Gesamtes System mit Hyper Backup sichern

rednag

Well-known member
Seit irgendeiner Version ist es möglich in Hyper Backup eine Sicherung anzulegen mit dem Punkt "Gesamtes System".

hbs1.JPG

Als Sicherungsziele stehen Synology C" als auch Remote-NAS-Gerät zur Verfügung.

hbs2.JPG

Wobei ich mir bei dem letzten Punkt nicht sicher bin, ob es zwingend ein Remote-NAS von Synology sein muß.
In einem schnellen Test konnte ich als Ziel QNAP_NAS nicht anlegen.

hbs.JPG


Wenn es die Zeit erlaubt werde ich die Tage als Ziel eine Synology DS415+ anlegen.
Hat diese Art der Sicherung schon jemand im praktischen Betrieb ausprobiert?
 
Das Vollbackup ist mir zu restriktiv, zu selektiv und eingeschränkt was Geräteauswahl, Platzverbrauch und Restore angeht. Alles (meistens) schön, wenn man innerhalb des Biotops bleibt…ein Schritt raus und es tut weh.

Benutze zwar auch Hyper Backup für die ein oder andere App, Config und Datensicherung… aber das meiste dann doch über rsync. Das bekomme ich überall zum laufen.
 
Sinnvoller wäre in meinen Augen das Anlegen eines Image bzw. Dump der Systempartition sowie nötiger Pakete und Abhängigkeiten, ohne dabei jedoch Inhalte freigegebener Ordner zu sichern.
 
sowie nötiger Pakete und Abhängigkeiten, ohne dabei jedoch Inhalte freigegebener Ordner zu sichern.

Das wird unhabhängig davon gemacht. Die Apps werden extra gesichert sowie die Freigaben. Das "Gesamtes System" wäre nur mal ausprobiert worden. Evtl als zusätzliche Sicherung. Aber aufgrund der Größe wird das Zielsystem dieses auch nicht mehr aufnehmen können.
 
@rednag
Das man freigegebene Ordner und die meisten Pakete per Hyper Backup wegsichern kann ist mir durchaus bewusst. Mir würde es aber auch durchaus gefallen, das System selbst, also den DSM als solches wegsichern zu können und nicht nur die DSM Konfiguration. Wie oft hat sich schon jemand sein System zerschossen, weil diese Person sich z.B. unbedarft auf der Konsole als root ausgetobt hat. In solchen Fällen wäre ein - sicherlich zeitnahes - System Image ganz nützlich.
 
Mir würde es aber auch durchaus gefallen, das System selbst, also den DSM als solches wegsichern zu können
Dann hab ich den Punkt "Gesamtes System" wohl falsch verstanden. Ich dachte dies ist mit dem ganzen System gemeint. Werden also doch "nur" die Apps und die Userdaten gesichert.
 
Nein hast du nicht.

Mit DSM/System meinen wir aber nur die 2/8GB Partition.
Synology meint alles zusammen. System Partition, Konfiguration, Apps und Daten.. Untrennbar.

Hat die Quelle 25TiB belegt brauchst also für ein Hyper Backup vom Gesamtsystem auch mindestens so viel Speicher.
 
Danke für die Erklärung. Alleine wegen der Größe kann ich mir den Test auf die DS415+ sparen. Ich habe andere Backups am laufen. Versioniert als auch ohne. Je nach Freigabe.
 
Mach das sinn, per Hyper Backup das System inklusive Daten zu speichern. Da wäre ein RAID 1 doch erheblich sinnvoller, denn die gleiche Festplattenkapazität benötigt man ja so wie so.
Bei mir ist das genau anders herum. Ich speichere die daten von den Notebooks zur Sicherung auf meinem NAS, dafür habe ich das Gerät schließlich gekauft. Nutzlosfunktion!!
 
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich...

RAID hat mit Backup nichts zu tun, nur mit Betriebs-/Ausfallsicherheit.

Und für wichtige Daten hat man mindestens 3 Kopien. Von daher ist eine Sicherung des NAS oder der Daten durchaus sinnvoll.
Ich nutze die Funktion zwar auch nicht, weil ich granularer vorgehen will was ich wohin wie oft sichere.
Nutzlos ist die Funktion trotzdem nicht.
 
Mach das sinn, per Hyper Backup das System inklusive Daten zu speichern
Definitiv, zumal du nach z.B. einem Totalausfall der Festplatten nach z.B. einem Blitzschlag oder Wasserschaden oder einfach nur des RAID-Verbundes immer noch ein komplettes Image deines Systems in der Hinterhand hast. So ein Image legt man ja auch gerne mal von seinem Betriebssystem (Windows, Linux, MacOS etc.) an, warum also nicht auch von deinem NAS.

