Absoluter Anfänger braucht Hilfe bei Fritz!Box 7590 AX und Fritz!Repeater 1200 - PV Anlage Wechselrichter im Netzwerk

norddeutscher93

New member
Moin Leute,

ich habe ein Problem, einmal bin ich ziemlicher Anfänger und verstehe nicht wie ich mein eigenes Heimnetzwerk bestmöglich aufbauen soll / optimieren kann, dann habe ich noch ein zusätzliches Problem, welches mit meinem Balkonkraftwerk zu tun hat. Ich hoffe hier finden sich Spezialisten, die Lust haben einem interessierten Anfänger zu helfen.

Kurz beschreibe ich euch einmal welche Situation ich Zuhause habe.
Ich habe in meiner Wohnung einen Glasfaseranschluss. Direkt daneben in meiner Kommode (in weiß) habe ich die FritzBox 7590 AX verbunden. Das funktioniert auch soweit ganz gut. Sie versorgt meine gesamte Wohnung mit ausreichendem WLAN. Da ich mir bei der Renovierung eine Netzwerkdose habe legen lassen im Wohnzimmer und Arbeitszimmer habe ich für das Home-Office noch nachträglich einen FritzRepeater1200 gekauft und diesen per LAN-Kabel angeschlossen (vom Wohnzimmer ins Büro führt das). Ich denke das hat auch geklappt. Ich habe die gekoppelt und beide Fritz-Menüs kann ich per Browser separat aufrufen. Beide sind auf dem aktuellsten Stand der Firmware 8.2 FritzOS.

1) Wohnzimmer Anschluss von Glasfaser in meine Kommode, das graue Kabel in die Netzwerkdose führt in mein Büro
2) Fritz!Box in der Kommode
3) FritzRepeater in dem Arbeitszimmer verbunden mit LAN per Netzwerkdose
IMG_5311.JPGIMG_5312.JPGIMG_5313.JPG
4) Menü meiner Fritz!Box, die LAN Verbindung zum Repeater scheint zu gehen, einige Geräte sind im Mesh und laufen entweder mit 2,4 oder 5 GHz. Ich kriege teils leider nicht mehr wirklich auseinander welche das im Einzelnen sind, da ich einiges an SmartHome Geräten habe Alexa, Heizungsthermostate und Kameras
5) Menü meines FritzRepeaters
Bildschirmfoto 2026-03-15 um 12.03.30.pngBildschirmfoto 2026-03-15 um 12.08.44.png

Es funktioniert hier an sich alles, vielleicht habt ihr dennoch Tipps was ich noch optimieren könnte?

Ich sage einmal kurz was mein eigentliches Problem war bzgl. Wechselrichter. Ich betreibe seit letztem März einen Wechselrichert mit Balkonkraftwerk der Fa. Ecoflow Powerstream 800w (ist das Gerät mit HWxxx) in der Liste. Letztes Jahr lief das problemlos. Ich habe es einmal eingerichtet, morgens sobald es Hell wurde konnte ich Stromerzeugung in meiner App nachvollziehen und an meinem (noch nicht getauschten) Ferrari-Drehscheibenzähler.

Seit diesem Jahr habe ich leider Probleme, die ich nicht richtig zuordnen kann. Morgens passiert nichts mehr. Es wird kein Strom mehr weitergegeben, in der App 0w Erzeugung, auch anhand des Stromzählers sehe ich nichts. Wenn ich dann den Wechselrichter vom Strom nehme und kurz das Kabel von den Panels raus und wieder reinstecke geht es den Tag über.

Im Internet habe ich einiges darüber gelesen, dass EcoFlow wohl Probleme mit DCHP hat, also wechselnden IP-Adressen, MESH nicht so toll funktioniert und auch nur 2,4GHz gut laufen.
Was ich dann probiert habe:
-Anfangs hing der WR immer im "Hauptnetz" der FritzBox, da diese direkt am Balkon ist. Ich habe probiert eine feste IP-Adresse zuzuweisen (immer gleiche IPv4 im FritzMenü). Das half aber auch nicht, am nächsten Tag gleiches Problem
-Ich habe probiert 5GHz komplett zu deaktivieren, auch hier keine akute Besserung (und wäre auch sicher nicht Sinn der Sache alle Geräte langsamer zu versorgen nur wegen dem WR)
-WR koppeln mit dem separaten SSID WLAN des FritzRepeaters (dieser hängt nicht im Mesh, bzw. das ist nicht aktiviert), hier habe ich 5GHz ausgeschaltet und nur meinen WR, mein Handy und meinen Laptop dran, damit ich bessere Geschwindigkeit im Arbeitszimmer habe). Auch das hatte jetzt noch nichts gebracht am nächsten Tag.
-Heute habe ich dann alle Geräte "gleiche IPv4 zuweisen" ausgewählt und im Menü gesagt ich will die IP-manuell festlegen und habe das auch überall gemacht

Ehrlich gesagt habe ich aber technisch gesehen keine Ahnung was ich da tue.. mit dem EcoFlow Support bin ich auch im Kontakt und warte auf Infos.. vielleicht ist auch der WR defekt.
Allgemein, hat jemand Tipps hierzu und kann mir sagen wie ich mein Heimnetz bestmöglich einrichten sollte?

