Anfängerfragen - erstes eigenes Haus - Netzwerk einrichten

Frankonian

New member
Hallo zusammen,

ich saniere gerade ein Haus und dabei haben wir auch einiges an Cat7 Kabeln verlegt. Es ist ein Haus mit 4 Stockwerken (KG, EG, OG, DG) wobei nur EG und OG von uns selbst bewohnt sind, jedoch die Option da ist, dass man in etlichen Jahren das OG mal vermieten könnte und nur im EG wohnt.
Alle Verlegekabel kommen im KG raus wo ein Netzwerkschrank installiert wird. Ein paar Außendosen sowie Kabel für das DG sind auch mit verlegt.

Meine Grundidee war, dass man alle Verlegekabel vom OG in ein separates Patchfeld packt und alles weitere in ein anderes. So könnte man falls man doch mal vermietet das leichter trennen, macht das eurer Meinung nach so Sinn?

Ich habe für außen sowie für OG und EG je einen Unifi 6+ AP vorgesehen. Weitere PoE Geräte sind gerade nicht geplant, aber bestimmt möglich.
Macht es eurer Meinung nach Sinn 2 Switche zu nehmen, heißt einen kleinen PoE Switch und einen größeren für den Rest (16-24). Oder gleich einen 24 PoE Switch?
Wenn man mehrere Switche hat, welche alle im Keller im Netzwerkschrank sind, verbindet man diese je einzeln mit der Fritzbox oder nimmt man einen Switch als Hauptswitch und schließt die anderen dann daran an?

Gibt es eine Empfehlung für günstige Switche für den Einsteigerbereich? Die TP Link Switche sind vergleichsweise günstig, wäre das was?

Wie ihr merkt habe ich keinen Plan von Netzwerk und daher würde bei uns auch ein unmanaged switch reichen denk ich mal. Viel Vorgaben gibt es nicht, ein Gastnetzwek sollte man halt haben.
An der Fritzbox würde ich das Wlan vmtl. ausschalten, sodass nur die AP das Signal abgeben. Oder spricht auch nichts dagegen, auch das Wlan der Fritzbox zu aktivieren? Im Keller wollte ich eigentlich eh alles was Internet benötigt verkabeln (Wärmepumpe, Wechselrichter, usw.).


Zu den Dingen welche wir bereits haben bzw. in Planung sind:
100er Glasfaserleitung direkt ins Haus
Fritzbox 5530 (ist beim Anbieter inkludiert, 5690 gäbe es für 159 Euro Aufschlag dazu)
Cat7 Verlegekabel
3 Unifi 6+ AP via PoE (ggf. kommt für das DG (Partyraum) irgendwann noch einer dazu
Netzwerkschrank im Keller
 
Moinsen,
so wie ich dich gerade verstehe:
im Keller kommt von außen alles an > Fritzbox in den Keller.
Vom Keller gehen X Verlegekabel in Stockwerk EG und OG.
Du willst unten 2 Patchfelder zur Trennung von OG und EG (kannst du machen, ist imho aber nicht wirklich nötig). Wenn ihr mal vermietet, dann haben die Mieter ja ggf eine eigene Fritzbox und wollen diese in der Wohnung haben (WLAN) nicht im Keller, dann bringt dir die Verjabelung ins OG eh nix mehr (bzw den Mietern). Oder habe ich da einen Denkfehler?

Normalerweise wird zwischen Router (Fritzbox) und Pachtfeld nochmal ein switch gesetzt, einfach weil ja nicht alle Routermodelle genügend NICs für die Menge der LAN Kabel haben). Hier wäre also vor allem zu überlegen, wie viele LAN Kabel insgesamt ins EG und OG führen, das dann als Mindestvoraussetzung...
Ein 2. (oder wenn doof geplant sogar 3.) switch dann eher in den Wohnbereichen (sollten dort zu wenig Wanddosen für LAN vorhanden sein). So wäre meine Idee dazu...
 
Wenn das nur so eine weite waage Planung ist, mit mehr PoE als grad festgelegt, dann nein, ein 24x PoE macht keinen Sinn.

Sinn macht es aber sich das nochmal durch den Kopf gehen zu lassen, wenn man eh schon im Unify Universum unterwegs ist, sich deren switche mal anzuschauen. Die haben auch nicht nur die richtig fetten Dinger (y)
 
Hallo!

