Herstellers.

Testen (Remotespeicher), anschauen (NAS-Lösungen) und dann sehen wir weiter 🙃
Danke für Deine gründliche Ausführung und Erklärung!

Also wie gesagt, ich möchte keine 24/7-Aufnahmen haben, bei uns laufen ein paar Tiere rum, mehr nicht. Für mich sind diese Kameras auch viel Spielerei, und auch manche Bewegungsmeldungen laufen ins Leere bzw. sind Fehlmeldungen. Ich wollte wirklich nur diese Möglichkeit der Speicherung im Haus (was am Ende beim Einbruch meistens ja auch schlüssiger ist) testen und ausprobieren. Klar, würde ich mir nun eine NAS zulegen, könnte ich das wieder testen aber sicher bin ich mir in diesem Punkt noch immer nicht - denn ich vermute,es hat oft auch viel mit der WLAN-Verbindung zu tun.

Ansonsten könnte man mit einer NAS sicherlich dieses zentrale Speichern ins Auge fassen, andererseits kämen bei uns nur Fotos in Betracht. Aktuelle Bilder sind bei mir in der Cloud, im Laufe der Zeit archiviere ich sie dann auf einer externen Festplatte. Denn alte Bilder will eh niemand sehen, jedenfalls muss man sie nicht schnell parat haben.

Also mein Fazit: Ich werde mal schauen, und mir das durch den Kopf gehen lassen aber ich vermute, ich werde es nie umsetzen weil die Dringlichkeit einfach nicht vorhanden ist. Da verfahre ich dann nach dem Motto: „Never change a winning team“ ☺️
 
Moin,

alles gut, Du ja alles so gestalten, wie es Deinen Vorstellungen entspricht 😊

Aktuelle Bilder sind bei mir in der Cloud, im Laufe der Zeit archiviere ich sie dann auf einer externen Festplatte.
Da würde die Cloud dann mit einem NAS quasi entfallen (da Deine "Cloud" dann bei Dir Zuhause stehen würde).

Externe Festplatte hat zwar Vorteile, allerdings auch Nachteile... Ist der Controller mit der Festplatte verlötet, kannst Du da kaum noch was machen (ausser ggf. eine professionelle Datenrettung, wobei die dann auch einen Controller an die Festplatte anlöten müssen, um an die Daten zu kommen). Ist es ein Gehäuse, wo einfach nur eine normale Festplatte drin ist, ist es wesentlich besser (Gehäuse aufbrechen, Festplatte rausholen und an einen entsprechenden Adapter am Rechner anschliessen, um an die Daten zu kommen. Ist es ein externes Gehäuse, welches sich öffnen lässt (z.B. einfach mit Schrauben) mit einer austauschbaren Festplatte drin - das wäre die beste Option. Ist allerdings auch meist nur in Eigenregie zu erwerben, sprich: 1x externes Festplattengehäuse + 1x Festplatte.

Dazu sei allerdings auch zu sagen, dass normale Festplatten doch ziemlich stossempfindlich sind... Segeln sie Dir im laufenden Betrieb mal runter (egal warum), dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass es das dann auch mit Deinen Daten war. Eine "Offline-Kopie" (sprich externe Festplatte) zu haben ist nie verkehrt, aber sollte vielleicht nicht das einzigste Backup sein (so wie es sich anhörte, löscht Du die Daten dann auch aus der Cloud).

denn ich vermute,es hat oft auch viel mit der WLAN-Verbindung zu tun.
Gut möglich, Du sprachst allerdings ebenso davon, dass "beide" Cams so ihre "Problemchen" haben. Von daher ist es i.d.R. (wenn auch ggf. nicht "nur") oftmals ein gemeinsamer Nenner. Da aber eine Cam via LAN und eine via WLAN angeschlossen ist, habe ich dies erstmal nicht so stark in den Fokus gerückt. WLAN hat halt nicht so eine Performance via direkt via LAN und WLAN ist auch störanfälliger, dennoch sind die Daten ja auch auf dem Stick gelandet... mal schon, mal nicht, oder wie auch immer, aber das gleiche galt ja wohl auch für die Cam, welche via LAN angebunden ist.

Also mein Fazit: Ich werde mal schauen, und mir das durch den Kopf gehen lassen aber ich vermute, ich werde es nie umsetzen weil die Dringlichkeit einfach nicht vorhanden ist. Da verfahre ich dann nach dem Motto: „Never change a winning team“ ☺️
Mach das und... kann ich sehr gut nachvollziehen - wenn läuft, dann läuft 😁
 

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