Danke und viele Grüße
 
Hallo Cephalopod,
Danke das hab ich jetzt gemacht. Alle Geräte laufen jetzt NUR noch auf dem Fritz-Box Router.

Ich habe auch allen die gleiche feste IP zugewiesen. Ich hoffe das hilft mir beim Problem mit dem Wechselrichter des Solarkraftwerks.
 
Ich habe auch allen die gleiche feste IP zugewiesen. Ich hoffe das hilft mir beim Problem mit dem Wechselrichter des Solarkraftwerks.
Welche gleiche feste IPv4?
Du hast einen Netzwerkteil bei deiner LAN IPv4-Adresse, meist: 192.168.178.xxx
Die ersten drei Blöcke müssen bei all deinen Geräten gleich sein.
Und den Geräteteil: xxx - der muss sich von Gerät zu Gerät unterscheiden.
Wobei der Router , die FritzBox die 192.168.178.001 hat.

Deinem WR weist du in der Box z.B. die 192.168.178.015 zu. der fest zugewiesene Geräteteil sollte außerhalb des DHCP-Bereiches der Box liegen üblicher Weise ist dieser 192.168.178.020 - 200.
 
Danke für die tollen Infos, das hatte ich so noch nie gelesen und habe jetzt tatsächlich meinem WR die 015 zugewiesen.
Ich musste Neustarten und nun läuft der auch auf der IP. Strom generiert er auch.

Spannend wird es dann ab morgen, ob es ohne Probleme weiter funktioniert.
Kurze Frage:Ich habe jetzt nur beim WR die IP Endung außerhalb des DHCP Bereichs gelegt, die anderen habe ich nicht angefasst. In meiner verzweifelten "Probierei" habe ich auch bei allen WLAN Geräten den Haken gesetzt bei:
"IPv4-Adresse dauerhaft zuweisen"

Soll ich das wieder rausnehmen bei allen? Oder kann es bleiben? Oder soll es nur beim WR bleiben?

Ich lese mir das Datenpaket mit den Anfänger-Tutorials durch, was du mir netterweise hast zukommen lassen, TAUSEND DANK dafür!

LG
 
Feste IP Adressen im heimischen Netz machen nur selten Sinn
(y) zumindest für reine Clients.
Nur Geräte, die ihrerseits auch irgendwelche Dienste anbieten, sollten eine fest IP-Adresse haben; neben der FritzBox (Bietet ja den Dienst "Internetverbindung" an) also ggf. auch NAS (bieten Netzwerkspeicherplatz an) oder Netzwerkdrucker ....
Aber alle Geräte im Netz, die nur Dienste abrufen/nutzen und selbst keine anbieten, sind mit dynamischen IP-Adressen bestens versorgt.

bei allen WLAN Geräten den Haken gesetzt bei: "IPv4-Adresse dauerhaft zuweisen"
Sofern normale Clients, nimm das wieder raus.
 
Moinsen,
hm. Sehe ich anders und mache es hier auch anders:
ich gebe (nicht an den clients selbst, das nur in Ausnahmen) in der Regel hier feste IPs reserviert im Router vor. Ich war es irgendwann mal leid, immer im Zweifel auf die MAC Adress Liste zu schielen, daher haben jetzt auch Smartphones und Tablets ihre feste IP. Und auch sogar die ganz regelmäßigen Gäste haben eine für sie reservierte IP.

Warum?
Zum einen (wie schon gesagt oben) der Übersicht halber. Zum anderen aber auch, weil ich so direkt in der Firewall für einzelne IPs Wege erlaube, statt gleich das gesamte Netzwerksegment frei zu geben.
Ist zwar mal kurz ein wenig aufwand, aber dann steht es auch und ich habe so sicherlich schon deutlich mehr Zeit eingespart, als immer wieder nachzuschauen. Damit bekommen diese festen IPs dann auch einen sprechenden Namen im Netzwerklog angezeigt, so dass ich bei zB Pihole direkt sehe, wer da was wann wie versucht aufzurufen...

Am Ende aber: wie immer allen selbst überlassen.
 