Ich speichere die daten von den Notebooks zur Sicherung auf meinem NAS, dafür habe ich das Gerät schließlich gekauft
Andere Leute, unter anderem auch ich, nutzen das NAS als zentralen Datenspeicher im Netzwerk und halten auf den Clients keine, oder nur sehr wenige Daten vor. Von daher…

Nutzlosfunktion!!
… ist zwar eine Meinung, mehr aber auch nicht. Ich bin da eher bei @Fusion
 
OK, dann muss ich das umformulieren: Nutzlosfunktion für mich und mein Familie.
Das hatte ich bisher noch nicht so gesehen wie oben gesagt.
Da ich viel im Ausland unterwegs bin, viel Fotografiere und sehr oft keine Internetverbindung habe, sind alle meine wirklich wichtigen Daten immer am Man. Das heißt auf zwei großen externen Festplatten. Das NAS zuhause ist nur ein weiteres Backup, welches man mir nicht so einfach wegnehmen kann (wenn ich mal eine Internetverbindung habe). Daher muss ich nicht ein weiters Backup des Backups anlegen. Eine Sicherung des gesamten Betriebssystems des NAS finde ich aber äußerst gut.

Übrigens:
Blitzschlag hatte ich schon. Meine Synology war eines der ganz wenigen Geräte die es überlebt haben. Bis auf die Microwelle und ein Fernseher der nicht angeschlossen war, hat es kein anderes Gerät überlebt. Herd, Backofen, 2 Fernseher und mehrere Monitore mehrere Telefone und weiteres, alles Müll.

NAS find ich gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo. Ich hab mal eine Frage zu HyperBackup
Ich war immer der Meinung, das es möglich ist bei einer Sicherung quasi ein Loop ein zu bauen. Grundsätzlich ist ja die Versionierung in hyper Backup möglich. Mein System ist etwas 85 TB groß. Jetzt möchte ich mit der Sicherung wieder vorne anfangen. Ist das so wie ich mir das vorstelle möglich? Benötige dringend Hilfe
Danke euch
 
Hi,

was genau meinst Du mit Loop?

Grundsätzlich musst Du zwischen 3 Arten unterscheiden:

- vollständige Sicherung: Es wird "alles" gesichert
- differentiell: Die Änderungen zur letzten Vollsicherung werden gesichert.
- inkrementell: Die Änderungen zur letzten Sicherung (egal was für eine es war) werden gesicht

Synology hat das Thema aber in einem Blog-Post nochmal aufgedröselt: https://blog.synology.com/ger/welche-backup-methoden-gibt-es/

Ich mag mich irren, aber wenn ich es richtig in Erinnerung habe, macht Hyperbackup initial erstmal eine Vollsicherung und danach nur noch inkrementelle. Man findet ja auch bzgl. des Zeitplans keinerlei Konfigurationsmöglichkeiten diesbezüglich. Ich mag mich da mitunter aber auch irren, Hyperbackup nutze ich nur alle Jubeljahre mal für eine Sicherung auf eine USB-HDD. So wie ich das sehe, wird Dir vermutlich nix anderes übrig bleiben, als die Sicherung einmal komplett neu anzulegen, womit auch automatisch direkt das Problem besteht, dass der Platz dafür auch erstmal vorhanden sein muss. Hat das Ziel nicht noch ausreichend Kapazitäten, würde nichts anderes bleiben, als das vorherige Backup zu löschen (was Du hoffentlich sowieso nochmal irgendwo anders liegen hast (3-2-1-Backup-Regel)).
 
Moinsen,
kennst du die Angaben von Synology zu den Aufbewahrungsrichtlinien?
https://kb.synology.com/de-de/DSM/help/HyperBackup/data_backup_settings?version=7

Da wird erklärt, wie es mit den diversen Methoden (Stichwort Sicherungsrotation) so aussieht...

