Cyberangriff auf LOXONE

blurrrr

Well-known member
Moin,

falls jemand die Produkte einsetzt und mitbekommen hat, dass ein Cyberangriff auf LOXONE stattgefunden hat... Auf der Website (loxone.com) ist ein Statement zu finden, welches besagt:
Miniserver, Remote Connect und Exosphere sind nicht betroffen

LOXONE Miniserver arbeiten lokal und unabhängig von LOXONE Services, mit eigenen Zugangsdaten. Sie steuern die Gebäudetechnik eigenständig vor Ort. Auch Remote Connect, Exosphere und andere Services sind nicht betroffen. LOXONE Installationen laufen uneingeschränkt weiter. Die Miniserver-Architektur setzt von Anfang an auf lokale Benutzer, ohne einen zentralen Angriffspunkt.

Zudem findet sich ganz unten auf der Seite noch ein Link zu einer Pressmitteilung (PDF).

Habe die Info mal eingestreut, da es hier ja wohl auch einige gibt, die Systeme von diesem Hersteller einsetzen und die Info mitunter interessant finden könnten 🙃
 
Interessant fand ich auch die Meldung kürzlich, dass ein White Hat Hacker die iSolarCloud von Sungrow gehackt hat.
Der hatte Zugriff auf 250.000 Solar-Anlage und hätte sie innerhalb von Sekunden nahezu synchron abschalten können.
Das wäre ein ca. mehrere MegaWatt crash im Deutschen Stromnetz gewesen.

Aber zum Glück war es ein White Hat... er hat es also Sungrow gemeldet, und der Fund wurde erst öffentlich, als es gefixt war.
 
Ist halt "Glück", wenn es mal "so" läuft... Finde es ja schon richtig gut, dass auch Pen-Tests durchgeführt werden (wer es einsieht und die Kosten dafür gerne in Kauf nimmt), machen die meisten aber nicht und sehen es auch garnicht ein (kostet ja eh nur Geld und danach kostet es sicherlich nochmal richtig Geld 🤣 ). Aber vom technischen mal abgesehen... sieht ja auch kaum wer ein, mal etwas in Sachen Mitarbeiter-Sensibilisierung zu tun, oder ggf. Prozesse entsprechend umzugestalten.

Fand das PDF schon ganz witzig, da der Dokumenten-Titel auch Infos rausgegeben hat, welche meiner Meinung nach dort auch nichts verloren haben "press notification (sabine).docx". Als "Produzent" hätten wir dann noch "Skia/PDF m157 Google Docs Renderer". Wären schon mal 2 Informationen (und somit Angriffspunkte), welche vielleicht nicht unbedingt öffentlich bekannt sein sollten, aber nujut... Was weiss ich schon... Gibt ja auch keine Tools, mit welchen man komplette Webseiten nach solchen Dingen durchforsten kann und die einem direkt alles - was sie in die Finger bekommen haben - schön fein säuberlich gegliedert aufzeigen (Benutzernamen, Namen allgemein, Software, Software-Versionen (auch nicht uninteressant für div. Exploits), usw.).

Also wartet Sabine jetzt auf einen Anruf, in welchem ihr (von Google *husthust*) mitgeteilt wird, dass es Probleme mit ihrem Konto gibt. So soll sie doch bitte einmal ihre E-Mail-Adresse nennen und man schickt ihr einen Link, wo sie ihr Google-Passwort erneut setzen kann (oder so...) 🤣
 
Interessant fand ich auch die Meldung kürzlich, dass ein White Hat Hacker die iSolarCloud von Sungrow gehackt hat.
Der hatte Zugriff auf 250.000 Solar-Anlage und hätte sie innerhalb von Sekunden nahezu synchron abschalten können.
Das wäre ein ca. mehrere MegaWatt crash im Deutschen Stromnetz gewesen.

Aber zum Glück war es ein White Hat... er hat es also Sungrow gemeldet, und der Fund wurde erst öffentlich, als es gefixt war.
Alles auf einen Schlag abschalten ist nicht die effektivste Aktion. Wenn ausländische kräfte Deutschland schaden wollen, dann nachhaltig. Dass das nicht schnell wieder gefixt werden kann. Wenn man Parameter ändert , dass die Anlagen defekt gehen. Bestenfalls das ganze zu brennen anfängt und ein grosser Schaden verursacht wird. Am besten überall in Deutschland. Das hat dann auch noch ne psychologische Wirkung. Ich hab alles nur im heimischen Netzwerk mit Home Assistant. Damit habe ich höherer Hürden, eine Anlagen und geräte sind etwas sicherer als Cloud basierte Anlagen und Geräte.
 

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