Zum einen (wie schon gesagt oben) der Übersicht halber. Zum anderen aber auch, weil ich so direkt in der Firewall für einzelne IPs Wege erlaube, statt gleich das gesamte Netzwerksegment frei zu geben.
Ich bezweifle dass Laien wie @norddeutscher93 mit Firewalls herumspielen oder wissen was Netzwerksegmente sind. Oder gar Pihole.
Von daher macht es mehr Ärger, Adressen fest zu vergeben, wenn man sich nicht auskennt.

Bitte bei Ratschlägen nicht immer vom eigenen Kenntnisstand ausgehen und den Fragesteller ggf. überfordern.
 
Feste IP Adressen im heimischen Netz machen nur selten Sinn und erzeugen oft Probleme.
Wenn man Ordnung hält machen feste Adressen schon Sinn. Z.B. wenn der Router ausfällt dann funktioniert immer noch alles. Außerdem kann man die Netzwerkadressen ein wenig aufteilen in diverse Gerätegruppen. Aber das ist Geschmackssache. Natürlich gebe ich Dir Recht dass man sich schon etwas mit der Thematik auseinandersetzen sollte.
 
Moinsen,
zum einen war das kein Ratschlag, sondern eine Info, dass es auch anders gehen kann und was Gründe dafür wären.
Und auch ohne Firewall und Pihole nur mit Fritzbox habe ich damals da schon den Geräten feste IPs reserviert, ebenfalls der Übersicht wegen und damit es auch konstant bleibt.

Abgesehen davon:
Pihole ist mittlerweile doch sehr verbreitet. Und manchmal brauch es ja auch mal frischen Input, damit sich einem Thema (das zuvor vielleicht wie hier -und damals auch bei mir- noch eher fremd ist) mal anders genähert werden kann.
Da sich der TE ja mit der Thematik auseinandersetzen will und muss, kann es ja nicht schaden. Und Nachfragen dürfen ja eh alle...
Von daher weiß ich jetzt nicht, was dein virtueller Maulkorb hier zu suchen hat. ;)
 
Hallo miteinander,

ich bedanke mich einerseits für die rasche und zahlreiche Rückmeldung auf meine Frage, anderseits hat mir gefallen, dass ihr Rücksicht auf mein geringes Vorwissen genommen habt und mir trotzdem unterschiedliche Tipps gegeben habt, auch wenn es unter Experten unterschiedliche Meinungen gibt.

Was ich nun gemacht habe: Ich habe den Haken im FritzBox-Menü "dauerhaft die gleiche IPv4 Adresse zuweisen" bei allen normalen Geräten wie Handys, Amazon Echos, Laptops wieder heraus genommen. Lediglich bei meinem Hauptrouter, dem FritzRepeater und bei meinem Wechselrichter habe ich. dies aktiv gelassen, weil diese einen dauerhaften Service anbieten, wenn ich das richtig verstanden habe. Beim Wechselrichter habe ich zudem das letzte IP-Intervall manuell auf die .015 gesetzt wie von Helmut vorgeschlagen.

Aktuell ist es für mich noch ein wenig Trial and Error aber ich beobachte einmal, ob es es nun besser klappt. Rein technisch erklären kann ich es mir nicht was genau schief geht aber ich las öfter, dass die Wechselrichter von EcoFlow öfter Probleme mit dem WLAN zu haben scheinen. Einerseits vertragen sie wohl nur 2,4GHz (meine FritzBox kann sowohl 2,4GHz als auch 5GHz und es sieht für mich im Fritz-Menü so aus als würden die Geräte jeweils mit dem versorgt werden, was sie vertragen.. z. B. mein Handy 5GHz und der WR 2,4GHz). Der Wechselrichter schaltet quasi "ab" sobald es dunkel ist, ich als Laie stelle es mir aktuell so vor, dass er anders als alle anderen Geräte mit wechselnder IP (wenn das nachts passiert) nicht "ansprechbar" ist und ggf. beim "Hochfahren" morgens noch von seiner alten IP ausgeht, die aber nun inzwischen gewechselt hat oder sogar von einem anderen Gerät belegt ist (ich habe ca. 20-25 Geräte insgesamt.. Smart-Home, div. Laptops, Handys, Echos etc.). Vielleicht ist das Quatsch, mich würde aber tatsächlich mal interessieren was genau für das Problem sorgt. Vielleicht hat ja hier jemand eine Idee, sobald mir der Kundendienst antwortet und ich es aufgelöst kriege, schriebe ich nochmal hier rein.

Ansonsten danke auch für das tolle Infopaket zum Download, was man mir per PN geschickt hat. Ich werde mich da mal reinlesen, denn perspektivisch wäre so ein kleiner "Homeserver" zur Datenablage wie ein NAS auch spannend für mich.. aktuell fehlt es mir aber an absoluten Basics, um mich seriös damit zu beschäftigen. Aber die Worte Pihole etc. nehme ich mal mit zum Recherchieren.

Danke an alle!
 

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