Du kannst durchaus sagen: mach eine Vollversion, danach x mal eine, welche nur die Änderungen berücksichtigt (und speichert), nach x mal dann wieder eine Vollversion (also ALLE Daten), dann wieder x mal nur die Änderungen usw.
Oder: nach x Zeiteinheiten bitte Vollbackup
Oder... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ein guter Hinweis! Da bräuchte man ja nur das aktuelle Backup anpassen ☺️

Ist allerdings schade, dass da nirgendwo etwas von inkrementell/differentiell steht. Ich habe vorhin auch mal reingeschaut und zugegebenermaßen... ich wüsste da auf Anhieb nicht, was ich da unter was zu verstehen habe, denn es handelt sich da ja auch nur um "Aufbewahrungs"-Richtlinien, was für mich einfach nur heisst, dass man ggf. nicht mehr zu einem bestimmten Backupstand (z.B. vor 180 Tagen) zurückspringen kann, da genau für diesen Tag das Backup nicht mehr vorhanden ist (ggf. aber ein Stand von ein paar Tagen zurvor/danach). Die "Art" des Backups ist doch damit in keinster Weise definiert (in meinen Augen).

Also von daher...
Du kannst durchaus sagen: mach eine Vollversion, danach x mal eine, welche nur die Änderungen berücksichtigt (und speichert), nach x mal dann wieder eine Vollversion (also ALLE Daten), dann wieder x mal nur die Änderungen usw.
Sicherungseinstellungen:
1720533409313.png
Sicherungsrotation:
1720533349273.png
-> Einstellungen
1720533367864.png
Sorry, aber ich seh da irgendwie nix, wo man definieren könnte, was jetzt ein Vollbackup, ein inkrementelles, oder differentielles Backup sein soll 😅 So wie ich das sehe... https://kb.synology.com/de-de/DSM/help/HyperBackup/data_backup?version=7 scheint wohl auch nur die inkrementelle Sicherung vorgesehen zu sein (initial Vollbackup und danach halt inkrementell).

Aber nochmal zum Thema... eventuell könnte man einen "Teil" der Daten auch andersrum sichern. Weiss ja nicht, was das Backup-Ziel ist, aber ggf. könnte man von dort ein Backup anstossen, welches sich die Nutzdaten einfach holt. Die Syno-Einstellungen und -Apps könnte man dann ggf. einfach via Hyperbackup sichern (das Backup ist dann auch nicht so groß). Falls das Sicherungsziel ebenfalls eine Syno sein sollte, könnte man ja ggf. auch mal über ActiveBackup nachdenken, die hatten doch irgendwann auch mal so einen Agenten zwecks Komplettsicherung eines Synology-NAS.
 
Vielen Dank für die schnellen antworten. Zugegebenermaßen hatte ich mit der Schnelligkeit nicht gerechnet. Vllt kurz zur Erklärung. Ich nutze eine Vollsicherung und zusätzlich differenzielle Sicherung. HyperBackup bietet ja die Möglichkeit der Versionierung. Ich habe das so verstanden, -und das meinte ich mit „Loop“- das wenn die Anzahl der Versionen erreicht ist, fängt das Backup wieder bei der ältesten Version an, verwirft diese und nutzt den Platz für eine neue Sicherung. Ich hoffe das war so verständlich. Seht ihr eine Möglichkeit das umzusetzen egal ob HyperBackup oder andere Lösungen von Syno?
 
Moinsen,
ich bin so frei und zitiere mich mal selber:
Du kannst durchaus sagen: mach eine Vollversion, danach x mal eine, welche nur die Änderungen berücksichtigt (und speichert), nach x mal dann wieder eine Vollversion (also ALLE Daten), dann wieder x mal nur die Änderungen usw.
Oder: nach x Zeiteinheiten bitte Vollbackup
Ich glaube, ich habe da BS geschrieben...:cautious:🤦‍♂️
Es wird AFAIK EIN Vollbackup angelegt, danach dann lediglich Versionen. Ist die zB max Anzahl an Versionen erreicht, wird die erste (ältestet) Version gelöscht (oder wie du die Aufbewahrung eben eingerichtet hast. Automatisch wird meines Wissens aber keine Vollbackup nach X Versionen / y Zeit erstellt.

Ich selber rate eh dazu, gerade bei so einer Menge an Daten wie bei dir, dass du nicht alles in einem Backupjob sicherst. Oft liegen ja auch Daten auf den Platten, die sich nicht mehr ändern (Filme, CDs, Fotos usw). Hier dann immer wieder alles durchlaufen zu lassen, ist IMHO eher ineffizient (auch wenn nix geschrieben wird, geprüft wird ja trotzdem auf Veränderungen). Daher eher für die jeweils wichtigen Ordner eigene Jobs erstellen, eigener Zeitplan, eigene Versionierungen und Aufbewahrung (je nach Bedarf).

Zusätzlich mach ich hier aber auch noch Snapshots (die dann auf eine alte 2. DS geschoben werden) der mir wichtigen Daten.
 

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