TP-Link kannst Du nehmen, sind gute Switche zum guten Preis.
Ich mag das TP-Link Omada System sehr gerne.
Ich würde da auch die APs von TP-Link Omada nehmen.
Das hat den Vorteil das alles in einem System zentral administriebar ist.
Da Du aber schon Unity APs hast, macht es mehr Sinn dann auch in dem System zu bleiben und Unity Switche zu nehmen.

Ich würde generell nur noch POE Switche verbauen. Alles andere macht keinen Sinn.
Da spart man nur am verkehrten Ende.
Ob 1 großer oder mehrere kleine ist an sich egal.
Nimmt man mehrere kleine und es fällt einer aus, laufen die anderen noch.
Aber da das ganze zu Hause, kann man im Notfall mal nen Ausfall verkraften.

Gruß
sven
 
Aber da das ganze zu Hause, kann man im Notfall mal nen Ausfall verkraften.
Das kann man so doch gar nicht sagen. Gibt ja sowas wie Homeoffice..... Ohne Internet könnte ich nicht mehr arbeiten. Also nein, ein Ausfall kann man nicht unbedingt verkraften. Das würde ich schon mit einbeziehen in meine Entscheidung was ich verwende.
 
Hallo!

Das kann man so doch gar nicht sagen. Gibt ja sowas wie Homeoffice..... Ohne Internet könnte ich nicht mehr arbeiten. Also nein, ein Ausfall kann man nicht unbedingt verkraften. Das würde ich schon mit einbeziehen in meine Entscheidung was ich verwende.

Wenn der Switch ausfällt könntest Du immer noch Deinen PC direkt auf die FB pachten.
Was machste wenn die Glasfaserleitung ausfällt? Oder Strom ausfällt?
Man kann sich nicht gegen alles absichern.
Fällt Glasfaser aus, kann man ja notfalls nen Hotspot mit dem Handy machen oder wie auch immer.
Da finden sich dann Lösungen.

Einen kleinen Ersatzswitch kann man sich auch ins Lager legen für den Fall der Fälle, wenn einen das beruhigt.
Ich sehe das hier bei mir etwas lockerer.

Gruß
sven
 
Ja man kann sich nicht gegen alles absichern, aber kann und sollte das nicht für alle entscheiden. Weil du es so locker siehst, heißt es ja nicht, dass es bei anderen auch so ist. Und man muss halt auch unterscheiden was in den eigenen Händen liegt und was nicht. Was ich beeinflußen kann, sollte ich vielleicht auch bedenken.
Und Homeoffice war nur ein Beispiel....
 
Naja, ich möchte keinen Ausfall bei mir daheim haben. ;-)
Daher habe ich mein Heimnetz so gut ich kann redundant ausgelegt.
  • Ich habe eine G.Fast-Hauptverbindung und wenn die ausfällt wird eine LTE-Ersatzverbindung aufgebaut;
  • Beide Router sind mit beiden Core-Switchen verbunden, so das der Ausfall eines Routers und auch eines Switches abgefangen ist;
  • die wichtigen Geräte liegen auf USV-Strom, der mind. 30 Minuten hält; (eine NEA fehlt noch ;) );
  • von den Core-Switchen ist jeder andere Switch über zwei getrennte Wege erreichbar;
  • wichtige Geräte z.B. mein PC und auch das NAS sind mit jeweils zwei Switchen verbunden;
  • die vier AccessPoints arbeiten vollüberlagernd... zwei APs laufen Kanal 1, einer auf 6 und einer auf 11 - so ist ziemlich jeder Ort von zwei APs erreichbar; die Verteilung im 5 GHz ist ebenfalls abgestimmt; die APs da zwei LAN-Ports sind auch jeweils auf zwei Switchen aufgelegt;
  • das ganze wird noch abgerundet von einem eigenen 2-Knoten DNS-Cluster sowie einer 2-Knoten HighAvailability openSense.
 
Hallo!

Wenn Du eine Firma hast, dann mag das ok sein, aber privat komplett übertrieben.
Ausfälle sind jedenfalls hier super selten.

Ich hatte tatsächlich mal vor längerer Zeit mal nen Tag HomeOffice gemacht und da war für ne Stunde mal Internet weg.
Also mal eben Hotspot mit Diensthandy gemacht und gut wars.

Gruß
sven
 
Für dich übertrieben und für ihn genau richtig. Wer bist du, dass du es für alle beurteilen kannst was angebracht ist.
Ich finde sein Setup super.
 

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